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  • Obskuradio

    obskuradio Vol. 11: Siks‘ oon mä suruinen

    Warum der heissblütige Tango ausgerechnet bei den unterkühlten Finnen zur Volksmusik wurde, ist rätselhaft. Wahrscheinlich, weil der finnische Tango im Gegensatz zum argentinischen nicht das Verschmelzen der Leidenschaften in Dur, sondern das Auseinanderbrechen in Moll thematisiert – der finnische Tango ist nämlich ebenso schwermütig, wie die Filme von Aki Kaurismäki, dem finnische Tangos oft als Soundtrack dienen.

    Olavi Virta (1915-1972) war der König des finnischen Tangos, sein Tenor Balsam für die Wunden finnischer Seelen.

    „Siks‘ oon mä suruinen“
    (Darum bin ich traurig)

    [audio:http://www.78s.ch/wp-content/uploads/2007/05/olavi-virta-siks-oon-ma-suruinen.mp3]

    obskuradio Vol. 10: Ain’t No Sunshine

    Leinen los! In bester Piratenradio-Manier sendet obskuradio heute von hoher See, denn „The Many Moods Of The Calypso Kings“ wurde an Bord der „M/S Starward“ aufgenommen. Als Hausband der Norwegian Caribbean Lines unterhielten die Calypso Kings Ende der 60er während fünf Jahren longdrinkschlürfende Kreuzfahrer mit Calypso, Reggae und Soulballaden. Perlen vor die Säue! Ihre Hochsee-Live-Version von „Ain’t No Sunshine“ braucht sich nicht vor dem Original von Bill Withers zu verstecken:

    [audio:http://www.78s.ch/wp-content/uploads/2007/05/calypso-kings-aint-no-sunshine_pcm.mp3]

    obskuradio Vol. 9: Lyricheskaya

    Visotsky als HamletMit Elvis hat Vladimir Semyonovich Visotsky (1938-1980) gemeinsam, dass er mit 42 an den Folgen eines exzessiven Lebensstils starb, mit Papst Johannes Paul II, dass seiner Beisetzung eine Million Menschen beiwohnten. Während der russische Schauspieler und Songwriter von seinem Volk abgöttisch verehrt wurde, kam das subversive Potential seiner Texte bei den sowjetischen Funktionären weniger gut an. Visotskys Songs waren lediglich als Bootlegs erhältlich, erst nach seinem Tod begann der sowjetische Schallplattenmonopolist Melodyia Visotskys Aufnahmen zu veröffentlichen.

    „ЛИРИУЕСКАЯ“ (Lyricheskaya / lyrisches Lied)
    [audio:http://www.78s.ch/wp-content/uploads/2007/04/vladimir-vysotsky_pcm.mp3]

    Videos bei youtube

    obskuradio Vol. 8: Doing The Moonwalk

    Entgegen der landläufigen Meinung war es nicht Michael Jackson, der den Moonwalk erfunden hat. Wiki sagt: „Der Moonwalk ist ein Tanzschritt, bei dem die Beinbewegungen das Vorwärtslaufen imitieren, die ausführende Person sich jedoch rückwärts bewegt. Zuerst war der Moonwalk im Film Kinder des Olymp zu sehen, in dem ihn Jean-Louis Barrault vorführte.“ Ob Nicky Thomas den Moonwalk drauf hatte, weiss ich nicht. Jedenfalls hatte der Jamaicaner ein Stück namens „Doing The Moonwalk“, das wunderbar zum Wetter draussen passt:

    [audio:http://www.78s.ch/wp-content/uploads/2007/04/nicky-thomas-doing-the-moonwalk_pcm.mp3]

    obskuradio Vol. 7: Namoradinha De Um Amigo Meu

    Auf den Namen Roberto Carlos hört neben einem brasilianischen Fussballspieler mit Kugelkopf auch eine ebenso kugelköpfige brasilianische Popikone. Auch wenn Roberto Carlos bei Google gegen seinen Namensvetter den Kürzeren zieht, war er in den 60ern „o rei“ („der König“) der „Jovem Guarda“ („junge Garde“), einer Bewegung, die im Gegensatz zum Jobim-Gilberto-Clan Rock’n’Roll statt Bossa Nova im Sinn hatte. „Namoradinha De Um Amigo Meu“ zeigt Roberto Carlos at his best und hat ein lustiges Örgeli:

