Aus 5 Dollars mach 300 Euro

Von der Bandvermittlungsplattform Sonicbids hatten wir es ja kürzlich schonmal. Jetzt gibt’s ein neues interessantes Angebot, endlich mit Auftrittsmöglichkeit in der Schweiz. Sonicbids vermittelt fünf Bands an die BScene, das Basler Clubfestival (30.-31.3.07). Ab sofort können sich alle interessierten Bands elektronisch bewerben, zum Preis von 5$. Die Bands, die den Bookern der BScene am besten gefallen, erhalten einen Auftritt am etablierten und beliebten Festival in Basel, Gage zwischen 200 und 300 Euro.


Von Freienbach über LA ins Mascotte

Henchman haben genau diesen Weg gemacht. Sie sind in die USA gegangen, um den Durchbruch zu schaffen und stehen nun heute Freitag Abend auf der Mascotte-Bühne und taufen ihre Debüt-Platte “Unmistaken” (N-Gage/Musikvertrieb). Wir gratulieren und empfehlen sie weiter. Wer mehr wissen will, kann sich hier ein kleines Filmchen ankucken.


LCD Sportsystem

Die Marketingstrategen der Global Player entdecken subkulturelle Klänge als Soundtracks für ihre Brands. Microsoft stopft den Zune mit Indie voll und nun haben wir auch schon den ersten Fall, wo ein chartunerfahrener Künstler für ein Kleiderlabel Musik massschneidert. James Murphy vom LCD Soundsystem hat für Nike einen superlangen Song aufgenommen, der als Workoutsoundtrack dienen soll. “45:33″ gibts exklusiv bei iTunes, passend zum Nike-iPod, mit dem man joggen geht und danach ein Coci trinkt. Willkommen in der schönen neuen Welt von Nikolapple.


Tokio Hotel – wir haben euch entlarvt!

Endlich sind wir hinter das Geheimnis von Tokio Hotel gekommen. Die ganze Schose ist von diesem Japanischen Musiker namens Miyavi (Webseite) schaamlos abgekupfert. Wobei man sagen muss, zum Glück haben sich Tokio Hotel im Vergleich zu Miyavi etwas zurückgehalten. Eins zu eins kopiert, wäre das ja kaum aufgegangen.
(via Pyrrhula)
http://www.youtube.com/watch?v=-YHBQ6_zc3g


WhoseSpace is it?

Die Chicks on Speed widmen MySpace einen Song und das klingt ganz gut. Gefunden bei den Kollegen von Spreeblick.


will singen

Scarlett Johansson will singen. Rod Steward will singen bis zum Umfallen. Michelle Hunziker will singen. Pavarotti will trotz Krebserkrankung wieder singen. Ich will singen von der Gnade des Herrn. Anna Mae Bullock will singen – um jeden Preis. Reinhard Mey will noch immer wie Orpheus singen. Heidi Klum will singen. DJ Bobo will für die Schweiz singen. Madonna will mit André 3000 singen. Currently some ICT will end in Singen. Nur Victoria Beckham will nicht mehr singen. Sagt Google.


Blonde rocken besser

Wir freuen uns unbändig, euch die hippste Band seit langem vorstellen zu können: The Long Blondes aus England. The Long Blondes – zwei Jungs und drei Frauen – veröffentlichen am 10. November ihr Debüt “Someone to Drive you Home” (Rough Trade/Phonag). Sie bewegen sich musikalisch irgendwo zwischen dem Fun-Indie-Punk von CSS und dem Grünschnabel-Pop von The Pipettes (das hier von den Pipettes sollte jede(r) kennen). Ihre Eigenständigkeit geben sie damit aber nicht an der Garderobe ab. Unter dem Strich lässt sich ihr Sound als tanzbare Ernsthaftigkeit zusammenfassen. Das macht sie sowohl auf der Tanzfläche, wie auch in den heimischen vier Wänden sehr beliebt. Lange Zeit galten sie als heisseste Band ohne Plattenvertrag. Das behaupteten auf jeden Fall der Guardian und die Vogue. Der NME verlieh ihnen zu Beginn dieses Jahres den Radar Award, der in den Jahren zuvor an so illustre Namen wie Kaiser Chiefs oder Franz Ferdinand ging. Und um die Werbetrommel noch zu Ende zu rühren: die Frontfrau Kate Jackson gilt auf der Insel angeblich jetzt schon als Stilikone. Und so tönt die neue Sensation namens The Long Blondes:

