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    Résumé Emo

    Pulli, Gitarre und Schlagzeug farblich abgestimmt - und gute Musik auch noch  Während die jüngste Emo-Generation mit Aushängeschild My Chemical Romance Hitparadenformate produziert, bäckt die etwas ältere Emo-Generation mit Samiam und The Draft, ehemals Hot Water Music, etwas kleinere Brötchen. Ihre derzeitigen musikalischen Skizzen gleichen eher einer versuchten Reanimierung vergangener Höhepunkte. Die Klimax ist längst Vergangenheit. Dasselbe kann man vom Emo-Protagonisten schlechthin Ian McKaye (Fugazi) nicht behaupten: er glänzt einmal mehr mit seinem Familienprojekt The Evens (Bild), das er mit seiner Frau (?), Freundin (?), Lebensgefährtin (?) betreibt.

    Résumé Tschörmeni no.1

    Deutschland, lass die Sonne reinKollege Menzls Résumés (1, 2, 3, 4) kennt ihr bereits. Heute gibt’s von mir ein paar Hinweise, was der grosse Kanton im Norden derzeit musikalisch zu bieten hat (ohne jeden Anspruch auf Vollständigkeit): Da wären Click Click Decker aus Hammurch City (Bild) mit feinem Indiepop, Erfrischendes und Rotziges von Freunde der nacht/ruhe („Ich mag keine Lieder, die nach Mädchennamen benannt sind“) oder Bratze und nochmals feiner Indiepop von From Major To Minor. Schliesslich hätten wir noch den Jack Johnson Deutschlands: Pohlmann.

    Résumé England no.2

    Der Mann hat Probleme mit seinem Coiffeur: Le Cain. Heisses neues Hörfutter von der Insel Nummero zwei (part 1). Heute beginnen wir mit Fun-Indie-Rock von den Good Shoes. Die sind schon „all in my head“. Die aktuelle Jahreszeit lechzt jedoch nach etwas düsterem: Gérard Le Cain bietet die melancholische Alternative und trotzdem hat’s noch den nötigen Pop im „Füdli“. Zu düster? Da haben wir ’ne abgrehdete Ausweichsvariante mit Comanechi zum einen und zum anderen etwas relaxteres mit The Black Neon. Hier dreht die Discokugel in Slow-Mo.

    Résumé Amerika no.2

    Say Hi To Your MomErinnert sich noch jemand an Veruca Salt? Silversun Pickups sind jung, indie, haben viel Bumms und rufen Erinnerungen an eben diese Mitte 90er aufgekommene Post-Grunge-aber-irgendwie-doch-mit einem-Bein-immer-noch-im-Grunge-Band hervor (erstaunlicherweise gibt’s Veruca Salt immer noch: MySpace). Weniger nostalgisch geht es bei Say Hi to Your Mom (Bild) zu und her. Das New Yorker Trio zelebriert eine eigenwillige Mischung aus traurigem Indie Rock und heiteren 80ties-Electronica-Klängen. Ohne Achtziger-Schnick-Schnack, aber ähnlich traurig, einfach etwas verträumter, gerieren sich As Tall as Lions. Coldplay-Fans dürften die genauso interessieren wie Muse-Fans. Die Bemerkung „die könnten gross werden“ erübrigt sich damit irgendwie. Eine Band, die sicher nicht gross wird, sind Page France. Indie-Pop und Folk markieren ihr Koordinatensystem. Herrlich. Abschliessend vom Résumé Amerika no.2 (no.1) noch etwas für Pavement-Fans: The Light Footwork. Auch hier gilt das Prädikat „herrlich“. Unter anderem auch, weil es sich um eine Band handelt, die ihr Glück mit Eigenvertrieb und Blogpropaganda versucht.

    Résumé Amerika no.1

    Oh No! Oh My!Was gibt’s Neues in Ameeerika? Indie ist Trumpf bei Someone Still Loves You Boris Yeltsin oder auch bei Duplomacy, die aus dem Dunstkreis der Tapes ’n Tapes kommen. Oh No! Oh My! (Bild) führen den Reigen der Ausrufezeichen-Bands (A und B) weiter – tönen aber folkiger. Birdmonster sind die Blog-Darlings in Amiland, hier noch nicht. Voxtrot dagegen begeistern überall. Hot IQs kommen mit Firecracker. Alle drei wissen wie’s in England tönt. Irving weniger, Earlimart und Grandaddy grüssen.