    [audio:http://www.78s.ch/wp-content/uploads/2007/04/roberto-carlos-namordinha-de-un-amigo-meu_pcm.mp3]

    obskuradio Vol.6: Pop Corn

    Jeder kennt Pop Corn vom Kino. Aber auch aus dem Radio. Geschrieben hat den Evergreen Gherson Kinsley anno 1969. Hot Butter schafften es mit „Pop Corn“ zwei Jahre später als erste vollelektronische Band in die amerikanischen Charts. Wie der Vater des Stücks in diesem Interview behauptet, sollen rund 500 Coverversionen von „Pop Corn“ existieren. Das One- Hit-Wonder Anarchic System versah den Instrumentalklassiker 1972 mit Vocals und schaffte es immerhin auf Platz 13 der deutschen Charts:

    [audio:http://www.78s.ch/wp-content/uploads/2007/04/anarchic-system-pop-corn_pcm.mp3]

    obskuradio Vol.5: The Bird Dog

    You can do The Shimmy, The Bop, The Boogaloo, The Shingaling, The Watusi, The Shuffle, The Hustle, The Hanky Panky, The Hully Gully, The Twist, The Limbo, The Wobble, The Tighten Up, The Boomerang, The Pop Corn, The Locomotion, The Whiplash, The Stroke, The Swim, The Zombie Stomp, The Moon Walk, The Camel Walk, The Alligator, The Chicken, The Cow, The Pony, The Monkey and you can do The Bird and The Dog.

    But can you do The Bird Dog?

    [audio:http://www.78s.ch/wp-content/uploads/2007/04/the-del-counts-bird-dog_pcm.mp3]

    obskuradio Vol.4: Dying Crapshooter’s Blues

    Blind Willie McTell wurde 1901 in Thomson, Georgia geboren. Er erblindete schon als Kind, elernte die Brailleschrift und das Gitarrenspiel, zog nach dem Tod seiner Mutter als Strassenmusiker durch das Mississippi-Delta und wurde immer mal wieder für einen Hungerlohn in Aufnahmestudios eingeladen. McTell starb 1959, seine Musik lebte in den Plattensammlungen von Bob Dylan und Kurt Cobain weiter.

    „Dying Crapshooter’s Blues“, Blind Willies Requiem für einen Glücksspieler (=Crapshooter), wurde 1940 in einem Hotelzimmer in Atlanta aufgenommen.

    [audio:http://www.78s.ch/wp-content/uploads/2007/03/blind-willie-mctell-dying-crapshooters-blues.mp3]

    R.I.P., Blind Willie.

    obskuradio Vol.3: Der Hund von Baskerville

    Heute für einmal obskuradiotelevision. Cindy und Bert, dem einen oder anderen vielleicht als das Vorzeige-Schlagerpaar der 70er bekannt, haben – so unglaublich das jetzt auch klingen mag – ein Cover des Black Sabbath-Songs „Paranoid“ eingespielt. Dass sie den Urmetalsong mit einem deutschen Text versehen haben, der auf eine Sherlock Holmes-Geschichte zurückgeht, macht die Sache umso unglaublicher. Fasten your Seatbelts für Schlager on the rocks und Stromgitarreneasylistening a gogo. Ladies and gents, we proudly present: *Trommelwirbel* „Der Hund von Baskerville“!

    [flash]http://www.youtube.com/watch?v=JOAzuqngOYo[/flash]

    obskuradio Vol.2: Disco Computer

    Vom französischen Futurismus der ausgehenden 70er Jahre war hier bereits die Rede. Dieselbe visionäre Bewegung macht heute im obskuradio erneut von sich hören. 1978: Terroristen überall, Argentinien wird in Argentinien Weltmeister, Papst Johannes Paul I. stirbt nach 33 Tagen im Amt, das erste Retortenbaby erblickt das Licht der Welt, ebenso wie Patty Schnyder, Menzl und eine Band, die nur für eine Single existieren sollte:
    Trans Volta, die mittels Vocoderstimme Tekkno prophezeiten: „Disco Computer, I am the Future“.

    [audio:http://www.78s.ch/wp-content/uploads/2007/02/transvolta-disco-computer.mp3]
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