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  • 78s has left the building. ¯\_(ツ)_/¯

  • kickass lyrics
  • Alles zu ‘Grosi-TV’

    What a joiz: Crossmedialer Antipode zu Grosi-TV sucht The Next Dani Beckiney. Also dich.

    Während auf Grosi-TV™ gebührenfinanziert die Chöre dudeln, rüstet sich ein junger Konkurrent für den Kampf gegen die Vergreisung der TV-Unterhaltung. Lesen »

    Grosi-TV sucht schon wieder die „grössten Schweizer Hits“

    Liebes Schweizer Fernsehen: Ihr lest zu wenig 78s. Sonst müsstet ihr nicht schon zum vierten Mal die grössten Schweizer Hits suchen. Lesen »

    Die peinlichsten Schweizer Hits

    Grosi-TV präsentiert die peinlichsten Schweizer Hits, nennt sie aber die grössten Schweizer Hits. Wir dagegen halten unser Versprechen. Peinlich heisst bei uns wirklich peinlich, weil diese Songs nichts anderes verdient haben: Lesen »

    Selbstversuch: Die grössten Schweizer Hits

    mash.jpgNun hats auch mich erwischt mit den Selbstversuchen: Gestern Abend standen „Die grössten Schweizer Hits“ auf dem Programm von Grosi-TV SF 1. Thematisch gings ums die „Lovesongs“, gewonnen haben wie erwartet bekanntlich Mash, Bild, mit „Ewigi Liebi“. Den zweiten Platz belegten wie erwartet Gotthard mit „Heaven“, gefolgt von den eigentlichen Gewinnern Züri West („I schänke dir mis Härz“) und Patent Ochsner („W.Nuss vo Bümpliz“). Auf dem fünften Platz landete Francine Jordi.

    Die Sendung an sich war bieder. Die Nominationen unverständlich. Die Showblöcke enttäuschend. Und die Aussicht auf Besserung ist nicht vorhanden. Während sich Moderator Sven Epiney mit No-Go-Fragen an Büne Huber („Wie schreibst du deine Songs?“) und an Kuno Lauener wandte, machte Kurt Maloo, Schöpfer des Welthits „Captain of Her Heart“, billige Werbung für seinen heutigen Auftritt in Zürich. Natacha wirkte mit ihrer Aufmachung im Duett mit Marc Storace eher peinlich – und war mit dem Song „Sorry“ auch unter den zehn Nominierten. Da drängt sich verständlicherweise die Frage auf, was peinlicher ist – ob Nomination oder Aufmachung. Und dann sass da noch Daniel Kandlbauer im Publikum, der mit seinem Stück „Maybe In Heaven“ ebenfalls einen der zehn grössten Lovesongs der Schweiz gesungen haben soll…

    Nächsten Sonntag stehen die grössten Heimat-Songs auf dem Programm. „Land und Leute, Natur und Tierwelt. Bodenständige Melodien, eingängige Popsongs und patriotische Gassenhauer“, steht als Beschreibung auf der SF-Homepage geschrieben. Wenn es gleich abläuft, wie gestern, werden Plüsch mit „Heimweh“ und Baschi mit „Bring ihn hei“ obenaus schwingen…

    Schweizer Hits: 78s hilft Grosi-TV auf die Sprünge

    Die Vorgeschichte

    Im Oktober letzten Jahres hat das Schweizer Fernsehen, beziehungsweise seine mutmasslich greisen Zuschauer, den grössten Schweizer Hit der letzten 70 Jahre gewählt (wir haben berichtigt). Jetzt ist ein schlauer Marketingkopf auf die Idee gekommen, dass man daraus eine kleine Serie machen könnte (Trailer). Dumm nur, dass der Titel in der wichtigsten Kategorie ja eben schon vergeben ist. Also hat man sich entschieden, nun die grössten Schweizer Hits in verschiedenen Unterkategorien zu suchen. Das ist etwa so klug, wie wenn wir beim 78s FörderBand zuerst die beste Band der Schweiz küren würden und dann noch die besten Bands der einzelnen Regionen nachschieben.

    Anyway, Fakt ist: Ab sofort kann Herr und Frau Schweizer für seine Favoriten abstimmen. Und zwar in den Kategorien Lovesongs, Ohrwürmer, Emotions, Specials, Heimat – sehr trennscharf gewählt. Wer den Nerv dazu hat, kann sich hier allerlei Grässlichkeiten (plus die paar verstreuten Perlen) anhören und mitbestimmen, wer gewinnen soll.

    Die Kampagne

    Noch besser aber, und hier kommt 78s und unser Stil-Bildungsauftrag ins Spiel: Man sendet SF einen eigenen Songvorschlag ein. 78s startet hier und jetzt eine kleine Kampagne, um ein paar wirklich gute Songs ins Rennen zu schicken. Darum: Tut es uns gleich und schlagt die untenstehenden Songs als „grösste Schweizer Hits“ vor (zum Formular). Mindestens einen wollen wir im Herbst im TV sehen, wenn sie Chose auf SF losgeht!

