Jetzt live und ganz ohne Krawatte: Mit 78s an den Swiss IFPI-Awards

Von den einen geliebt, von den anderen gefürchtet: der 78s-Liveblog von den Swiss Music Awards geht in die vierte Runde. Jetzt live von hinter den Kameras.

Heute Abend wird in Zürich der teuerste wichtigste Schweizer Musikpreis verliehen. Obwohl auch dieses Jahr ohne Nomination geblieben, haben sich für unsere Leser Eva Hediger und Marco Durrer in Schale geworfen und unter das illustre Promivolk gemischt.

22:30: So, das war’s. War ja ganz nett, aber doch endlich und zum Glück. Vielleicht kann’s die Aftershow-Party noch richten. Wenn morgen alles wieder vergessen ist… Proscht Heiri und tschau zäme!

22:24: Wer auch sonst als DJ Dauergrins kann für die Krönung des Abends besorgt sein. Ein übles Set mit Sprung in der Platte, so wie die ganze Veranstaltung.

22.22: Bombay-Brüder gewinnen Best Hit National. Steckt da die Schweizer Berghilfe dahinter?

22.21: Während Iouri Podlnacktikov etwas stockend laudiert, fragen wir uns, was ausserhalb der Award-Halle läuft, wo mehr Leute rumlungern als drin. Überparfümierte, überaufgetackelte, Promistatus-jagende Flittchen und torkelnde Smokingträger pilgern zu den Toiletten, wo ganz Underground-mässig geraucht wird. Die Schattenseiten des Ruhms.

22:19: Der Halfpipe-Weltmeister wird angekündigt. Muss dieser iPod auch Leertonträger-Vergütung zahlen?

22.17. Die banalen Lyrics von Züri West sind der Grund weshalb ich weder fremde Tagebücher noch Blabla-Blogs lese.

22.14: Während Eva die Stellung hielt, hat Marco etwas die Umgebung gecheckt. Und frisches Bier geholt. Natürli. Die interessantesten Dinge erfährt man sowieso in der Raucherecke. Melanie und Stress sollen sich auf ner Party kürzlich mit nem Zungenkuss Hallo gesagt haben. Wieder zusammen? Who the fxxx cares!

22.12: Ach, der esoterische Luftibus und Troubadix Vollenweider. Es reicht!

22.09: Ach, Claude Nobs! Nicht nur bei den Ticketpreisen, auch bei der Länge der Rede übertreibst du gerne. Die Saal-Sitzer haben sich erhoben. Andreas Vollenweider sonnt sich im Applaus und holt den Outstanding Achievement Award-Brocken ab. Da harfen die Engel.

22.07 Andreas Vollenweider ist der einzige Schweizer Musiker mit Grammy. Adele ist wahrscheinlich die einzige Künstlerin mit die sechs Grammys und zwei SMA-Klötzen. Wir sammeln Spenden für eine Gruppentherapie.

22.04: Ein böses Tief über Zürich. Die Stimmung auf dem Nullpunkt.

22.02: Melanie Winiger ist zurück, Claude Nobs gesellt sich dazu.

22:00: Irgendwie putzig wie Mario Torriani jeden Künstler (?) auf der Bühne halten will. Dabei ist sogar Melanie Winiger abgerauscht.

21:57: “Es ist okay, aber schön ist es nicht” – Nein, das ist nicht unser Fazit, sondern ein Lyric-Fetzen von Silbermond. Die liefern gerade eine Playback Show.

21:54: Irgendwie seltsam, den Ex zu interviewen respektive umgekehrt. Aber die Welt ist halt ein Dorf und die Schweizer Promi-Szene eine Familie. Oder in diesem Fall: war.

21:53: Stress bedankt sich bei Melanie, jetzt umarmen sie sich. Glanz & Gloria hat Tränen in den Augen. Wir gähnen.

21:52: HURRA! Leider hat niemand dagegen gewettet. Stress holt den Stein für Best Album Urban National ab.

21:50: Kool Savage ist zwar Vegetarier, die Schweizer Cervelats-Prominenz verjagt ihn trotzdem nicht. Im radebrecherischen Schweizerdeutsch listet er die Nominierten auf: Kutti MC, Phenomden und Stress. Wir wetten 50 Stutz auf Stress.

