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    40 Platten auf die man sich 2009 freuen darf

    Das Musikjahr 2008 ist abgehakt. Wir sagen euch, worauf ihr euch 2009 gefasst machen dürft.

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    Durch die fast wie Pilze aus dem Boden schiessenden Videosession-Blogs wird die Welt zur Bühne, worauf am Bildschirm zuhaus beim Musikfreund alltägliche Authentizität mit audiovisueller Kunst verschmilzt. Auf die besten Seiten sei hier nochmals hingewiesen. Lesen »

    Dianogah: Doublebass statt Gitarren

    Man könnte meinen, eine Band zu gründen, die aus zwei Bassisten und einem Drummer besteht, sei Unsinn. Dianogah aus Chicago beweisen das Gegenteil. Lesen »

    Videomixtape: Die besten Musikvideos des Sommers

    Das Musikvideo hat im youtube-Zeitalter ein Revival erlebt. Die folgenden Videos werden an den MTV-Video-Awards vom 7. September jedoch keine Preise gewinnen. Denn wer will schon Clips, in denen kein Champagner fliesst? Lesen »

    Das Wochenendprogramm

    m_4de55f1ef9425c69f81208d58bc0cc79.jpgEnnet dem Röstigraben weiss man schon länger bescheid, das maximalste Tanzvergnügen bieten Solange La Frange. Jetzt kommen vermehrt auch deutschschweizer Clubgänger in den Genuss das spassige Elektro/Punk/Pop-Duo live zu sehen. Ich empfehle hinzugehen und nach dem Konzert das durchgeschwitzte T-Shirt am Merchandising-Stand zu wechseln.
    Freitag, Café Kairo, Bern
    Samstag, SAS, Delémont

    Zum letzten Mal zu sehen bekommen wird man hingegen wohl Electrelane. Die Frauenband aus Brighton hat letze Woche auf ihrer Website verkündet eine Auszeit zu nehmen. Letzte Gelegenheit die Too Pure-Band live zu sehen gibt’s am
    Freitag im Rocking Chair, Vevey
    oder am Samstag in der Roten Fabrik, Zürich

    Weitere Konzert-Highlights dieses Wochenendes:
    15.11 rufus wainwright, avo session, basel
    15.11 interpol / blonde redhead, volkshaus, zürich
    16.11 the fiery furnaces, dampfzentrale, bern
    16.11 josé gonzalez, fri-son, fribourg
    17.11 klaxons / neils children, rohstofflager, zürich
    17.11 the boy group, stall 6, zürich
    17.11 mos def, les docks, lausanne
    18.11 cocorosie / bunny rabbit, kaserne, basel
    18.11 andrew bird / loney, dear, le romandie, lausanne

    Noch mehr Konzertdaten findest du hier.

    Cold War Kids-Gewinner

    Peter Reber hat folgende beiden Gewinner-Listen gewählt:

    Martin Brabec

    falls ich dann wirklich diese 2 tickets gewinne, werde ich morgen ans cold war kids konzert gehn, da mein kollege unbedingt hin will.
    am 12.11. werd ich sicher im mascotte sein. nicht nur wegen voxtrot.
    dann werd ich sicher am 14. 11. ans andrew bird ins ziegel oh lac gehn. hab ihn bis jetzt nur auf dvd gesehn und das war hammer…
    am 15. 11. will ich eigentlich ans interpol konzert, aber das ist unverschämt teuer, da muss ich nochmals eine milchbüchlein-rechnung machen und mich fragen, ob ich interpol nicht an einem openair im kommenden sommer sowieso sehen werde…
    am 22. 11. bin ich noch unschlüssig, entweder ans chewy-konzert in winterthur oder ans national im abart.
    am 23.11. bin ich ganz bestimmt im galvanik. da spielen motherspride (noch vor der cd taufe) und flink.
    am 25.11. werd ich das musical les misérable in new york besuchen
    und wenn ich schon eine woche in new york bin, werd ich ganz bestimmt das eine oder andere rock konzert noch sehen, weiss aber noch nicht, was dort so läuft, da 78s ja keinen internationalen konzert-kalender führt. nehme gerne tipps entgegen!

