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  • Alles zu ‘Tourtagebuch’

    Knackeboul Tourtagebuch: Knack trifft Jugendheld NaS

    Wenn man als Musiker, sagen wir Rapper, auf dem selben Flyer wie eines seiner grössten Idole steht, fühlt man sich wie auf Wolke Sieben. Hier ein paar Impressionsfetzen von meinem Abend im HipHop-Himmel:

    Der Mischer von NaS ist ein Arsch! Lässt die Leute über eine Stunde vor der Eishalle Deutweg warten, weil es nach hundertmal Mikrophon-an-die-Monitor- Boxen-Halten komischerweise immer noch piepst und reisst uns auf der Bühne in letzter Sekunde (der Beat läuft schon) die Mics weg… cause they’re NaS‘ Mics.

    NaS selbst betritt, nachdem er seinen 300-fränkigen Tequilla genippt hat, die Bühne und sagt irgenwann mal: „I stand for freedom.“ Hinter der Bühne stehen jedoch zahlreiche Bodyguards und man darf sich nicht mal mehr im Backstage frei bewegen. Immerhin überzeugt NaS mit einer richtig langen, raptechnisch umwerfenden Show und den Hits unserer Jugend.

    Kool Savas und seine Posse sind „nette Siechen“, haben sich richtig mit uns unterhalten, schrieben mir in mein Tourbuch und posierten krass mit Banane (siehe Bild). Die Beatnuts… kamen nicht. Das Highlight des Abends war folgendes Bild: Wir können mit unserem Bus nicht heimfahren, weil der Ausgang von NaS‘ Edel-Konvoi blokiert wird. Ich, der einzig nüchterne und somit Fahrer; steige aus und mache Freestyle-Sessions mit den Basler Jungs von Tripple-Nine. Als ich zurückkomme steht hinter unserem Bandbus ein luxuriöser Geländewagen, von dem Gölä nur träumen kann. An diesen Wagen angelehnt erkenne ich den etwas angetrunkenen E-Quadrat, der auf gebrochenes Hochdeutsch gegen keinen anderen als Kool Savas, den King of Rap ein kleines Battle veranstaltet. Das war etwas vom Lustigsten, was je auf eines unserer Handys aufgenommen wurde. Als wir endlich losfahren durften, waren wir dann wohl oder übel ein Teil der Star-Rap-Karavanne NaS/Savas… Hoffentlich ein Vorbote dessen, was uns in den nächsten Jahren erwartet. Morgen treffe ich auf De La Soul im Palazzo in Chur. Das Leben ist schön.

    Die nächsten Konzerte von Knackeboul:
    6.6. Palazzo (Chur), 7.6. Bierhübeli (BE), 8.6. Beach Party (Wengen a.A.), 6.7. Touch The Lake (ZH)

    Tourtagebuch Knackeboul: Knack trifft Dodo und Göla

    Ich habe Gölä getroffen! Man stelle sich die Knacke-Crew in einem klapprigen Mercedes-Bus vor, müde und angeheitert vom Konzert, an einer abgelegenen Tankstelle, beratend, ob nun wohl Diesel oder Benzin getankt werden musste Der Mundartisten-Bus war in den Ferien, darum mussten wir mit diesem abenteuerlichen Vehikel Vorlieb nehmen. In seinem Innern hätte fast das halbe Publikum des vorangehenden Konzertes in der Kaserne Zürich Platz gehabt und so wenig Leute waren es gar nicht.

    Das Label Bakara hatte mich eingeladen zusammen mit Dodo und Cali P einen Abend unter dem Motto „Dancehall Heroes“ zu zelebrieren und da ich ab und zu auch eine Halle zum tanzen bringe, sagte ich gerne zu. Am Freitag stand ich noch mit Famara auf der Bühne im Rahmen des allerletzten Swissgroove-Tour-Konzertes. Ja, der Abschied fiel schwer, aber der Weisswein im Backstage der Schüür Luzern half über das Schlimmste hinweg. In der Schüür sass unser Techniker übrigens in einem Ufo und der Monitormischer hiess Franz und war eine Frau. Liebe Musiker: Solltet ihr mal das Vergnügen haben, dort zu spielen, nehmt es ja nicht mit der Mischerfrau auf und kommt unter keinen Umständen auf die Idee, sie Fränzi zu nennen, denn Franz ist mit allen Wassern gewaschen.