21.49: Das Voting jedoch ist noch immer nicht fertig. Die Promis scheinen wirklich durstig zu sein.

21.48: Der Song von Lovebugs ist fertig. Unsere Nerven sind es auch bald.

21.43: DJ Antoine gewinnt Best Album Dance National. Jetzt jammern WIR.

21.40: DJ Tatana jammert rum, dass ihre “Musik” früher oft nur belächelt wurde. Jetzt habe sich das geändert. Wir lächeln weiter.

21.39: Klar, drum ist Dr. House nicht hier. Weil er nicht gewinnt. Wir können auch ohne ihn die niederschmetternde Diagnose stellen: totale chronische Geschmacklosigkeit. Sein härtester Fall wär’s geworden. Und wir könnten ein paar seiner Pillen gebrauchen. Aber vielleicht hat Tatana noch was im Handtäschchen.

21:38: Mitlesender Getränkelieferant, wir erwarten dich sehnsüchtig.

21:37: Falls Pitpull gewinnt brauchen wir ein grosses Glas Vodka.

21.36: Oha, die englischsprechenden Irokesen vom roten Teppich waren gar nicht die Overtones. Aber ihr Mister Schweiz-Look macht die Acapella-Einlage kein Deut besser.

21.30: Während nach der Angschtzigi anstelle dem Angschtbisi Anna Rosinelli mit dem James ein grandioses Duett zum Besten(?) gibt, drängeln sich im Media Center die Kameras um die Pflasterstein-Gewinner. Schlicht und einfach krank dieser Personenkult. Irgendwie. Wenn’s nicht um die Musik, sondern nur noch um den bekloppten Promifaktor aka Frisur und Kleidung geht. Oha, aber wegen der Musik sind ja auch wir nicht hier…

21:30: Einer der langsam lästigen Bombay Brüder gähnt, eine Journalistin macht “Bisi-Pause”. Ja, James Morrison ist gerade auf der Bühne.

21:27 Zweite Videobotschaft von Adele. Sie hat nämlich auch das Best Album Pop / Rock International gewonnen. Da sind die sechs Grammys ja ein goldener Fliegendreck dagegen!

21:26 Adele hat Best Hit International gewonnen. Hier wäre der Stinkfinger zwar angebrachter gewesen als bei den Grammys, die Sängerin bedankt sich jedoch artig für den Brocken.

21.28: Evas Notebook-Akku hat den Geist aufgegeben. Recht hat er.

21:16 Hurra, 78s hatte Recht. Dabu Fantastic kriegen weniger Applaus als Boy bei der Vorschau, den Preis dürfen sie trotzdem behalten.

21:14: Boy sitzen wahrscheinlich immer noch am Strand von Barcelona. Hier sind sie nämlich nicht. Also gewinnt vermutlich Lina Button oder Dabu Fantastic. Von der Züri Provinz an die Swiss Music Awards ist es noch kein Abstieg.

21:08: Eva wird’s ganz warm ums Herz. Wegen dem süssen Bastian. Vielleicht mischt sie sich doch noch unters Volk an der Aftershow-Party. Um IHN zu finden. Wenn er bloss nicht so jung wär…

20:07: Bastian Baker muss “für die Nation” singen. Seit wann stehen eine Handvoll C-Promis und zwei Fernsehzuschauer für acht Millionen Schweizer?

21:06: Bastian Baker ist Best Breaking Act National! Mit welschem Charme wird sogar das übliche Dankes-Blabla erträglich.

21:03: Seven sprach vom perfekten Song: Die Suche geht weiter…

21:02: 77 Bombay Street gewinnen Best Song Pop Rock National. Die Dankesrede klingt wie ein Kasperlitheater. Applaus und Stein gibt es trotzdem.

21:00: Für ein Album brauche es mehr als einen perfekten Song, so Soulkehlchen Seven. Aber der Preis muss doch vergeben werden?!

20:58: Das Voting für Best Hit National ist immer noch im Gang. Irgendwer muss die Cüpli heute Abend ja schliesslich bezahlen.

20:56: Nächster Fauxpas: Mario Torriani bezeichnet die erste Reihe als Rock`n`Roll. Ja, die Reihe mit DJ Antoine und 77 Bombay Street. DJ Antoine plant die nächste Welle.

