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  • Alles zu ‘USA’

    Tokio Hotel checken in den USA ein

    Platz 5 in den Charts, lobende Worte von Rolling Stone und New York Times und jede Menge gute Aussichten: Tokio Hotel erobern die USA. Lesen »

    Obamanie

    Der Wahlkampf in den USA bringt es mit sich, dass sich ein Promi nach dem anderen zu einem der Präsidentschaftskandidaten oder der einen Kandidatin bekennt. Unter den Prominenten im Showbusiness scheinen die Sympathien relativ klar verteilt: Demokraten lieber als Republikaner, Obama lieber als Clinton. Lesen »

    Daze Tourtagebuch: Home, sweet home

    Hallo Leute! Mittlerweile sind wir von unserem US-Trip zurückgekehrt. Schön, wieder hier zu sein.

    Die restlichen Shows waren ähnlich wie die bisherigen, wir spielten meistens vor wenigen Leuten und die Locations waren auch nicht so der Hammer – aber wir durften auch nicht viel mehr erwarten, noch kennen uns ja nur wenige in den Staaten. Trotzdem hatten wir uns von der Promoarbeit von Livid Records mehr erhofft. Wir haben zwar einige CDs und Shirts verkauft, aber wir bekamen noch lange nicht die „well paid shows“, die uns vom US-Label versprochen wurden. Die Erwartungen waren nach stundenlangen Telefonaten mit dem Labelbetreiber eben doch ein wenig anders. Ja, die Amerikaner, die können halt sehr gut reden. Klar, dass wir ein wenig enttäuscht waren.

    Lichtblick war für uns die Headliner-Show in New York, die uns als Highlight versprochen wurde. Da freuten wir uns richtig drauf! Als wir dann um 19.15 Uhr vor der Arlene’s Grocery erfuhren, dass wir um 19.00 Uhr mit der Show beginnen hätten müssen, vor ca., naja, sagen wir 0 (null) Leuten, kam es zum Eklat mit dem Labelboss von Livid Records. Irgendwann reicht es einfach, irgendwann ist das Geld alle und irgendwann wird es Zeit, seine eigene Meinung loszuwerden und klarzustellen, dass das so nicht geht. Doch unsere Meinung interessierte da niemanden und alle Versprechungen wurden abgestritten. So trennten sich unsere Wege also. Wir verlangten unser Gepäck zurück und haben gemeinsam beschlossen nach 7 von 9 Shows die Tour abzubrechen. Dummerweise hatten wir die Master-CD und auch die CD-R’s der neuen Aufnahmen in diesem Gepäck aufbewahrt. Als wir danach suchten, waren alle CD’R’s und auch das Master wie vom Erdboden verschluckt, unauffindbar starker Tobak.

    Andy konnte eine CD-R retten, ich bediente mich am CD-Wechsler des Autos mit einem Master. Ein Glück konnten wir wenigstens noch die Aufnahmen mitnehmen. Chuck (Livid Records) fuhr also ohne uns mit dem Tour Bus nach Miami zurück – Zusammen noch von New York bis Miami zu fahren war unvorstellbar. Von da an nahmen wir die Planung und Organisation selber in die Hand – alles klappte bestens Zurück ins Hotel in New York, erstmals schlafen. Am nächsten Tag checkten wir die günstigste Möglichkeit, wieder nach Miami zu kommen, wo unser Rückflug gebucht war. Wir entschieden uns für die günstigste Möglichkeit, den Bus – den Greyhound. Jesus Christ – Vor uns standen 31 Stunden Busfahrt. Ok denkt man sich Wir haben ja immer noch unsere Schlaftabletten. Leider wirken die 6 Stunden und wenn man alle 3 Stunden aussteigen muss, damit der Bus geputzt werden kann, dann fühlt man sich wie ein Zombie auf Drogen. Doch irgendwann waren diese 31 Stunden auch vorbei, wir haben es überlebt, als einzige Weisse in diesem Bus, auch wenn bei der Ankunft fast noch entführt wurden. Das war krass! Übrig blieben gut 2 Tage Aufenthalt in Miami Beach, wo wir uns ausruhen, entspannen, sonnen und aufgeblasene männliche und weibliche Körper am Strand studieren konnten. Wir fühlten uns wie wandelnde Skelette. Am Freitag dann der finale Rückflug nach Zürich.