    Aber eigentlich wollte ich ja was anderes erzählen. Also: Da lungerten wir mit unserem riesigen Bus irgendwo an einer Tankstelle in der Nähe von Dagmarsellen herum (beliebtes Wortspiel: „Ig hätt no dr Dagmar selle alüte!“), als plötzlich zwei grosse Geländewagen auftauchten. Aus dem vorderen quoll ein piratenhaftes Wesen, im hintern sass ein ebenfalls eher grimmig wirkender Mann, der mit seinen Stahlkappenschuhen die Tür aufstiess und seine in weiss-graue Armyhosen gekleideten Beine lässig aus der Tür streckte..Zuerst hatte ich etwas Angst, aber: Es war Gölä! Er und sein Begleiter waren nett, sagten uns, dass unser Bus Bleifrei tanken muss und schrieben mir gar in mein Tourtagebuch..direkt nach Dodo und Cali P.

    Knackeboul Tourtagebuch: 3 Events im Schnelldurchlauf

    Mittags, Muristalden Bern: Alternative Idealistinnen veranstalten einen wohltätigen Event. Es werden Tombolas angepriesen, Bilder mit Aquarell-Brüsten ausgestellt und Konzerte in einem düsteren Saal gegeben. Vor mir Fritz Widmer, ein alter Freund Mani Matters, brilliant. Nach mir die Sintflut… Ich bitte das Publikum auf die Bühne, weil es dort Platz und besseren Sound hat.

    Dann weiter. Zürich, Uni Irchel, riesig. Der ganze Bandbus passt in die Katakomben. Überwältigende Architektur, zuvorkommende Veranstalterin, niedliche Bühne extra für uns. Dann plötzlich feminine Tänzer und gruselig geschminkte Tänzerinnen mit anmutigen Körpern. Glitzerkleider und Salsa. Nationaler Tanzwettbewerb der Reichen und Schönen, dauert vier Stunden und verhindert so unseren Soundcheck. Ziehen uns zurück ins Backstage, ein futuristischer Vorlesungssaal mit Beamer, mobilen Leinwänden und allem Schnickschnack. Schauen Youtube-Clips. Ab und zu wieder ein Blick nach draussen zu den Tänzern und Tänzerinnen, die sich auf Youtube auch ganz gut machen würden. Dann Essenfassen mit tausend Sportlern, trotzdem nur 5 min. anstehen. Merke: Logistik an Zürcher Uni 1A. Nach dem Essen strömen Massen ins Unigebäude. Wir müssen auf eine Bühne, die verloren in einem riesigen Saal steht. Tausende Leute… niemand hört uns. Wir drehen durch. Schreien, flehen, beatboxen. Etwa hundert kapierens und gehen ab.

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    Schnitt, wieder Zürich, anderer Tag… Ich übergebe den M4MusicAward in den sparten Electronic und Urban, weil ich den Preis mit zwei verschiedenen Produzenten, unter zwei verschieden Namen, die letzten zwei Jahre jeweils gewonnen habe. Viele wichtige Leute aus der Musikbranche und vor allem aus Zürich. Mitten unter ihnen der Knackeboul oder Orlando Menthol oder auch Chris vo Bärn aus Langenthal… also ich. Wem das alles etwas hektisch und strange vorkommt. Könnt euch trösten. Geht mir genauso.

    PS: Knackeboul würde sich freuen, wenn ihr hier für seinen Clip „Meister Zeit“ abstimmt.