    Levent Pinarci

    Mein Terminplan für den November! YEAH!

    1. November: Beach House, Boa Luzern
    2. November: Boys Noize, Hive Club Zürich
    6. November: Am liebsten Cold war Kids im Abart…
    9. November: Indie Air Festival, Flössi Aarau (Anajo etc.)
    10. November: Indie Air Festival, Flössi Aarau (Jeans Team etc.)
    17. November: Klaxons, Röhsti
    18. November: Coco Rosie, Kaserne Basel
    25. November: Beirut, Mascotte Züri
    27. November: AU REVOIR SIMONE & air, Volkshaus
    28. November: The Coral, Abart

    Wir wünschen den beiden viel Spass bei den Cold War Kids!

    Der November-Konzert-Marathon – Tickets gewinnen!

    Der November ist d-e-r Konzertmonat schlechthin. Gestartet wird der „goldene Herbst des Indie Rock 2007“ kommenden Dienstag mit dem Auftritt der Cold War Kids im Abart. Weiter geht’s am 9. und 10. November mit dem Indie-Air-Festival in Aarau mit Disco Doom, Navel, Bodi Bill, Jeans Team u.a., bevor dann am 12.11. ein erster Höhepunkt folgt mit Voxtrot und Flink im Mascotte, Zürich.

    Eine Verschnaufpause ist uns nicht gegönnt, denn am 14.11. spielen Andrew Bird und Loney Dear im Ziegel oh Lac, gleichentags beglücken Okkervil River das Fri-Son in Fribourg – Herz, welche Qual der Wahl willst du sonst noch? Schlafen könnt ihr, wenn ihr tot seid, und darum ist der Gang am Tag danach, am 15.11. ins Volkshaus, Zürich, Pflicht: Interpol und Blonde Redhead spielen auf. Und wäre das nicht schon genug krass, am selben Tag gibt’s den zweitletzten 78s Soirée Rock mit Lird van Goles und Kid Icarus! Zwei Tage später, am 17.11. geht der Indie-November-Marathon weiter: Electrelane in der Roten Fabrik oder Klaxons im Rohstofflager?

    Ihr denkt, das sei die Qual pur und jetzt reiche es dann aber? Falsch gedacht: der ultimative Overkill folgt erst auf Ende November. Dann könnt ihr wählen zwischen Fujya Miyagi im Walcheturm und The National im Abart (22.11.), was noch einigermassen harmlos ist, wenn man sich den Tag danach, den 23. November, anschaut, da wird’s dann richtig schwierig: Leech und Future of the Left (Ex-McLusky) in der Kaserne, Basel, Chewy-Reunion in der Schüür, Kill the Young im Abart oder Favez im Kiff, Aarau. Leicht wirds dann am 25.11., da spielt Beirut im Mascotte ausser Konkurrenz. Ha, Rechnung ohne den Wirt gemacht, denn am 25. spielen auch noch Gravenhurst in Basel (Kaserne) und The Good Life (Saddle Creek-Band) im Kraftfeld, Winterthur. Und ihr könnt euch schon vorstellen, dass es nicht besser kommt: am 29.11. müsst ihr euch zwischen Scout Niblett (Zukunft) oder Black Rebel Motorcycle Club entscheiden und am 30.11. zwischen Mothers Pride (Plattentaufe) in der Schüür und Fifty Foot Mama im Café Kairo in Bern.

    >>> Wöchentliche Entscheidungshilfen gibt’s von DJ pop b. sessen mittwochs an dieser Stelle

    Zum Auftakt des November-Konzert-Marathons verlosen wir 2×2 Tickets für das Cold War Kids-Konzert am 6.11. im Abart, Zürich. Wenn ihr die gewinnen wollt, schickt uns eure persönliche November-Konzert-Liste an info[ät]78s.ch. Peter Reber wird dann die besten zwei Listen bestimmen und sie auf 78s.ch veröffentlichen.

