78s has left the building. ¯\_(ツ)_/¯

Haldern Pop Tag 3: Ein Traum wurde wahr

Von    |   11. August 2008   |   5 Kommentare

Wir hatten einen Traum: Um 17:10 Uhr vor der Hauptbühne stehen, eine Krakauer in der Rechten, ein Pils in der Linken, Okkervil River auf der Bühne und das alles bei strahlendem Sonnenschein. Jumbo Jet

Und der Traum wurde wahr. Tag drei bescherte Haldern ein Tag mit Sonnenschein und eine entfesselte Show von Okkervil River, die wohl einzige melodramatische Indie-Band, die zu Stadion-Rock fähig ist. Für den Weckruf vier Stunden zuvor waren Jumbo Jet zuständig. Endlich mal etwas Lärm! Eine griechische Sängerin, ein ungarischer Gitarrist, ein italienischer Bassist und zwei Deutsche machen diese arty Post-HC-Truppe perfekt. Ein Name, den man sich merken muss, auch weil der Stuttgarter Daniel Benjamin mitwirkt.

Okkervil River

The Dodos aus San Francisco entführten die Besucher danach ins Perkussionsland, bevor Jamie Lidell die Tanzfüdlis animierte. Zwischenzeitlich erwärmte Nick Talbot im Spiegelzelt mit einem Solo-Gig die Herzen aller Gravenhurst-Fans. Die Niederländer Alamo Race Track folgten dem Briten und erwärmten (nicht nur) die Herzen der holländischen Besucher.

Jamie Lidell

Vor dem fulminanten Höhepunkt mit Greg Dulli und Mark Lanegan, die einen intimen Gig im Spiegelzelt zum Besten gaben, überzeugten The National mit viel Tiefgang, während Iron & Wine mit uninspirierter Folk-Duddelei langweilten.

Gutter Twins

Maximo Park räumten dann zum Schluss alles ab und weg, bevor dann Scott Matthews und Olfur Arnalds für einen stillen Abschluss des 25. Haldern Pop sorgten. Danke Haldern, wir kommen wieder!

Maximo Park