    Résumé England no.1

    1/4 Forward RussiaIn England weht ein neuer Wind. This et al oder ¡Forward, Russia! (Bild) zeigen, dass Made in the UK auch anders tönen kann. Zwar tanzen auch hier Gitarren- und Bassakorde spastisch und hektisch hin und her. Aber zur Abwechslung klingen englische Bands amerikanisch und nicht andersrum (mehr davon hier). Eine weitere Tendenz in England zeigen Hot Club de Paris. Sie vermischen Erfolgrsezept 1 (Arctic Monkeys Indie Rock) mit Erfolgsrezept 2 (Lily Allen-Schalalilala). Das tönt nett, aber nicht mehr.

    Music Alliance Pact #06/2011: 78s macht Huck Finn weltberühmt

    In der sechsten Ausgabe des Music Alliance Pact 2011 präsentieren 36 Blogs aus 36 Ländern ihre aktuellen Favoriten und ihr könnt alles kostenlos herunterladen! 78s stellt Huck Finn der Welt vor. Lesen »

    Music Alliance Pact #04/2011: 78s macht Pamela Méndez weltberühmt

    In der vierten Ausgabe des Music Alliance Pact 2011 präsentieren 35 Blogs aus 35 Ländern ihre aktuellen Favoriten. 78s stellt Pamela Méndez der Welt vor. Lesen »

    Lange nichts gehört von …

    newfugazipic3.jpg… Fugazi.

    Zur Gedächnismassage: Die neben Refused wohl klügste (Post-)Hardcore-Band aller Zeiten hat 2001 ihr letztes Album „The Argument“ veröffentlicht. Seither gab’s nichts mehr zu hören, ausser einer Platte von Sänger Ian MacKaye Nebenprojekt The Evens. Trotzdem wurde eine Auflösung mehrmals dementiert, ein Erwachen aus dem Winterschlaf ist jedoch ebenfalls nicht absehbar.

    Trösten darf man sich da mit einem kompletten Live-Mitschnitt zweier Konzerte in Denver am 5. und 6. April 2001. Den kann man auf der Webseite der Independent-Legenden („they will NEVER sign to a major label“) gratis runterladen. Voraussetzung ist lediglich eine Registrierung.

    Der heisseste Scheiss aus Liverpool

    Pubmusiker: Hot Club de ParisDies ist der perfekte Jahresstart für alle, die es hier fröstelt und die das Fernweh plagt: Hot Club de Paris veröffentlichen am 5. Januar ihr Debutalbum „Drop It ‚Til It Pops“ (Moshi Moshi/TBA). Das Trio aus Liverpool bietet herzerwärmenden Sound, den man so aus Cool Britannia selten hört. Und es ist ein klares Zeichen in Richtung Yorkshire mit den neuen Musik-Hotspots Leeds und Sheffield, dass auch die Stadt der Beatles im Popuniversum 2007 seinen Platz haben will.

    Hot Club de Paris spielen typische Pubmusik, durchaus im positiven Sinne. Sie verbinden die Hektik der Libertines und die Nonchalence der Arctic Monkeys mit der wohligen Wärme unseres Lieblingspubs um die Ecke. Und wenn man sich die 14 Songs anhört, so klingt das sehr nah, als sässen die drei Jungs aus Liverpool am Nachbartisch und spielten fröhlich vor sich hin. (Kollege Menzl hatte es als Mischung aus Arctic Monkeys Indie Rock und Lily Allen-Schalilala bezeichnet, aber der ist immer so verschnupft, wenn’s um England geht).

    Hot Club de Paris sprudeln vor Energie. Mal rast die Gitarre mit irrwitzig schnellen Licks durch die Songs, mal fiddelt sie wie ein Geiger an einem irischen Volksfest. Dazu spielt der Drummer einen schwindlig, wenn er wie ein Verrückter losdrischt. Kaum zu glauben, dass der Mann hinter dem Schlagzeug ein klassisch ausgebildeter Pianist ist und alle Songs der Band schreibt. Als Gegenpart zur nervösen und wilden Instumentierung fungiert der oft mehrstimmige Gesang, der Ruhe in die Songs bringt (ein bisschen wenigstens) und für ein perfektes Gleichgewicht sorgt. Oder aber er steht ganz alleine und sorgt für einen ziemlich heissen A Capella Song: „Bonded By Blood“.

    Hot Club de Paris sind nicht das nächste neue grosse Ding in Sachen Gitarrenmusik, sondern einfach das beste, was uns zum Jahresbeginn passieren kann. Bis auf Widerruf ist dies das Album des Jahres 2007.

    Hot Club de Paris – „Shipwreck“
    [flash]http://www.youtube.com/watch?v=NucxlF_eGSM&eurl=[/flash]

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