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  • 78s has left the building. ¯\_(ツ)_/¯

  • kickass lyrics
  • Alles zu ‘Tourtagebuch’

    The bianca Story Tourtagebuch: Keine Ruhe für Karl!

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    Der Abschied war tränenreich. Nun sind wir also losgezogen, frohen Mutes und mit der Gewissheit ein gemütliches, motorisiertes Fahrschlafessmobil unter uns zu wissen. Das fahrende Traumhaus heisst Josephine und wer unsere erste Deutschland Tour mitverfolgt hat, weiss um deren tragische Geschichte mit Happy End. Erste Station Karlsruhe war grosses Kino. Die Schotten rannten unseren Merchandisestand ein. Beeindruckend auch der spacy Mikrophonständer. Nun gehts definitiv ostwärts. Tschechische Republik: Allez-y! Mais attention… schon andere sind dort auf ihren Russlandfeldzügen gescheitert.

    The bianca Story: Alles startklar?


    Sechstausenddreihundertzweiundzwanzig Kilometer. Diese Distanz haben wir in den nächsten sechsundzwanzig Tagen zurückzulegen. Dazwischen warten siebzehn Konzertlokale auf unseren Besuch. Nein, nicht das Indie-Musikerheiligtum der United Kingdömmer oder andere Wessie-Ziele stehen auf unserem Programm. Wir setzen um, was die Politik propagiert: EU-Osterweiterung. Und wir zeigen euch in den nächsten Wochen, was eine unbescholtene Band auf ihren abenteuerlichen Reisen erlebt. Tourbeginn wurde ordentlich gefeiert (siehe Photo). Gepackt ist auch schon (fast). Und, ach ja, 78s-ignifikante Wörter umfassen jeweils unsere Einträge.

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    Im Tourbus mit den Lovebugs

    Oberschwabenhalle, Ravensburg (1.2.07)

    Der Buddah wacht über das SalatbuffetDas beste an einem Nightliner ist ja definitiv, dass man gestern hackedicht am Trottoirrand vor dem Club ins Bett liegt (und einmal im Leben ist dann das Bett auch wirklich da…), und heute Morgen hat man Kopfweh und weiss nicht mehr wie man heim gekommen ist, aber muss (und kann) sich keine Sorgen machen, weil „heim gekommen“ heute ja eh schon ein Parkplatz in Ravensburg ist, während gestern noch…ach lassen wir das. Wer’s kennt, der weiss was ich meine.

    Ich glaube es wird langsam Zeit ein wenig das Umfeld der Tour zu skizzieren, weil so Eissporthallen haben einen ziemlich repetitiven Charakter. Kennst du eine, kennst du alle. Über all den Produktionsmanagern, Tourmanagern, Fliegen besser als HubschrauberBandmanagern, Sound- und Lichtleuten und all den anderen Nasen stehen 3 Leute: Frau Hansen, Lars und Heinz. Das Küchenteam auf Rädern ist Herz und Seele dieses Wanderzirkus. Dank einem guten Draht bekommen wir immer und überall viel Bier und sogar Schnitten für den Bus. Die Saftmaschine ist laut, tut aber sehr, sehr gut. Der Buddahbrunnen über den Salaten hingegen plätschert leise und angenehm. Wir essen alle mindestens 5x am Tag, was – wenn man um zwei aufsteht – zu einer ziemlich intensive Sache wird. Für den inneren Frieden wird zwischen den Malzeiten sehr oft geflogen. Ja, geflogen. Für ein einwandfreies Flugerlebnis empfehlen wir nach ausgiebigen Tests in verschiedenen Hallen den Singledecker oder grad noch den selbermodifizierten Doppeldecker. Hubschrauber sind – wie schon erwähnt – schwer zu steuern und nicht empfehlenswert.

    Über das Konzert gibt’s nichts neues zu berichten. Die Leute nehmen uns auch in der Oberschwabenhalle unglaublich auf und beim nächsten Hot Spot und kurzem Blick auf unsere Website lesen wir, dass es diese Menschenmasse WIRKLICH so meint wie sie klatscht…

    Gross, grösser, riesengross

    Atomic Café, München (31.1.07)

    Heute war einer dieser lausigen „Off-Days“ auf dem Program. Der Sänger von Reamonn muss seiner Stimme öfter mal ein Kamillenteepausentag gönnen, weil sonst kommen die Stimmbänder wieder unters Messer, und das ist immer schlecht für’s Geschäft und gibt Mundgeruch. Wir zogen mal Richtung München mit dem roten Wohnmobil für ein paar Radiointerviews. Schlafen im Schaukelbett kommt langsam richtig gut…gross! Am frühen Nachmittag beschliessen wir kollektiv, dass so ein Abend ohne Konzert zu langweilig wird und rufen im Atomic Café an ob wir ihnen spontan einen Gig aufhalsen können. Haben alles im Anhänger und spielen für Strom und Bier. Da Mittwoch „Brittwoch“ ist und eh die fette Indieparty läuft hatten sie nix dagegen…ganz gross! Vom Viertausender zurück in die dreihunderter Clubhölle – so lieben wir das!