    Jens Lekman’s grosser Wurf

    Dass die Schweden zu den erfolgreichsten Popexporteuren gehören, ist kein Geheimnis. Der 348 MB fette Labrador-Gratis-Sampler (Download dringend empfohlen!) hat unlängst aufs Neue bewiesen, dass es in Schweden gute Songwriter wie Sand am Meer gibt. Wäre Jens Lekman kein Songwriter-Genie, hätte er also einen schweren Stand. Da der 26-Jährige aber ein solches ist, fällt es ihm leicht sich mit seinen grossen Melodien, verwunderlichen Samples und eloquenten Texten von der Masse der schwedischen Indie-Exporte abzuheben. Lekman ist mehr als ein weiterer melancholischer Schwede.

    Mit Pauken und Trompeten eröffnet Jens Lekman sein zweites Album „The Night Fell Over Kortedala“ (Secretly Candian/Irascible). Grosse Gesten auch im Text: „I would never kiss anyone who doesn’t burn me like the sun.“ Nach zwei Minuten wird der Pomp der Ouverture durch Disco-Kitsch relativiert. Keine Frage, Jens Lekman mag es schmalzig – und das ist gut so. Es folgt die Single „The Opposite Of Halleluljah“, ein Belle & Sebastian’sches Kleinod mit Glockenspiel und tanzenden Streichern, darauf eine herzerwärmende Ballade mit Hornsection, gefolgt von einem Samba, dessen Exotik hier ebensogut ins Bild passt, wie bei Herman Düne. Drei wunderschöne, elektronisch unterfütterte Lovesongs führen den Reigen formidabler Stücke fort und so reiht sich Perle an Perle, bis es deren zwölf sind. Dabei verzücken die Sample- und Produktionstechniken von Jens Lekman durch liebevolle Details, beispielsweise wenn die CD bei der Zeile „The words are c-c-c-coming out all wrong“ vermeintlich hängenbleibt.

    Pitchfork feiert „Night Falls Over Kortedala“ mit 9.0 Punkten, was in diesem Jahr so schnell niemand mehr toppen dürfte. Tatsächlich ist dieses Album ein grosser Wurf, der grosse Ambitionen mit grosser Lässigkeit umsetzt. Smart wie Andrew Bird, charmant wie Herman Düne und inbrünstig wie Sujan Stevens – mit „Night Falls Over Kortedala“ etabliert sich Jens Lekman endgültig in der Champions League der Songwriter.

    Die schlechte Nachricht zum Schluss: „Night Falls Over Kortedala“ erscheint erst am 9. Oktober. Bis dahin kann man sich mit dem Gratisdownload der Single vorfreuen:

    Jens Lekman – „The Opposite Of Hallelujah“
    [audio:http://www.scjag.com/mp3/sc/oppositeofhallelujah.mp3]

    Popmusik für Leute, die Pop hassen

    Andrew Bird ist ein seltener und auch ein etwas seltsamer Vogel. Er wurde von seinen Eltern durch die Suzuki-Methode schon als Kleinkind zum Geigenspiel gezwungen gebracht und entschied sich trotzdem aus freien Stücken als Violinist zu promovieren. Statt zum Stargeiger zu werden, wählte er glücklicherweise den Weg des Songwriters und legt nun mit „Armchair Apocrypha“ (VÖ 20.3. Fargo/Irascible) sein zehntes Album vor, das ihn wohl endgültig als einen der besten seiner Zunft etablieren dürfte.

    War der Amerikaner mit seiner Band Bowl Of Fire noch ausschliesslich mit der Geige und dem rekonstruieren von Roots Music beschäftigt, fand Andrew Bird vor einigen Jahren als Solokünstler zum Gitarrenspiel und zu einer freieren Klangsprache. Mittlerweile haben seine anfänglich noch ziemlich reduzierten Songs eine so opulente Form angenommen, dass man glauben könnte, Birds Ziel sei es, Popmusik für Leute zu machen, die Pop hassen.