    Und was lernen wir daraus? Keine Tour und keine Aufnahmen ohne Verträge! Traue keinem Ami! Lügen haben kurze Beine! Sag’s, wenn dich was nervt! Nimm immer einen CH-Manager mit! Lerne aus Fehlern! Mach weiter! etc… Auf eine gute Zeit in Europa! Wir fühlen uns hier definitiv wohler. Da wir momentan kein Label mehr haben (Weiss der Teufel, wie das weitergeht in den USA) werden wir mit den neuen Aufnahmen auf Labelsuche gehen. Das Zeug rockt! Wir sind optimistisch.

    LOVE, PEACE – EURE DAZE

    Daze Tourtagebuch: Keine Angst, sie leben noch

    Liebe 78s-Leser

    Keine Angst, wir leben noch! Doch wir haben nur noch beschränkt Internet Zugang und können leider keine Fotos mehr uploaden. Bald sind wir aber wieder zurück in der Schweiz und sobald wir angekommen sind, werden wir euch die ganze unzensierte Story über unseren US-Trip erzählen. In der letzten Woche ist hier so einiges abgegangen!

    Eure Dazers

    Daze Tourtagebuch: Day off und leckere Pasta in Atlanta

    Sonntag. Wieder ein Day off. Schon frühmorgens ist es verdammt heiss, die Sonne brennt ab sechs Uhr morgens auf Atlanta nieder. Die Nacht war sehr kurz und ungemütlich. Was für eine Unordnung hier! Die Schaben hier sind grösser als die europäischen… In den Bäumen zischen Schlangen, zwitschern Vögel, die Klimaanlage summt vor sich hin. Am späteren Nachmittag wurde die Temperatur erträglich. Der Magen begann nach Essen zu knurren, also begaben wir uns Nahrungssuche mit Heather und ihrem Mitbewohner Adam. Ein sehr netter Typ, welcher uns überraschend europäisch vorgekommen ist, was angenehm war. Interessiert an unseren Meinungen, an anderen Kulturen, anderen Einstellungen…

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    Bei der Houseparty gestern hatten wir den Eindruck, dass es an Parties hier vor allem darum geht, wer am meisten trinken kann – oder wer die dümmsten Sprüche auf Lager hat. Ab einen gewissen Alkoholpegel verlieren die Leute ihre Scham, was sehr unterhaltsam sein kann – oder total nervig. Die Leute sind unter der Woche sehr prüde und anständig, doch am Wochenende wird losgelegt im privaten Rahmen. Das Bier ist schwächer hier, der Kater ist dafür umso grösser. Komisch eigentlich… Die sollten mal einen Joint rauchen, dann müssten sie nicht so viel trinken um total stoned zu werden. Doch das ist hier offenbar nicht sehr verbreitet.

    Doch zurück zu unseren Gastgebern. Dank Adam und Heather wissen wir jetzt, dass es hier auch gutes Essen gibt. Wir fuhren in ein Restaurant, das alle Arten von Pasta im Angebot hatte. Yummie! Ravioli mit Ricotta und Spinat – ein Festessen! Viel mehr passierte heute nicht. Es war einfach schön, mal mit den zwei alleine sprechen zu können, ohne das noch andere anwesend waren. So konnten wir das Gespräch lenken und ertranken nicht im Smalltalk. Heute schlafen wir wohl im Auto, weil`s hier ein bisschen wenig Platz hat. Cheers! Mathis

    Daze Tourtagebuch: Smalltalkmüde… Shut the f*** up!

    Samstag. Das Konzert gestern war nicht schlecht, aber wir hoffen, dass die Shows von Mal zu Mal noch besser werden. Heute morgen hatten wir eine ziemlich anstrengende Diskussion mit unserem amerikanischen Manager. Es ist nicht immer einfach mit den Leuten hier klar zu kommen. Sie sind zwar alle sehr nett und zuvorkommend, aber manchmal irgendwie auch nervig. Wir haben uns halt anscheinend doch noch nicht so ganz an die amerikanische Kultur und die Mentalität hier gewöhnt. Chuck, unser Manager, möchte, dass wir nach den Shows jeweils mit all den Leuten an irgendwelche Parties gehen um Kontakte zu knüpfen und Promotion zu machen, aber das ist verdammt anstrengend. In erster Linie sind wir ja hier wegen den Konzerten und nicht wegen irgendwelchen Parties. Und Smalltalk mit den Amis zu betreiben ist nicht einfach. Die sind immer so happy und so lustig und immer sehr oberflächlich. Naja… wie auch immer… wir mussten ein paar Dinge klären, aber jetzt sollte eigentlich alles wieder in Ordnung sein. Wir müssen jetzt eh weiter nach Atlanta. Das wird eine ziemlich lange Fahrt, ca. sechs Stunden. Zum Glück müssen wir nicht selber fahren, Chuck ist nämlich gleichzeitig unser Manager und Fahrer, unser Mädchen für alles gewissermassen…