20:55 Melanie Winniger begrüsst die Schweiz. Dabei schaut ja laut Joiz das Ausland auch mit!

20:49: DJ Antoine und Mini-Me sitzen neben 77 Bombay Street. Nicht nur die Jacken gewordene Geschmacklosigkeit, auch der Hang zur Peinlichkeit verbindet: Sie schunkeln und machen die Welle. Sonst will aber keiner mitmachen.

20:45 Wer noch nicht abgeschalten hat, kötzelt spätestens jetzt wegen der unruhigen Kameraführung.

20:42 Der Jüngling auf der Strasse singt besser als die 77 Bombay Street Typen zusammen. Jetzt aber fummelt Joiz wieder am Mac rum und erzählt wieder was die Zuschauer blöken. Irgendwie langweilig, auch wenn anscheinend das Ausland auf die SMA aufmerksam geworden ist. Hm.

20:37: SUISA ist 2012 Partner der Swiss Music Award. Jetzt kriegt die Gesellschaft ihre drei Minuten Dank, Werbung, Baschi-Gefasel. Was auch immer.

20:36: Nachtrag zu 20:24: Meinungsfreiheit bleibt aber vorerst garantiert. Das stimmt uns froh. Sonst dürften wir ja nicht hier sein.

20:33: Der Traum-Schwiegersohn-Charme zeigt bei 78s-BloggerIN bereits eine sanfte Wirkung. Oder ist’s der erste Schluck Bier?

20:32: Juhuu, im Moods mit offenen Armen empfangen und zurück mit ein paar Bier. Zum Finger ölen. Jetzt fehlen nur noch Ohrenstöpsel.

20:31: Er gesteht, dass seine ehemaligen Eishockey-Spieler seine Musik in der Umkleide hören. Ist das nicht Meitli-Musik? Oder Musik um Meitli rumzukriegen? Einfach irgendwas mit Meitli?!

20:30: Bastian Baker luchst mit minderjährigen Traum-Schwiegersohn-Charme wahrscheinlich noch ein paar SMS-Stimmen ab. Hach.

20:28: Anna Rossinelli will, dass BOOOOIII gewinnt. Ein Gewinn würde am Gemütszustand von Lina Button nichts ändern. Sie wäre ganz durcheinander.

20:27: Der nette Wasserbringer vom 20Minuten-Liveticker hat uns gelesen, in der Journalistenschar gefunden und auf die nächste Bier-Quelle im Moods hingewiesen. Danke schön fürs Lesen und den Hinweis. Da gilt’s keine Zeit mehr zu verlieren.

20:25: Hier geht es übrigens um das Wesentliche: Die Musik. Das ist keine Vorschau, sondern ein Lehrfilm. Danke SMA.

20:24: „Sämtliche Rechte (insbesondere Aufnehmen, Senden, Weitersenden, Aufführen, Vorführen, Überspielen, Wahrnehmbarmachen, Zugänglichmachen, Verbreiten, Bearbeiten, Verleihen, Vermieten, Abdrucken, Publizieren, Verwerten) an Fotografien, Interviews (Bild und Ton), Aufnahmen von künstlerischen Darbietungen, Laudationen und Moderationen stehen ausschliesslich IFPI Schweiz zu, ungeachtet wer sie erstellt.“ – Dass der Dachverband der Ton- und Tonbildträgerhersteller etwas sensibel wird, wenn es ums Urheberrecht geht, ist bekannt. Zumindest scheint man uns das Schreiben und die Wörter nicht zu verbieten. Und dennoch weiss man nicht genau, ob man mit der unter diese Vereinbarung gesetzten Unterschrift nicht vielleicht sich selbst gänzlich an die IFPI überschreibt. Nach den Künstlern verkaufen also auch wir unsere Seele. Für ein Bier hätten wir’s gern gemacht. Aber für Wasser und ein paar Cervelats?

20:22: Eigentlich erstaunlich, dass jemand der aussieht, als würde er sich selbst nur von Babybrei ernähren, bereits ein Kind im Schulalter hat. Das wird heute wohl die grösste Überraschung bleiben.