    Tourtagebuch Knackeboul Folge 2: Moods, Zürich

    Seit jeher leide ich unter panischer Klaustrophobie und habe mich deshalb vor Jahren entschieden eine Band zu gründen, damit ich nicht mehr im Gedränge stehen und schwitzen muss, sondern von der Bühne aus die Menge überblicken kann Es hat sich gelohnt. Am Freitag durfte ich endlich einmal die Bühne des Moods in Zürich betreten, machte mich beim Veranstalter, einem Leibesriesen namens Dänu, beliebt und gab ein Interview für StarTv. Diesem Interview wohnte auch Hänsu, mein Kumpel, Back-Up MC, Producer und Allrounder bei, der dafür sorgte, dass die Medienlandschaft nun davon ausgehen muss, dass der Knackeboul eine homoerotische Beziehung mit einem unbekannten Schönling führt. Hänsu, auch Chocolococolo genannt, hat nämlich das getan, was wir uns als kleines Medienkonzept ausgedacht hatten, nämlich nur dasitzen, gut aussehen und nichts sagen. Leider hat der gutaussehende Choco die Performance noch etwas ausgebaut, indem er während des Inteviews eine im Krempel Buchs geklaute Schweisserbrille trug und mir während den letzten Sekunden des Interviews die Hand aufs Bein legte, dieser unverbesserliche Profilierungsneurotiker.

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    Profilieren durfte ich mich später auf der Bühne. Das Publikum war tolerant, ausgeflippt und partywillig. Jede noch so plumpe Publikumsanimation wurde sofort kompetent umgesetzt und alles in allem fühlte ich mich als guter Act vor einem noch besseren Publikum. Wie immer habe ich die Leute aufgefordert mir Freestyle-Themen aufzugeben und siehe da,für einmal schrien die Leute nicht nur „Bier“ und „Titten“, nein da gab es philosophisch angehauchte Konzertbesucher, die mich mit Themen wie „7/8“ oder „Rassendiskriminierung“ konfrontierten, was mir ehrlich gesagt einiges abverlangte. Zu den Themen „Summer“, „Senegal“ und „Unspunnenstein“ schoss es aus mir wie aus einer Kanone: „I befürchte dr Knäck dä chunnt nümme hei/ wiu öii Theme si schwär wie dr Unspunnestei/ Aber i gloube de Lüt do isches eh egau/ dass dr Knäck verschwitzt isch wie im Summer ds Senegal!“

    Knackeboul Tourtagebuch, Folge 1: A propos…

    Kennt jemand die Kulturfabrik in Lyss? Also ich Banause kannte die nicht, aber am Freitag haben wir in diesem sehr sympathischen Club gespielt und jetzt weiss ich, dort wird Kultur am laufenden Band produziert. A propos Band: Endlich war ich wieder mal mit den Mundartisten, also der ganzen Kapelle unterwegs. Sonst immer als Knackeboul auf Beat und Wortakkrobatik fixiert, besann ich mich dieses Wochenende einmal mehr auf meinen Ursprung und liess Textsalven mit meinen Freunden und Freuden über Gitarrenriffs, Synthieklänge und Beatboxeinlagen fliessen. Es war der Himmel auf Erden.

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    A propos Himmel: Der Himmel ist nicht irgendwo dort oben, sondern ganz tief in der Innerschweiz situiert, so heisst nämlich der Club, in dem wir am Samstag in Schwyz gespielt haben, wo wir eine völlig durchgeknallte Fangemeinde haben. Mancher Yuppie würde diese Location eher als Hölle bezeichnen, denn wenn das Wort abgefuckt verwendet werden darf, dann bei der Beschreibung dieses Himmels. Aber wir lieben’s, wenn es nicht steril ist und spielen alle Jahre wieder. Legendär sind vorallem die Sessions, die dort in den frühen Morgenstunden abgehalten werden, manchmal einfach ohne Bassist, weil dieser schon leicht angesäuselt hinten auf vergammelten Matratzen liegt.

    A propos Matratzen: Am Sonntag Abend konnte ich endlich mal gemütlich schlafen, aber nicht am Montag. Nein, es ging gleich konzertant weiter. Nach anstrengendem Schulbankdrücken kam ich etwa drei Stunden zu spät im Sommercasino Basel an. Dem 1. Mai entsprechend sollte es ein politisch ausgerichteter Event werden, dem Publikum merkte man davon aber wenig an. Diese Basler freuten sich dermassen über ihren freien Tag, den sie mit einem Bierwettlauf noch viel attraktiver machen, dass sie ganz aus dem Häuschen waren. Wir konnten mit unserer Mucke diese Stimmung gut reflektieren und hatten übrigens die Ehre, mit Greis auf der selben Bühne zu spielen. A propos Greis: Wie so einer fühl ich mich jeweils nach solchen Wochenden. Aber es lohnt sich.