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    Samstagabend in Atlanta, die nächste Show. Wir spielen draussen, unter freiem Himmel. Heather, eine MySpace-Freundin und Promotorin hat diese Show für uns organisiert. Bei ihr dürfen wir auch übernachten. Sie ist ziemlich cool und sehr freundlich, aber sie redet sehr viel, sogar noch mehr als die anderen Amis! Die Show war okay. Nicht gerade überwältigend, aber nicht schlecht. Den Leuten hat’s erneut sehr gut gefallen. Ich glaube, unsere Musik kommt hier gut an. Leider sind die Konzertbesucher bis jetzt noch nicht so richtig aus sich heraus gekommen, aber das wird sich dann hoffentlich spätestens bei den grossen Club-Shows in Washington, New York und Miami ändern. Nach der Show gingen wir noch an eine Haus-Party von irgend so einem Typen, der hier in der Nähe wohnt. Das war ziemlich lustig, wie in einem typischen High-School-Movie. Wir haben uns gut amüsiert. Und ganz nebenbei hat uns Chuck noch eine zusätzliche Show organisisert. Wir werden also noch zwei weitere Tage in Atlanta bleiben und am Montag nochmals eine Show hier in der Stadt spielen und danach nach Washington weiter fahren. See ya! Peter

    Daze Tourtagebuch: Aufwärm-Gig für die Tour

    Freitag. Heute ist also die erste Show der Tour. Der Ort, wo wir auftreten werden ist ziemlich cool. Wir waren schon mal da und haben einen Blick reingeworfen. Das ist so eine Art alternative Mediothek, wo man allerlei Bücher, Zeitschriften, Magazine, Filme und anderes Zeugs lesen oder ausleihen kann. Man findet dort viele regierungskritische Medien und es ist einer der wenigen Orte, wo sich die Amerikaner mit wirklichen Facts informieren können – die Massenmedien sind voll von billiger Propaganda. Leider ist diese Woche  „Dead Week“ in der Studentenstadt Gainesville, weil Semesterferien sind, weshalb die Show leider auch nicht ausverkauft ist, wie wir es uns erhofft haben. Egal. Wir sind froh, nach der Studioarbeit endlich wiedermal live vor Publikum auftreten zu können. Den Leuten gefällt’s – vor allem, als Mathis unseren Song „Fuckhole“ dem amerikanischen Presidenten G.W.Bush widmet!

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    Endlich haben wir auch die Guys von unserer Support-Band The Illustrated getroffen. Sie sind sehr nett und hilfsbereit. Sie lassen uns auf der ganzen Tour ihre Amps und ihr Drum benützen, was uns sehr entgegen kommt. Ihr Sound ist schwierig zu beschreiben – ziemlich wirr und schräg, aber irgendwie cool. Das schrägste an der Show war jedoch nicht der Sound von Illustrated, sondern die komischen amerikanischen Gesetze. Trinken darf man nur im Club drinnen, rauchen darf man nur ausserhalb des Clubs – beides gleichzeitig ist also praktisch unmöglich. Wir haben jedoch eine Möglichkeit gefunden, dieses Gesetz zu umgehen, indem wir einfach einige Propaganda-Blätter, die dort rumlagen, um die Bierflaschen drum gewickelt hatten. Wenn man die Alkoholflaschen nämlich in irgendwas einpackt, dann darf man sie auch nach draussen nehmen. Ziemlich dämlich, aber was solls. Morgen geht die Tour dann richtig los – dann machen wir uns auf den Weg nach Atlanta! Gruss und bis bald, Peter

    Daze Tourtagebuch: Das Album ist im Kasten

    Donnerstag. Heute waren wir produktiv. Das Album ist im Kasten und geiler als alles zuvor. Laut und klar. Catchy. Damit werden wir in Europa auf Labelsuche gehen. Doch das kommt später. An die Hitze haben wir uns mittlerweile gewöhnt. Sie vermittelt ein Gefühl von Ferien. Um 10 Uhr Morgens trafen wir im Studio ein, um das Album abzumischen. Die Arbeiten dauerten bis neun Uhr Abends, alle waren ziemlich entnervt am Ende, doch es hat sich gelohnt. Folgende 10 Stücke haben wir aufgenommen:

    – Okypete
    – No One Hanged
    – Bad Weather Sculpture
    – Mindgun
    – I Don`t Know What I Want
    – Zauber
    – Shower Queen
    – Gimme Some More
    – Fuckhole
    – Your Hit Is Shit