    Von den Hallen zurück ins Café: Die Lovebugs

    Das Atomic Café beherbergte schon so ziemlich alles was Rang und Namen hat, kurz bevor es alle anderen auch merkten (Arctic Monkeys, Art Brut, Babyshambles, Mando Diao, Muse usw.). Wenn das kein gutes Omen ist, weiss ich auch nicht. Dazu kommt: Die Parties sind legendär und 50m vor der Türe liegt der Gourmet-Temple der Deutschen Currywurst schlechthin. Riesengross! Der Gig war so richtig knackig und die Atomic Menschen mit ihren gut sitzenden Frisuren fingen an zu tanzen und wippen und hatten noch das grössere Fest als wir auf der Bühne. Florian stand im schwarzen Trägerkleid auf der Bühne, was ihm übrigens überraschen gut stand, und ihr werdet nie erfahren wieso. Danach mal wieder den 80er-Dancefloorturnschuh rocken, bis die Sohle brennt und alles in allem kurz vorm explodieren und eigentlich nicht mehr zu toppen – bis dann eben noch der Gourmet-Tempel auf den Plan rückte und ich kann euch sagen: Wenn ihr jemals um vier morgens in München seid, dann ab zum f**king COSMO GRILL um die Ecke: Currywurst (muss ja…), Tuna-Wasabi Burger (das Samureischwert der Doppelbrotkunst) und pour le dessert: den karamelisierten Ziegenkäse Burger (inkl. Flammeninferno). Alles andere ist definitiv schnick-schnack und nicht mal die gleiche Liga. Einfach zu gross…

    Lovebugs: Helikopterabsturz

    Donauarena, Regensburg (30.1.07)

    Wie Hühner auf der Stange: Die LovebugsMan muss ja echt ein kleines Konzept in petto haben für so eine Tour, um sich und seine Umgebung bei Laune zu halten. Es gibt Leute, die schreiben zum Beispiel irgend ein Buch das niemand lesen will, wie der Sportfreund Florian Regener („you’ll never walk alone“), oder auch das Tocotronic Tourtagebuch vom Roadie Thees Ulmann („wir könnten Freunde werden“), oder man nimmt den eigenen Fitnesstrainer mit und lernt Boxen wie der Reamonn Sänger oder eben man macht’s wie im Song „Tourtagebuch“ von den Sternen wo was von „abzustumpfen und antriebslos durchzusumpfen“ heraussticht, (das wäre dann der alte Klassiker…). Meine Geheimwaffe ist diesmal mein Portables Studio mit neuem Drumcomputer zum kennenlernen (wir könnten Freunde werden…), ausserdem ein handgrosser ferngesteuerter Helikopter gegen Antriebslosigkeit Wo die Musik durchfliesstund „die 13 ½ Leben des Kapitän Blaubär“ (W. Moers) gegen Schlaflosigkeit im Ipod unterm Busbettkissen.

    Mittags aufgewacht und Vorhang zurückgeschoben erschliesst sich mir ohne Kontaktlinsen das ungefähre Bild von einem Parkplatz im Nirgendwo, wo eine Eishalle draufsteht, („Hallo Regensburg“), die in ihrem tiefsten Inneren eine Espresso-Maschine verborgen hält, und das ist Grund genug einen Eingang zu suchen. Wenn man will, dass sich Menschen auf einem Haufen ruhig und pflegeleicht verhalten, dann gibt man ihnen einen Hot Spot. Ich versuche für 78s zu schreiben, bin zu verwirrt und fliege dann lieber meinen Heli in den Weiher neben dem Eingang, verdammt! Byebye mein elektronischer Freund, hallo Antriebslosigkeit. Das gilt allerdings nicht für die Bühne, diese 40 Minuten sind neben der Espresso-Maschine und dem Essen von Frau Hansen (dazu morgen mehr…) natürlich Lichtblick des Tourtages. Wie auf unsichtbaren Schienen fährt der ganze Tag mit allem drum und dran und drin auf diese Eisstadionhallenuhr zu, wo dann irgendwann 19:55 drauf steht. Dann kommt derselbe nette Mann wie gestern mit dem Funkgerät der sagt „hey Jungs, wo nehmt ihr eigentlich die Energie her?“ und dann „Saallicht aus!“ Hallo Regensburg…