20:21 DJ Antoines Mini-Me wird interviewt. Nicht nur Geschmack, auch Intelligenz ist vererbbar. Die faule Kartoffel fällt nicht weit vom Stammbaum.

20:20 Höhö, Passantentest: Aber spätestens seit den DSDS-Casting weiss man doch, dass man mit Kopfhörern nicht singen kann! Aber bei diesem grausigen DJ Antonine-Song spielt das ja überhaupt keine Rolle, eigentlich.

20:17: 77 Bombay Street haben sich gerade mit Schnappi verglichen. So viel Scharfsinn hätten wir diesen Tölpeln gar nicht zugetraut.

20:13: Hach, 77 Bombay Street reden über ihre Grossfamilie, Frisuren und ihre Jacken. Um etwas anderes geht es an diesem Anlass ja auch nicht. “Tönt ned schlecht, machi öbis drus”, ja ihr Brüder. Genau so klingt es auch.

20:08: Die Nominationen flimmern über die Leinwand. Marco macht aufgrund Handgefuchtel während dem DJ Antoine-Song eine Schreibpause.

20:06: Blöder Stress. DJ Antoine hat “gutes Job” gemacht? Neinei!

20:05: “Dankesglück”! Hach, süsser Stress.

20:03: Wir sehen was, was ihr auch seht: Das SF und Joiz-Programm. Alexandra und Stress kurven in einer Limo durch das tageshelle Zürich. Sie trägt ihren Dress also bereits seit zwei Uhr Nachmittags. Kein Wunder verrütscht da das Höschen!

20:01: Wo sind eigentlich Boy, Coldplay und Dr. House geblieben?

19.58: Endlich bisschen Zeit zum durchschnaufen. Wo war eigentlich die unsägliche Pätti Boser? Die ist sonst doch auch überall wo’s nach Cervelat riecht und steckt ihre gepuderte Gwundernas in alle privaten, weil uninteressanten Angelegenheiten.

19:55: Ihr habt noch zehn Minuten um die Fernbedienung zu finden oder ihr bleibt am Laptop, bei uns.

19:45: Der rote Teppich hat sich geleert. Die Raucherecke gefüllt. “Bisch scho bsoffe?” – “Nei, sie möched’s eim ja au schwer” – Müssen Journis sein…

19:42: Die Bar ist nicht für uns, beim WC hört die Zwei-Klassen-Gesellschaft bereits wieder auf. Brünzeln mit Stress, Kaka mit Dodo!

19:39: Eine Glocke ertönt. Entweder ist jetzt Pause oder das Ganze fängt erst an. Wahrscheinlich letzters.

19:35: Mark van Huisseling schleicht nach ausgiebigem Barvergnügen jetzt fängs über den roten Teppich. Das wollen wir nächstes Jahr auch. Also die Bar.

19:32: “He, 78s?” Und schon kriegen wir zwei Wasserflaschen in die Hände gedrückt. Falls dieser jemand hier mitliest: Nächstes Mal bitte ein Apérol Spritz und grosses Bier. Aber netter Anfang.

19:30: Auf der Suche nach einem Schluck Wasser hörte ich ein Hündchen winseln. Mein Tierherz hüpfte besorgt, doch es war nur Tinkabelles Begrüssungsgejaul: Anscheinend hat sich doch so etwas wie Freunde.

19:28: Apropos Bauer: Der schreibt sich seit ner Stunde neben uns die Finger wund – und uns alles ab. Leider nicht mehr für uns. Bei dem Aufstieg läuft er wohl nächstes Jahr selber über den roten Teppich. Hoffentlich besorgt er uns dann wenigstens was zu trinken.

19:27: David Bauer kriegt Komplimente von Arschgrabscher und Joiz-Moderator Mike. Für die TagesWoche. Wir nicht. Dafür kommt uns der heutige Abend bereits vor wie ne Woche.

19:24: 77 Bombay Street in ihren Fasnachtskostümen sind schon wieder – oder noch immer – auf dem roten Teppich. Fehlt nur das Konfetti.

19:21: Wie schön. Auch Strassenmusikanten schaffen es an die Swiss Music Awards: Anna Rossinelli mit Anhang ist hier. Immerhin kann sie an dieser Preisverleihung nicht Letzte werden.

