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  • Alle 1727 Artikel von David Bauer

    Basler poppen besser

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    Als „elektronisches Rockalbum“ ist es vom Label angekündigt worden, das neue Album der Basler Lovebugs. Das ist es natürlich nicht geworden, sondern ein „Nachtalbum“, wie die Band jetzt selber sagt, ein melancholisches Liebesalbum gewissermassen, mit Avalon als Highlight. Misst man die Lovebugs endlich nicht mehr an ihrer Vergangenheit, so muss man sagen: „In Every Waking Moment“ (Gadget/Phonag) ist ein hervorragendes Pop-Album. Und Pop ist ja so schlecht nicht.


    Erinnert ihr euch: Der blonde von N’SYNC?

    [hier sollte ein Bild sein von Justin, habe aber kein schönes gefunden, dafür ist dies hier schön doppeldeutig]

    Grosse Ereignisse werfen ihren Schatten voraus – grossgemachte Künstler (oder vielleicht hier besser: Acts) werfen ihre Marketingmaschinerie voraus. So wird bereits jetzt per Pressemeldung angekündigt: Am 8. September kommt Justin Timberlakes neues Album, ab dem 7. Juli wird die erste Single im Radio zu hören sein. Produziert haben das Album u.a. Rick Rubin und Timbaland. Da kann nichts schief gehen, die beiden würden wohl sogar mit mir ein gutes Album produzieren.

    Bikini Test

    Wer Phoenix mag, wird sich in Rhesus in sekundenschnelle verlieben. Das Trio aus Grenoble macht denselben luftigen Indie-Pop wie Phoenix, mit Melodien aus einer anderen Galaxie. Ihr Debutalbum „Sad Disco“ ist bei PIAS erschienen (das alleine ist Garantie genug für hohe musikalische Qualität) und, da lege ich mich spontan fest, „Bikini Test“ wird der Indie-Sommerhit des Jahres (so es denn einen Sommer gibt). Rheses, das ist Wohlfühlpop mit extra Gänsehautfeeling dank der Stimme Aurélien Marie, die wie eine etwas glücklichere Version von Jeff Buckleys Organ klingt.

    Wer hier nicht reinhört, ist selber schuld – oder ein abgrundtiefer Sommerhasser. Songs gibt es wie immer auf MySpace.

    Am 18. Juli sind Rhesus am Paléo Festival zu sehen.

    The Delilahs bitten zum Tanz

    Sie sind und bleiben die Lieblinge der Deutschweizer Presse: The Delilahs, aufgehende Musiksterne aus Zug. Am 5.6. erscheint ihre zweite Single, „Let’s Tango“. Wie schon bei der ersten Single „This Is It“ liefern die drei jungen Frauen einen schönen Remix des eigenen Songs mit (The Delilahs go Disco-Pop). Dazu gibt es, rechtzeitig zur Fussball-WM, den Song „One Nil At Home“. Durchaus WM-Hymnen-tauglich.

    Alle genannten Songs gibt es auf MySpace.

    Goldfish

    Bevor der Mai zu Ende geht, muss ich noch etwas über die beste Schweizer Platte des Monats schreiben. Luzerns talentierteste und dem Vernehmen nach auch faulste Rockband hat es endlich geschafft: Highfish präsentieren nach zwei EPs ihr Debutalbum „Suck Push Bang Blow“ (Little Jig/Irascible). Und die Luzerner Haudegen schöpfen hier das ganze Potential aus, das sie damals mit „Rip Tide“ angedeutet haben. Das ist Stoner Rock von der ganz dreckigen Sorte. Hut ab. Wetten dass Albert Kuhn sie in der Weltwoche zum Anlass nimmt, um wieder mal über Basel herzuziehen?

    Hörproben hier.

    Kirchenlieder der Neuzeit

    Ich will ja niemandem zu nahe treten…

    ?erom yas I deeN .“oreZ dnuorG“ FCI ieb tssieh nehzierd ba reganeeT red eppurG eiD ?gnerts uz hci niB. gnureiturukerredeilgtiM red ni legovkcoL sla esiewsgnuheizeb, sdeilnehcriK sed mroF enredom sla kcoR pihsroW .hcirüZ FCI nov dC eid tssieh „woN dna ereH“ :negnistiM muz suseJ hcua se tbig ueN .negasuzos, yawa ekat suseJ ,tsacdoP sla hcua hcanad se tbig netgiderP ella dnU .hci dnu ud eiw ,etueL egnuj elooc nrednos ,negoloehT etuargre thcin negiderp reiH . FCI nov nerreH dnu nemaD netengeseg eid ,tug uz run eis nessiw ,thcirpsna trhüfrev nehcsneM egnuj nam ieW

    Hier gibt’s noch das Video zur Single.

    Wochenende mit Phoenix

    Wenn ein Wochenende so beginnt, dass der Schädel brummt, der Himmel weint und die Arbeit wartet, dann ist das nicht wirklich erquickend. Ein wenig Abhilfe, immerhin, schafft Musik von Phoenix. Schwungvoll, erfrischend, frühlingshaft – das ist „It’s Never Been Like That“ (Virgin/EMI). Im Gegensatz zu ihren englischen Counterparts sind die Franzosen mit ihrem Indie-Rock weniger aufdringlich, weniger affektiert und machen gerade deshalb doppelt Freude. Damit lässt sich ein Wochenende verbringen.

    Songs hier und hier.

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