    Mittendrin statt nur dabei:The bianca Story Tourtagebuch

    bianca-story.jpgThe bianca Story werden uns häppchenweise in 78 Wörtern und bunten Bildern von ihrer Europatour berichten. Und da die fünf Basler noch keine Platte veröffentlicht haben, aber eine von internationalem Format in petto haben, sind wir alle schon mittendrin, bevor’s mit dieser Band überhaupt so richtig losgeht. Losgehen tut die Reise für The bianca Story in einer Woche, doch da wir ja eben immer schon da sind, bevor’s losgeht, könnt ihr ihnen bereits vorher beim Packen über die Schulter schauen.

    Lovebugs ohne Brieftauben

    Ihr habt euch bestimmt gefragt, wo denn nun die versprochene zweite Staffel des Tourtagebuchs der Lovebugs geblieben ist. Nun, der Thomas hat vergessen, seine Brieftauben nach Deutschland mitzunehmen. Aber auch zwei Wochen später bleiben gute Geschichten gute Geschichten.

    Volle Halle in MannheimRosengarten, Mannheim (28.01.02)

    Gerade erst zurück vom Schickeria Zirkus in Cannes (da ist jedes Jahr die MIDEM und da lümmelt das ganze arme internationale Musikbusiness in fünf-Sterne-Hotelbars und Yachten rum, und man weint sich gegenseitig die Champagnergläser voll wegen all den bösen Musikpiraten im Netz und raucht dicke Zigarren dazu. Wir haben ein fettes Showcase gespielt und ein bisschen Labelfäden gezogen im Studio 1954. Aber das ist Schnee von vorgestern, weil gestern dann noch im FriSon und heute schon in Mannheim und mit Reamonn auf ihrer Hallentournee mit dabei.

    Eine Nummer grösser...Wir springen auf einen fahrenden Zug auf, weil die Tour ist schon im zweiten Drittel, aber das ist uns Wurst (original Currywurst!), weil es kann kommen was will: Wir sind so was von eingespielt nach unserer Schweizer Tour, wir haben keine Angst vor den Krauts. Der idyllische „Rosengarten“ klang ja eher nach so was wie Hafenbuffet Rorschach, entpuppt sich dann aber hinterrücks als die Bombast-Arena schlechthin. Hab noch nie so was gesehen.

    Später: Bin sprachlos. Da geht man auf die Bühne (also die zwei Meter vor dem Vorhang…), nichts ahnend den Support geben und dann schreit einen das Publikum so was von an, und feiert uns ab als würden die uns schon Jahre kennen!!! Unglaublich. Die Halle wurde mit den 4500 Menschen drin dann so richtig gross, wusste gar nicht, dass die Reamonn so bekannt sind. Es wurde danach viel über die Spitzenvorband aus Norwegen geredet, glaube die verstehen Adrians Holzhacker-Bühnen-Deutsch noch nicht so gut.

    Platin für 78s

    Ok, leichte Übertreibung im Titel, aber wirklich nur leicht. 78s-Schreiber Thomas Rechberger hat mit den Lovebugs Platin für das Album „In Every Waking Moment“ erhalten. Wir gratulieren.

    Hinten links feiert 78s mit

    Lovebugs-Tourtagebuch, 2. Staffel

    Thomas RechbergerEnde Januar gehen die Lovebugs wieder auf Tour – und mit uns seid ihr natürlich wieder in Groupiedistanz mit dabei, dank Thomas Rechbergers Tourtagebuch. Ab dem 28. Januar werden die Lovebugs in knapp zwei Wochen acht Konzerte im Vorprogramm von Reamonn spielen, Thomas wird wie ihr das schon kennt von Backstage und Onstage berichten. Wer es nicht erwarten kann, kann ja nochmals die alten Einträge lesen oder sich dies hier genauer ansehen.

    Fotos-Fotos, Teil 3

    Sat1 hat den Film-Film, wir haben die Fotos-Fotos. So, und was ist wohl cooler?

    Gitarrist Deniz im Bus

    Deniz und Christian, die beiden gitarristen. Und die beiden Männer mit den grössten Augenringen.

    Phoenix in Frankfurt auf der Bühne, Fotos im Publikum

    So sehen Fans aus!

    Portrait of the artist as a young man (Frieder, im Spiegel der Rest)

    Um alle Fotos im Album anzusehen, hier klicken.

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