    Morgen ist unser erster „Day off“, am Abend findet das erste Konzert der Tour statt. Wir sind sehr gespannt auf die Reaktionen! Daze live im Civic Media Center, ein alternativer Treffpunkt und Recordstore. Seid gegrüsst ihr alle! Mathis

    Daze Tourtagebuch: Salat statt Burger

    Es ist bereits Mittwoch, die Zeit vergeht schnell. Wir haben uns schon relativ gut aklimatisieren können. Vieles ist allerdings noch gewöhnungsbedürftig. Die Leute hier sind zwar alle ausserordentlich nett und freundlich, doch oft auch sehr undurchschaubar und ziemlich anstrengend. Die Arbeit mit Rob macht auf jeden Fall nach wie vor sehr viel Spass. Er weiss, wie wir uns unseren Sound vorstellen und ausserdem ist er extrem sympathisch und zuvorkommend.

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    Was wir von Gainesville halten sollen, wissen wir noch nicht so genau. Die Stadt wirkt ziemlich öde und langweilig. Die Strassen und Häuser sehen alle genau gleich aus und ausser Dutzenden von Fast-Food-Restaurants, Tankstellen und Motels, gibt es hier nicht besonders viel zu sehen. Aber wir sind ja schliesslich auch nicht als Touristen hergekommen, sondern um zu arbeiten. Eine Stadt wie New York oder ein schöner Palmenstrand würde uns wahrscheinlich eh nur ablenken.

    Ansonsten gibt’s noch nicht allzu viele spektakuläre Stories zu erzählen. Wir haben einen XXXL-HipHop-Gangsta-Truck als Tourbus. Wir übernachten zu sechst in einem Hotelzimmer, welches nur zwei Betten hat. Wir trinken jeden Morgen „America’s Best Coffee“ und wir sind die Einzigen, die in einen amerikanischen Supermakt gehen und uns dort mit Salat und Früchten eindecken. Chuck von Livid Records (Bild) liess sich überreden, Salat anstatt Burger zu essen – und wir glauben es hat ihm sogar geschmeckt. Am Abend waren wir dann zum ersten Mal an einem Konzert. Das hat sich jedoch nicht wirklich gelohnt. Wir hoffen, dass wir auf unserer Tour noch bessere Bands sehen werden. So far, so good… Take care, Peter.

    Daze Tourtagebuch: Aklimatisieren in Gainesville,Florida

    Wir sind gut in Gainesville angekommen. Gestern (Dienstag) war der erste Aufnahmetag mit dem bereits im ersten Tagebuch-Eintrag erwähnten Produzenten Robert Mc Gregor, der es aber definitiv verdient hat, noch tausend mal erwähnt zu werden. Ein sehr angenehmer Typ. Um ihn herum eine sehr nette Truppe von Leuten, die alle das selbe Ziel haben: eine gute Zeit zu verbringen und möglichst guten Sound zu produzieren. Das Album wird geil. Ein echter Fortschritt, weils das erste, komplett im Studio aufgenommene Daze-Album ist. Die Aufnahmekosten sind auch nicht zu vergleichen mit der Schweiz. Sogar mit Hotels und Flug kommen wir da noch recht gut weg.

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    Robert weiss wie wir klingen wollen, und das ist gut so. Das Studio befindet sich in einem ganz normalen Haus in Gainesville. Robert hat eine Katze, was es hier noch gemütlicher macht. Gestern wurden vor allem Einstellungen vorgenommen aber dennoch haben wir es tatsächlich geschafft, schon gut die Hälfte des Albums aufzunehmen, wodurch wir Zeit und Raum gewonnen haben, um neue Ideen zu entwickeln. Das Essen hier ist wie erwartet fettig und fastfoodorientiert. Zum Fruehstueck Wurst, Eier und Speck. Ein anderes Thema das unbedingt angeprochen werden muss ist die Hitze. Überall gibt es Klimaanlagen, welche einen in die Eiszeit befördern und wenn man sich danach ins Freie wagt, trifft einen fast der Schlag. Grausam heiss hier. Ebenso gewöhnungsbeduerftig wie die Einwohner, welche sehr freundlich und sehr redsam sind. Jeder merkt auf Anhieb, dass wir keine Amis sind, jeder vermutet, dass wir eine Band sind. Irgendwie gruselig, aber auch cool. Morgen wird weiter aufgenommen, Peter wird euch davon berichten. Cheers an euch alle. Mathis

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