    „Heretics“
    [audio:http://www.nialler9.com/blog/media/Andrew-Bird_-_heretics.mp3]

    „Armchair Apocrypha“ bringt alle Eigenschaften eines guten Popalbums mit: kompakte Eingängigkeit, leichtfüssiges Timing, gefühlvolle Melodieführung und Abwechslungsreichtum innerhalb eines homogenen Gefüges. Und doch kann man nicht von Ohrwürmern sprechen, denn statt penetranten Hooklines dominieren Arrangements, deren Halbwertszeit herkömmliche Popmusik überlebt. Das Album erinnert wenn überhaupt an jemanden, dann vielleicht noch am ehesten an Eels oder Grandaddy, weil die Musik des Multiinstrumentalisten aus Illinois ebenso kauzig, raffiniert und doch sehr zugänglich ist. Oder an Thom Yorke, weil Andrew Bird seine Worte ebenso verschleiert. Statt Katzengejammer anzustimmen, pfeift der seltsame Vogel Bird dann aber doch lieber seine fast schon heiteren Melodien.

    Blind Date mit Yoko Ono

    Brille aus Stahl

    Ich muss gestehen, dass ich mich auf ziemlich verlorenem Posten befinde, denn ich weiss nichts, wenn es um die Welt von Yoko Ono geht. Na ja, ich weiss, wer ihr Ehemann war und dass sie für Frauenrechte kämpfte, aber über ihre musikalischen Meriten war mir bis heute rein gar nichts bekannt. Bis heute Nachmittag. Da entdeckte ich ihr Tribute-Album. „Yes I’m a Witch“ heisst es und vereint Yoko Ono mit den wohl angesagtesten Künstlern aus dem alternativen Musiksektor, wenn ich mal so sagen darf.

    Und da fällt mir ein, dass ich mal eine Beatles-Doku am TV gesehen habe, in der sie ja tatsächlich als Hexe bezeichnet wurde, ich glaube das wurde auch stets kolportiert, wenn der Name Yoko Ono fiel. Und kürzlich sah ich dann noch im Fernsehen, keine Ahnung mehr welcher Sender es war, Interview-Ausschnitte mit Yoko Ono, in denen es um Frauenrechte ging. Da sagte sie dann, dass die Ehefrauen oder Partnerinnen der Beatles, wenn diese jeweils im Wohnzimmer ihre Welteroberungspläne schmiedeten, in der Küche gesessen haben und tratschten. Und Yoko Ono wurde es dabei jeweils zu dumm. John meinte dann, sie soll doch auch ins Wohnzimmer sitzen. Das hat Paul und den anderen wohl nicht so gepasst.

    Zurück zur Tribute-CD. Da zollen also so tolle Künstler wie Andrew Bird, Apples in Stereo, Peaches, Le Tigre, Cat Power (wobei die ja nicht mehr so alternativ ist, mit einem Ticketpreis von 70 Franken im Kaufleuten!), Flaming Lips, The Blood Brothers und viele andere ihrem musikalischen Schaffen Tribut. Entweder wurden also alle diese tollen Musiker verhext oder sie war bei Gott gar keine Hexe, diese Yoko Ono. Die Tributenden mussten jeweils ein Element des Songs, den sie neu interpretieren wollten, übernehmen, den Rest durften sie ändern. Auch wenn ich Yoko Onos genuines Schaffen damit noch nicht besser kenne, ich weiss jetzt wenigstens, dass man Teile ihrer Songs gut finden kann. So zum Beispiel auch diese drei Songs:

    > Toy Boat (feat. Andrew Bird)
    > Kiss Kiss Kiss (feat. Peaches)
    > Sisters O Sisters (feat. Le Tigre)

    > „Yes I’m a Witch“ kaufen

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