“Once and Never Again”

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“Weekend Without Makeup”

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Das soll Musik sein?

Das wabert ja nur so n’bisschen rum. Wem solche Bemerkungen schon untergekommen sind, weil er den Fehler gemacht hat popverstopften Ohren Deaf Center oder Fennesz vorzuspielen, wird sich über die neuen statischen Experimente von Tim Hecker freuen. “Harmonies In Ultraviolet” (Kranky) heisst die Klangkathedrale, die der Kanadier mit seiner bislang erhabensten Störgeräuschsymphonie flutet. Titel wie “Chimera” oder “Radiospiricom” weisen darauf hin, dass hier Vexierspiele gespielt und Geister beschworen werden. Unheimlich dieses Ding. Tief wie das Meer, weit wie der Himmel.


Feuer und Flamme

Nach dem Lärmschutz-Umbau 2003 waren die Ämter bekanntlich noch nicht zufrieden, und das Restaurant Hirscheneck musste sein Konzertkeller auch noch “feuertauglich machen”. Neue Treppe, bessere Fluchtwege, so Zeugs halt. Das Hirschi und seine Freunde haben Geld zusammen und noch einmal die Kurve gekratzt: Der Umbau ist fertig und vom Bauinspektorat und der Feuerpolizei abgesegnet. Die Wieder-Eröffnung wird am Samstag gefeiert. Mit Freinacht, Bands und DJ’s.

Die Highlights des Wochenendes:
Freitag, 20.10 ¡Forward, Russia! / New Young Pony Club, La Laiterie, Strasbourg
Samstag, 21.10 Amnesty Rock’n’Rights mit The Delilahs, The Paces, Zhivago & DJ Pop B. Sessen, Das Schiff, Basel
Samstag, 21.10 Hirscheneck-Konzertkeller-Wiedereröffnung mit Watchmaking Metropolis Orchestra, Kalles Kaviar und mehr, Restaurant Hirscheneck, Basel
Samstag, 21.10 The Monks / The Monsters, Mascotte, Zürich

Mehr interessante Konzertdaten findest du hier.


Grosi-TV zieht weiter seine Kreise

Die Sendung “Die grössten Schweizer Hits” wird bei uns weiterhin kontrovers diskutiert. Heute meldet nun der Blick, dass die Compilation zu Sendung bereits über 25’000 Mal verkauft und damit vergoldet wurde – und zitiert den Verkaufschef des zuständigen Vertriebs Universal: “Die oft schon tot gesagte Cd lebt!”. Naja. Notabene 1: Die Cd wurde von einem der grössten Musikvertriebe der Welt lanciert, gemeinsam mit dem Schweizer Fernsehen aka Grosi-TV und dem Blick. Notabene 2: Das Durchschnittsalter der ZuschauerInnen von Grosi-TV liegt bei knapp 60 Jahren, bei besagter Show wahrscheinlich auch in etwa. Frage: Wie sensationell ist es, dass 25’000 rund 60 Jahre alte Menschen sich eine Cd kaufen, die ihnen vom Schweizer Fernsehen und dem Blick ans Herz gelegt wird, mit Songs, die sie zum Teil selber ausgewählt haben? Die tot gesagte Cd wäre allerdings sowas von mausemässig tot, wenn sogar diese Leute diese Songs plötzlich als MP3 schwarz tauschen würden.


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