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  • This Hype is (not) Ripe®: The Weeknd

    Von    |   8. April 2011   |   5 Kommentare

    R&B taken one step further. The Weeknd ist angeblich etwas ganz Neues. Hier steht R Kelly und Nelly drauf, ist aber James Blake drin, so eine Mischung halt, die es bisher noch nicht gegeben haben soll. Post-R&B. Wuhuu, back up!

    Seit circa 15 Jahren und dem ersten Destiny’s Child-Hit haben alle Indie-Kidz einen gemeinsamen Albtraum: R&B. Nun also soll plötzlich eine Band gekommen sein, die den Röschtigraben der zeitgenössischen Popkultur zuschüttet. Indie und R&B finden zusammen. Der Grund für diese Aufregung ist ein Mixtape von The Weeknd aus Toronto, das es kostenlos als Download auf der Webseite der Band gibt (Download-Link zip-File).

    Künstler wie Kanye West oder Drake sind grosse Fürsprecher des Projekts, kaum ein Magazin, Pop-Feuilleton hat nicht schon darüber geschrieben. Guess what: Es ist nur die halbe Aufregung wert, wenn überhaupt. Das Mixtape ist zwar wirklich Balsam für die von Bling-Bling-R&B geschundene Indie-Seele, aber mehr nicht. Wirklich nicht. Eigentlich ist es eine grosse Enttäuschung und trotzt der grossen Hype-Versprechen. Kanye West, Jamie Woon, James Blake, Odd Future, Mac Miller, Chiddy Bang und viele andere tun bedeutend mehr für die R&B-und Indie-Zusammenführung als dieses Mixtape.

    The Weeknd – House Of Balloons by The_Weeknd

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    5 Reaktionen

    1. #1 kontra

      02:31 Uhr, 10.4.2011, Link

      Bern hat eine andere Meinung:
      http://www.roundtableknights.ch/journal/?p=779

    2. #2 Mathias Menzl

      21:46 Uhr, 14.4.2011, Link

      @kontra: Ich muss mein sehr vorschnelles Verdikt teilweise zurück ziehen. Die EP offenbart drei grandiose Perlen: „The Morning“, „Wicked Games“ und „House of Balloons“ (leider nicht im Soundcloud-Set oben vertreten). Grandios. Bern hat recht!

    3. #3 a trunk of soul

      14:46 Uhr, 11.8.2011, Link

      Schade, wirklich schade, dass ich mich als Black Music Liebhaber seit Jahren im Dialog mit Indie-anern permanent rechtfertigen muss. Musik ist ja bekanntlich Geschmackssache, aber die „Unsere-Musik-ist-kulturell-wertvoller-als-deine“-Haltung vieler arroganten Indie-Schnösel enttäuscht mich immer wieder aufs neue.
      Hier kommt wieder ein altbekanntes Problem des Musikjournalismus zum Vorschein: Das zu-schnelle-durchskippen eines Albums um eine Kritik darüber zu schreiben. Von dem her find ich es mutig, dass M. Menzi seine Meinung revidiert, obwohl er damit Gefahr läuft seine Glaubwürdigkeit zu verlieren („Roundtable Knights hat gesagt es ist gut..jä soo!)

    4. #4 Mathias Menzl

      22:35 Uhr, 11.8.2011, Link

      es ist nicht mutig, es ist einfach nur konsequent. alben wachsen oder verändern sich mit mehrmaligem hören, ausserdem erhalten sie durch stimmungsschwanken neue oder andere bedeutungen. viele einflussflaktoren bestimmen wie wir ein album wahrnehmen. ich war vielleicht nicht reif genug für the weeknd, als ich sie zum ersten mal hörte, darum mein eher abfälliges erstes urteil. ich wage zu behaupten, dass sich dadurch meine glaubwürdigkeit eher erhöht. das ist ja auch das coole an diesem medium „internet“, dass man da seine meinung an gleicher stelle an der man sie kund getan hat, justieren darf und kann.

      und zum anderen punkt: Nicht nur die Indie-ander, wie du so schön schreibst, neigen dazu sich und ihren musikgeschmack zu überhöhen. alle die sich intensiver mit musik befassen, haben diese tendenz, egal welche stilrichtung, so zumindest meine erfahrung. ausserdem ging es mir auch gar nicht darum, das eine genre über das andere zu setzen. gerade heuer ist das sowieso totaler unsinn. es handelt sich ja lediglich um eine zuspitzung, mit der an dieser stelle ja permanent gespielt wird.

    5. #5 A trunk of soul

      03:00 Uhr, 13.8.2011, Link

      Schoen dass du dir gedanken gemacht hast, ehrlich. Deine glaubwuerdigkeit hat sich fuer mich bestaetigt. Vielleicht sprach da z. T. auch meine geschundene R&B-Seele.
      Ich gebe dir insofern recht, dass jeder, der sich mit einem genre intensiver beschaeftigt, einen „ueberhoehten blick“ hat und es dadurch schwieriger ist zu anderen stilen zugang zu finden. Was ich aber meinte, war das „intelkektuelle-herabschauen“. Das ist was mich stoert, nicht bei dir persoenlich, sondern allgemein, auch wenn das etwas platt zusammengefasst ist.
      allfaellige Schreibfehler sind durch die fortgeschrittene uhrzeit und die elende iphone-tastatur entschuldigt.

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