19:17: Letztes Jahr war er im Dschungel, dieses Jahr schaut Tingel Tangel Sway doch noch kurz vorbei. Fragt sich nur welche Umgebung gefährlicher ist.

19:15: Yael Krebs ist hier und zieht den Mantel gar nicht erst aus.

19:14: Selbstverständlich läuft an den Swiss Music Awards Musik. Oder so was ähnliches.

19:12: Silbermond ist Leermond: Ganz in Schwarz und in Jeans. Wir sind empört.

19:10: Die Frau mit dem Koks ist da: DJane Tatana geht weiter auf wie ein Weggli. Wir machen uns sorgen. Nein.

19:07: Während Stress und seine Truppe letztes Jahr eine optische Erleichterung waren, hat sich zumindest ein Teil seiner Begleitung im Kleiderschrank vergriffen. Genau wie Pippi Heinzmann. Aber wir sind ja schliesslich an einer Bad Taste Party.

19:06: Haben eigentlich die Schweizer Coiffeusen bereits im November Abschlussprüfungen oder wer hat die Promi-Meute “frisiert”?

19:03: Lovebugs sind bereits vergessen.

19:02: Oh, die Lovebugs. Mit unterschiedlichen Frisuren!

19:00: Im Promi-Restaurant hinter uns fliesst SmallTalk, Apérol Spritz und wässriges Bier in rauen Mengen. Nur nicht für uns. Wieviele Promis verpassen wir bei einem weiteren Ausflug zum New Point?

18:58: Hui! Englisch auf dem roten Teppich! Das müssen die Oberspecial-Guest-Laudatoren von The Overtones sein. Alles andere wäre nach dem letztjährigen Defizit eh zu teuer gewesen.

18:54: Kommentatoren-Paar Melanie Winiger und Mario Torriani sind hier. Irgendein Möchtegern-Promi beklatscht sich vor der Joiz-Kamera selbst, während sich ein Nobody stolz neben dem Teppich ablichten lässt. An den Swiss Music Awards ist halt alles ein bisschen anders.

18:52 Pega-Nuss und Pseudo-Hipster Noah läuft vorbei und Tingle Tangle Marc (Sway) frisurentechnisch den Rang ab.

18:50: 77 Bombay Street und ihre dämlichen Jacken wollen gar nicht mehr vom Teppich. Genau wie letztes Jahr. Aber die SMA setzt halt bereits bei der fünften Verleihung auf Traditionen.

18:45: Dieter Bohlen fand Säusel-Zazou zwar scheisse, für die Swiss Music Awards und Blick-Artikel reicht’s. Kommt ja nicht auf die Stimme, sondern Figur an. Und die ist allerdings nett betont. Hat sich wohl vom Antoine beraten lassen: Ihre zweite Haut ist ebenfalls Flamingo-farben. Oder Lachs. Who cares!? Zum anbeissen jedenfalls. Nur nicht singen bitte.

18:40: Tinkabelle und (S)Hit-Produzent Camenzind gemeinsam auf dem Teppich. Da muss was im Busch sein. Von Nix kommt schliesslich keine Nomination, oder?

18:38: “Happy Birthday to yooooou” tönt’s vom roten Teppich. Wer will denn seinen Geburtstag an dieser Sause feiern? Da ist jede Waldhütte im Kanton Aargau die bessere Location.

18:36: DJ Antoine und Mini-Me machen ein lustiges “WOAHH”, während Mannsweib Monika Kälin trotz Lila-Kostüm und dicker Makeup-Schicht den persönlichen Herbst nicht zu verhüllen vermag.

18:35: Auf und neben dem roten Teppich herrscht Stimmung wie am Hauptbahnhof morgens um 7. Hastiges Gedrängel, schlechte Laune und zu viele Gratiszeitungen.

18:33: Antoine erklärt den Mikrofonen, woher denn der kleine Goof plötzlich kommt. Wir wollen’s gar nicht wissen. Hätten uns doch für Krawatte entscheiden sollen. Zum Aug und Ohr verbinden. Mit Doppelknopf.

