Obskuradio: Comateens – Ghosts
Von Ralph Hofbauer | 16. Januar 2010 | 2 Kommentare
Angenommen The Comateens würden 2010 einer Zeitmaschine entsteigen, die Blogosphäre würde das New Yorker Trio wohl als die neuen Hot Chip abfeiern.

Kann man mit Geistern eine Beziehung führen? Comateens behaupten ja: “Susie wanted Eddie / Eddie wasn’t ready / Now she’s going steady with a ghost”, singt das Trio in “Ghosts”.
Comateens waren eine der ersten Bands, die den Drummer durch eine Drum-Machine ersetzten. Ihr Debüt lieferte 1980 einen minimalistischen Electropop-Entwurf, der heute noch so frisch klingt wie damals. Dass sie mit ihren Ray-Ban-Brillen auch äusserlich dem heutigen Indie-Zeitgeist entsprechen würden, zeigt das untenstehende Video zu “Ghosts”.
Bevor sich Comateens 1985 auflösten, haben sie noch zwei weitere Alben veröffentlicht, die jedoch nicht mit dem famosen Erstling mithalten konnten. Die Band schielte damit auf ein breiteres Publikum, das sie mit der Single “Get Off My Case” auch erreichte, verlor dabei aber den knackigen New-Wave-Groove der Anfangstage aus den Augen.
Die Geschichte der Band ist auf comateens.com sehr ausführlich und multimedial dokumentiert.
Comateens – Ghosts
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10:52 Uhr, 18.1.2010, Link
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