    Zum Interview mit Knackeboul geht’s hier lang.

    Tourdaten: 4.5. Moods (ZH), 5.5. Stimmen-Festival (BE), 18.5. Schüür (LU), 19.5. Kaserne (ZH), 25.5. Merker (Baden), 26.5. Eishalle (Winterthur), 6.6. Palazzo (Chur), 7.6. Bierhübeli (BE), 8.6. Beach Party (Wengen a.A.), 6.7. Touch The Lake (ZH)

    The bianca Story sagen auf Wiedersehen

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    Ein vorerst letztes Mal wurde nach unserem Gig im Vian-Club unser Gerümpel von der Bühne getragen und wir traten die Heimreise an. Diese bescherte uns einen 17-stündigen Fahrmarathon mit Ankunft in der Schweiz, die mit einem (wie könnte es wohl anders sein) gehörigen Gewitter gefeiert wurde. Fazit der Tour: So schnell wie möglich wieder! Es sieht auch sehr nach einem baldigen Wiedersehen aus, so schmückt doch unser Computerdesktop bereits die Datei Future_Tour.doc. Wir melden uns dann…

    The bianca Story Tourtagebuch: Auf der Zielgeraden

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    Heute Abend spielen wir unsere Tour Dernière in Miskolc, im Nordosten Ungarns. Am Vorabend, im After Music Club in (der übrigens grandiosen Stadt) Budapest, war die Hütte gestossen voll und das Indievolk ging ab wie Schnitzel. Belohnt wurde es mit einer Stunteinlage (die anderen nennen es einen Sturz… pahh!) bei der ich schlussendlich kopfüber in Seans Keyboard lag. Es war also ein Abend mit Schweiss, Bier und sogar etwas Blut. Geschlafen haben wir in einem Künstleratelier mit Dildosammlung.

    The bianca Story Tourtagebuch: Kleine & grosse Bühne

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    Hamburg begann mit einem Stage-Entertainment-Besuch: Einer Art Musical-Frischfleisch-Brutstätte…:) Unser Kukuun Klub war mitten in St.Pauli (eingerahmt vom…hmmm…Puff), klein aber wunderbar gemütlich. Und es ging doch ganz schön ab fuer `nen Montag! Generell dünkt mich Hamburg zu reich, das Sternenschanzenquartier ist jedoch ungemein sympathisch. Weiter. Europadurchquerung Nr.27. Eine groooosse Buehne fanden wir beim dritten Prag-Konzert vor: Retro Club. Wir spielten nach drei grandiosen (16-jaehrigen) tschechischen Rockdamem. Der Rest des Abends ist Geschichte… Ein krönender Tschechien-Abschluss!

    The bianca Story Tourtagebuch: Berlin – grosses Kino!

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    Die skurille Geschichte mit dem Monster-Equipment geht weiter:
    Mit derselben tschechischen Band, wie schon am Vorabend, hätten wir nun im Gogo Club spielen sollen. Die Band brachte jedoch ihr lastwagenfüllendes Equipment nicht in den Club und der Gig wurde abgesagt. Schade! Räkel-Stangen als Showelement hatten wir schon immer in Planung und Sean ist ein durchaus begabtes Gogo-Girl. Nächster Tag: Konzert in Berlin in einem gemütlichen Kino, wie man es wahrscheinlich nur in Berlin antrifft, gekrönt von einer unvergesslichen Drum’n’Bass-Afterparty.

    The bianca Story Tourtagebuch: Jó estét, Magyarország!

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    Ein Riesen-Dankeschön an das Pecs-Organisations-Team genannt Radoczy&Co. Unser Aufenthalt war wunderbar, ebenso das Konzert im Trafik Klub. Ein umgebautes Kino sorgte für eine schicke Kulisse und die Resonanz der Pecinesen schreit nach einer baldigen Rückkehr. Danach eine Zwölfstunden-Fahrt ins Bergdorf Jesenik (Nordtschechien – Schnee und Nebel). Wir spielten dort in einem Club, der durchaus Ähnlichkeiten mit dem A2 in Basel aufwies (denkt euch den Rest…), mit dem wohl teuerste Equipment in der ärmsten Region Tschechiens… Irgendwie skurril.

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