• limetorrent latest100
  • 78s has left the building. ¯\_(ツ)_/¯

  • kickass lyrics
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    Goldfish

    Bevor der Mai zu Ende geht, muss ich noch etwas über die beste Schweizer Platte des Monats schreiben. Luzerns talentierteste und dem Vernehmen nach auch faulste Rockband hat es endlich geschafft: Highfish präsentieren nach zwei EPs ihr Debutalbum „Suck Push Bang Blow“ (Little Jig/Irascible). Und die Luzerner Haudegen schöpfen hier das ganze Potential aus, das sie damals mit „Rip Tide“ angedeutet haben. Das ist Stoner Rock von der ganz dreckigen Sorte. Hut ab. Wetten dass Albert Kuhn sie in der Weltwoche zum Anlass nimmt, um wieder mal über Basel herzuziehen?

    Hörproben hier.

    Muse

    Supermassive Black Hole“ heisst die neue Single von Muse. Und Matthew Bellamy muss anscheinend wirklich in einem supermassiven, schwarzen, kreativen Loch gesteckt haben, denn der Song ist nun aber auch gar Nichts. Irgendwie eine Mischung aus Smashing Pumpkins zu Adore-Zeiten, Pink/Christina Aguilera und dem Musetypischen Power-Pop. Ausserdem ist er noch überproduzierter als alles, was Muse bisher gemacht haben. Finger weg!

    Supermassive Black Hole (Video)
    Knights of Cydonia (Live mp3)
    Starlight (Live mp3)

    Wilde Kreuzungen

    guillemots.jpgIn der Insel-Presse werden sie gefeiert, in den USA suchen sie auch schon den Anschluss und in Deutschland starten sie bald die ersten Konzerte. Auf einer amerikanischen Musikwebsite heisst es pragmatisch: „If Coldplay’s Chris Martin fronted Animal Collective, it might sound like Guillemots“. Aber ich wurde zu spät geboren, um heute alles gut zu finden, was „ebenso gut 1982 hätte erscheinen können“ (Weltwoche). Guillemots‘ „From The Cliffs“ ist weder zugänglich noch abstossend. Sie kreuzen ein schales Schlagzeug mit pseudopädagogischen Texten, unterstreichende Keyboard-Böden mit wildem (Sopran-)Saxophon. Mir fehlen leider die Referenzen zur Referenzzeit, ich kann aber mit gutem Gewissen sagen, dass die CD Glückshormone ausschütten kann, wenn sie zum richtigen Zeitpunkt eingeworfen wird.

    Pearl Jam

    Acht Jahre lang haben Pearl Jam kein Musikvideo mehr gemacht, aus Protesthaltung gegen die kapitalistische Populärkultur. Pearl Jam sahen sich immer als Protestierende im System. Wahrscheinlich wegen ihrem schlechtem Gewissen, versuchten sie sich gegen gewisse Mechanismen zu sträuben. Eine Protestform war eben die Boykottierung der MTVsierung. Dass sie damit allerdings wohl einen Nulleffekt erzielt haben, scheint selbst ihnen klar geworden zu sein. Aber Prinzipienreiter soll man nicht irritieren. Die Free-ware-Community hat es Pearl Jam nun aber ermöglicht an der Videoclip-Kultur teilzunehmen bei gleichzeitiger Boykottierung der kapitalistischen Strukturen. Ihr neues Video zu „Life Wasted“ ist frei downloabar und auch sharebar dank einer Creative Commons Lizenz. (welch schöne eingedeutschte Anglizismen). Angeblich sind sie die erste „grosse“ Band, die von dieser Lizenz Gebrauch macht.

    Das Video ist nun nicht grad der Brüller. Die zynische Bemerkung, dass sie besser bei ihrer Protesthaltung geblieben wären, unterlasse ich hier mal. Zumindest wird jetzt klar, woher das hässliche Inlay-Bild (Das Bild in der CD-Hülle drin), das sehr stark an Lordi erinnert, herkommt.

    Life Wasted (Video)

    Kirchenlieder der Neuzeit

    Ich will ja niemandem zu nahe treten…

    ?erom yas I deeN .“oreZ dnuorG“ FCI ieb tssieh nehzierd ba reganeeT red eppurG eiD ?gnerts uz hci niB. gnureiturukerredeilgtiM red ni legovkcoL sla esiewsgnuheizeb, sdeilnehcriK sed mroF enredom sla kcoR pihsroW .hcirüZ FCI nov dC eid tssieh „woN dna ereH“ :negnistiM muz suseJ hcua se tbig ueN .negasuzos, yawa ekat suseJ ,tsacdoP sla hcua hcanad se tbig netgiderP ella dnU .hci dnu ud eiw ,etueL egnuj elooc nrednos ,negoloehT etuargre thcin negiderp reiH . FCI nov nerreH dnu nemaD netengeseg eid ,tug uz run eis nessiw ,thcirpsna trhüfrev nehcsneM egnuj nam ieW

    Hier gibt’s noch das Video zur Single.

    Wochenende mit Phoenix

    Wenn ein Wochenende so beginnt, dass der Schädel brummt, der Himmel weint und die Arbeit wartet, dann ist das nicht wirklich erquickend. Ein wenig Abhilfe, immerhin, schafft Musik von Phoenix. Schwungvoll, erfrischend, frühlingshaft – das ist „It’s Never Been Like That“ (Virgin/EMI). Im Gegensatz zu ihren englischen Counterparts sind die Franzosen mit ihrem Indie-Rock weniger aufdringlich, weniger affektiert und machen gerade deshalb doppelt Freude. Damit lässt sich ein Wochenende verbringen.

    Songs hier und hier.

    Feist remixed

    feistremixed.jpgSie verzaubert immer alle im Publikum, wenn sie auf der Bühne steht und ihre Stimme loopt. Doch auf CD braucht Leslie Feist länger, um sich durch die Gehörgänge zu zwängen. Ein Nachfolger für das grossartige „Let It Die“ (2004) ist längst überfällig. Er kommt aber nicht. Stattdessen ist jetzt ein Remixalbum erschienen. Ob aus eigenen Stücken oder auf Druck der Plattenfirma, ist nicht bekannt. Das Cover und sowieso die ganze Kunst ist gelungen, aber die Compilation, die sich „Open Season“ (Universal) nennt, mit dem Untertitel „Remixes and Collabs“ ist leider missraten. Wir möchten doch ein Album am Stück hören können und nicht ständig skippen müssen. Klar ist Gonzales‚ Solo Piano Version von „One Evening“ entzückend und der One Room One Hour Mix von „Gatekeeper“ erfrischend. Schwieriger wirds aber, wenn Hip-Hopper und Dancefloor-Mixer Hand anlegen. Trotz dem Guten Absichten von Landsmann K-OS und dem schönen Akzent von Jane Birkin („The Simple Story“) fehlt das Homogene, Einheitliche. Aufsteller gibts dennoch. Zum Beispiel „Snow Lion“ mit Readymade FC oder die groovige Discoknaller-Version von „One Evening“

    Björn Kleinhenz

    Und weil David vorher schon eine Lanze gebrochen hat für die meiner Meinung nach eher mediokren Manana, möchte ich auf den Support-Act der Basler am Samstag in der Scala in Wetzikon verweisen: Björn Kleinhenz. Ein Singer/Songwriter, wobei heutzutage sagt man dem wohl eher „Indietronic“ aus Schweden mit „klein“ im Namen aber grossem Herz. Hier entlang bitte für Hörproben: MySpace.

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