Musebin: die maximale Reduktion der Musikkritik

Die besten Ideen sind die, bei denen man sich an den Kopf fasst und denkt: Warum bin ich da nicht selber darauf gekommen. Der neue Dienst Musebin ist so eine Idee.

Musebin, seit heute aus der Beta-Phase entlassen und für alle zugänglich, basiert auf dem Prinzip, dass man in einem Satz zusammenfasst, was man von einem Album hält. One line music reviews. Eine Art Twitter für Musikkritik. Zum Beispiel: “Chinese Democracy: What a piece of fucking shit.”

Wer einen Account hat, kann zu jedem beliebigen Album eine einzeilige Kritik schreiben und eines von fünf Label von “loved it” bis “hated it” vergeben. Natürlich kann man andere Kritiken bewerten (yea! und nay!) und kommentieren.

Nebst der bestechend einfachen Idee glänzt Musebin durch ein sehr schönes, aufgeräumtes Design. Ich würde mich nicht wundern, wenn dieses Ding in nächster Zeit ziemlich abhebt.

Kategorien: Klatsch

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Diskussion

10 Reaktionen

    » Music Blog Zeitgeist 2008 | 78s - Das Magazin für bessere Musik

  1. #1 the aeschli

    16:41 Uhr, 7.1.2009, Link

    hitparade.ch hat sowas schon seit jahren, nicht ganz so reduziert, aber doch bald 2mio reviews und nicht nur zu alben, sondern auch einzelnen songs

  2. #2 David Bauer

    16:54 Uhr, 7.1.2009, Link

    Ja, sieht auch fast so elegant und reduziert aus bei hitparade.ch ;-)

  3. #3 Andreas

    17:37 Uhr, 7.1.2009, Link

    It’s not the looks that count.
    Klar, ist hitparade.ch nicht total Indie, das sagt ja auch schon der Name der Seite. Aber das Konzept mit den Reviews ist schon nicht ganz neu… ;-)

  4. #4 the aeschli

    18:58 Uhr, 7.1.2009, Link

    Man kann auf hitparade.ch auch “indie” erfassen und bewerten, imfall, herr bauer, sogar sophie hunger ;o)

  5. #5 David Bauer

    20:07 Uhr, 7.1.2009, Link

    Ich meinte auch nicht primär das Design, sondern vielmehr die radikal einfache Funktionalität. Natürlich ist das Konzept der Reviews nicht neu, wie sollte es auch? Wahrscheinlich seit Menschen Dinge tun, gibt es andere, die es kommentieren.

  6. #6 d*

    21:16 Uhr, 7.1.2009, Link

    schöne idee. (aber das logo ist ja schon eher zum kotzen.)

  7. #7 the aeschli

    12:00 Uhr, 8.1.2009, Link

    diverse alben sind doppelt und dreifach drin, dank schreibfehlern oder komischen umlauten, somit ist das durcheinander vorprogrammiert, dann verzichte ich auf “radikal einfache funktionalität”…
    ausser einem satz schreiben und “benoten” kann man ja nix, keine zusatzinfos, keine hörproben, aber für fetischisten, die darauf stehen, möglichst viele sachen und features auf möglichst noch mehr websites zu verteilen ist sowas sicher gut

  8. #8 David Bauer

    12:15 Uhr, 8.1.2009, Link

    Wer wirklich einen Musikfetisch hat, bleibt sowieso am besten hier.

  9. #9 David Bauer

    12:24 Uhr, 10.1.2009, Link

    @the aeschli
    Stimmt nicht. In der Seitenspalte hast du Zusatzinfos zu den meisten Alben. Darunter hat es eine Reihe von Links, wo du das Album kaufen kannst (diese Links lassen sich sogar individuell anpassen). Dazu kannst du in deinem Profil einen von zwei Playern aktivieren, so dass du die meisten Alben direkt hören kannst. Ausserdem: Das Ding ist ja erst seit einer Woche online (bzw. im Beta-Betrieb seit einigen Monaten). Da wird noch einiges kommen. Bereits jetzt vernetzen sie sich sehr clever mit anderen Musikdiensten.

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