    The (no longer quite so) Young Gods (Bild: Jean Marmeisse)

    (Bilder: www.jeanmarmeisse.com)
    THE YOUNG GODS – KISSING THE SUN
    CHEWY – SECOND HAND MAGIC
    SEKTION KUCHIKÄSCHTLI – I HAN
    NAVEL – FORSAKEN SPEECH
    HIGHFISH – RIP TIDE

    Wer mitgemacht hat, bitte kurz in den Kommentaren vermerken. Damit wir den Überblick behalten. Ach ja, und: Spread the word, damit die Songs baldmöglichst in den Voting-Listen auftauchen und wir Phase 2 unserer Kampagne zünden können.

    Grosi-TV zieht weiter seine Kreise

    Die Sendung „Die grössten Schweizer Hits“ wird bei uns weiterhin kontrovers diskutiert. Heute meldet nun der Blick, dass die Compilation zu Sendung bereits über 25’000 Mal verkauft und damit vergoldet wurde – und zitiert den Verkaufschef des zuständigen Vertriebs Universal: „Die oft schon tot gesagte Cd lebt!“. Naja. Notabene 1: Die Cd wurde von einem der grössten Musikvertriebe der Welt lanciert, gemeinsam mit dem Schweizer Fernsehen aka Grosi-TV und dem Blick. Notabene 2: Das Durchschnittsalter der ZuschauerInnen von Grosi-TV liegt bei knapp 60 Jahren, bei besagter Show wahrscheinlich auch in etwa. Frage: Wie sensationell ist es, dass 25’000 rund 60 Jahre alte Menschen sich eine Cd kaufen, die ihnen vom Schweizer Fernsehen und dem Blick ans Herz gelegt wird, mit Songs, die sie zum Teil selber ausgewählt haben? Die tot gesagte Cd wäre allerdings sowas von mausemässig tot, wenn sogar diese Leute diese Songs plötzlich als MP3 schwarz tauschen würden.

    Wir rocken das Grosi-TV

    Unser Aufruf schlägt Wellen: Wir zeigen dem Grosi-TV, welches die wirklich guten Schweizer Songs der letzten Jahre sind. Die ersten Kommentare zeigen, dass wir nicht die einzigen sind, die mit dem Voting bei Grosi-TV nicht einverstanden sind. Besonders stolz macht uns, dass unsere Leserschaft einen so exquisiten Musikgeschmack an den Tag legt. So soll es sein. Und jetzt fleissig weiter Songs zusammentragen!

    Grosi-TV kürt Polo Hofer: 78s schlägt zurück.

    Das gefällt den Schweizern: Alperose„Alperose“ von Polo und seiner Schmetterband ist „der grösste Schweizer Hit der letzten 70 Jahre“. Finden nicht wir, aber der Teil des SF-Publikums, der gestern so abgestimmt hat (um genau zu sein: 12.8% der Abstimmenden, was ganz knapp zum Sieg gereicht hat). Was sagt uns das? Das TV Publikum erweist einem angeschlagenen Star die Reverenz, quasi ein Genesungsglückwunsch per Tele-Voting? Gut möglich. Ein Blick auf die weiteren Ränge offenbart den Kern der Sache: Hinter Polos „Alperose“ folgt die Träne von einem Song, „Träne“ von Francine Jordi und Florian Ast. Dann „Hemmige“ von Mani Matter und „Kriminal Tango“ von Hazy Osterwald. Der Siegersong ist aus dem Jahre 1985, Platz 3 wurde 1970 veröffentlicht, Platz 4 aus dem Jahr, in dem Fidel Castro an die Macht kam. Platz 2 schliesslich gehört einem Genre an, das, sagen wir, eher weniger junge Menschen anspricht. Nominiert waren auch ein paar jüngere Sachen, aber die Gunst des Publikums blieb denen verwehrt. Vielleicht sollte man der Fairness halber also sagen: „Alperose ist der grösste Schweizer Hit der über 70 Jahre Alten“. Wer die These erhärtet haben möchte: Moderiert wurde die Sendung von Sven Epiney.

    Wenn also das Schweizer Fernsehen weiterhin Unterhaltungssendungen für AHV-Bezügerinnen produziert, das selbsternannte Junge Schweizer Fernsehen die Ex-Musiker von morgen hervorbringt, dann ist es an der Zeit, dass 78s in die Bresche springt. Wir suchen den grössten Schweizer Hit der letzten 10 Jahre, gewählt von den Leuten, die wissen was MySpace ist und die am Samstagabend nicht vor dem Fernseher sitzen. Inputs ab sofort herzlich willkommen in den Kommentaren, wir überlegen uns dann was schönes.

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