18:28: Mode-Ikone DJ Antoine angekommen: Im Flamingo-Kostüm, mit Blondine und kleinem Klon. DJ Mini-Me weiss als geschmackloser Vater-Verschnitt und mit ganz poppiger Unterschicht-Hipsterbrille bereits wie der geschleckte Senior Augenkrebs zu fördern. Es wird gefährlich hier. Wir fordern Schadensersatz.

18:25: Die originellen Namen kommen: Mr. Da-Nos erscheint mit Freundin. Tally Weijl?

18:21: Wir kommen kaum mehr nach mit tippen. Die Promis stehen sich gegenseitig auf die pedikürten Füsse. Baschi ist mit flotter Fliege bestückt gut gelaunt vorbeigerauscht und Steff la Cheffe sollte mal eine Annabelle aufschlagen und studieren anstatt darüber zu “rappen”…

18:17: Jetzt geht’s langsam los: Aber was hat Steffi Buchli vom Sport aktuell an den Music Awards verloren? Das ist die Promi-Inzucht. Einmal im Fernsehn, überall im Fernsehn.

18:17 Eine Frau im Tierprint-Kleid und mit H&M-Schmuck posiert für die Kamera. Wir tippen auf eine Schweizer Sängerin oder eine Soap-Darstellerin, die gerade in Deutschland durchstarten will. Hm.

18:15: Stau auf dem roten Teppich: Fünf Leute wollen erkannt und fotografiert werden. Ersteres ist schwierig: In Anzüge sehen die Schweizer C-Promis nicht unbedingt gut aber ziemlich gleich aus.

18:12 Eines der Dieselblogger-Schäfchen ist gerade an uns vorbei gehuscht, uns kümmert nur der BH von Alexandra.

18:09: Frohes Promi-Rätseln geht in die erste Runde: Die erste Kunstfrisur hat den roten Teppich erobert. Namen unbekannt, aber die Frisur sitzt: Ein Geissenbärtchen auf der Stirn. Neckisch.

18:06: Liveblog-Pionier David Bauer direkt neben uns und bloggt fremd.

18:06: Die aufgerüschten Journalisten sind nervös: Welcher Nobody wird den roten Teppich entjungfern? Es ist SMA-Medienminister Roy Bula. Ehrensache.

17:59: Alexandra parliert mit Jeroen van Rooijen. Vielleicht fragt sie ihn weshalb ihr Rock ein Höhenunterschied von 70 Zentimenter hat. Marco gefällts.

17:50: Abhilfe scheint nicht in Sicht, weshalb Marco sein Bier im New Point gegenüber kaufen muss. Tja, dafür verpasst er wie sich Alexandra Maurer das Unterhöschen zurecht rückt, während der Stylist ihr das Näschen pudert.

17:42: Wir sind etwas durstig. Im Media Center gibt es leere Kühlschränke und zwei Dosen Red Bull. Die sind wahrscheinlich für die NZZ und Glanz & Gloria reserviert – genau wie die zwei Tische.

17:40 So. Wir sind hier. Fehlen nur noch unsere langjährigen SMA-Freunde Stress und DJ Antoine.

Kategorien: Hintergrund, Klatsch

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Diskussion

4 Reaktionen

  1. #1 larocka

    22:39 Uhr, 2.3.2012, Link

    <3 danke 78s!!!! super blog zum abregen…sheiss musikmafia…sheiss einseitige darstellung der "chmusikszene"

  2. #2 piti

    02:11 Uhr, 3.3.2012, Link

    “Aufnehmen, Senden, Weitersenden, Aufführen, Vorführen, Überspielen, Wahrnehmbarmachen, Zugänglichmachen, Verbreiten, Bearbeiten, Verleihen, Vermieten, Abdrucken, Publizieren, Verwerten.”
    Wenn ein Synonym-Duden literarische Qualität entwickelt…

  3. #3 Gisi

    14:49 Uhr, 3.3.2012, Link

    Boy sind übrigens in Deutschland auf Tour. Nix mit Strand…

  4. #4 Janosch

    10:47 Uhr, 5.3.2012, Link

    Dass die Schweizer Mainstream-Musik ein einziger Sumpf ist, dürfte auch allen bekannt sein. Die WEKO-Untersuchung wird zweigen, wie tief die vier Majors (IFPI) im pseudo-freiheitlichen Dreck stecken.

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