Breakfast at the Veronicas

Rock-Zwillinge aus Australien: The Veronicas!
 
Im Booklet eures Debütalbums “The Secret Life Of…” steht, dass Jess die böse Zwillingsschwester sei.
Lisa: Das ist wahr. 
Jess: Das ist tatsächlich wahr. 
Lisa: Es gibt immer einen Zwilling, der böse ist. Und in unserem Fall ist es Jess. Sie ist diejenige von uns beiden, die die schlimmeren Dinge macht.
 
Und was für eine Art Zwilling ist Lisa? 
Jess: Sie ist der gute Zwilling. Also eigentlich ist sie so ein Zwischending. Weil im Grunde genommen sind wir beide gute und böse Zwillinge. Lisa (lacht): Nicht böse, aber einfach nicht so nett…
 
Kann man davon ausgehen, dass ihr ein ähnliches Imperium aufbaut, wie die Olsen-Zwillinge? 
Lisa: Wir sind an vielen Sachen interessiert neben der Musik. Mode, aber auch das Schauspielen interessieren uns. 
Jess: Wir hatten in der letzten Zeit ein paar Gastauftritte in TV-Shows. Zudem haben wir Werbung für Kosmetika und Pflegeartikel gemacht. All diese Sachen interessieren uns zwar nicht so stark wie die Musik, aber es gehört alles zusammen.
 
In den Medien werdet ihr gerne mit Avril Lavigne oder Kelly Clarkson verglichen. Langweilt euch das? 
Jess: Das ist ein riesiges Kompliment und ganz und gar nicht langweilig. Der Punkt ist doch, dass man immer mit jemandem verglichen wird. Allerdings beschränkt sich der Vergleich wirklich nur aufs Album, nicht auf unsere Liveshows. Wenn wir Konzerte spielen, werden wir vielmehr mit Bands verglichen.
 
Im Song ‘I Could Get Used To This’ singt ihr übers Frühstücken im Bett. Wann war das bei euch zum letzten Mal der Fall? 
Jess: Das war heute morgen. Es dauerte etwa fünfzehn Minuten, bis ich der Bedienung im Hotel erklärt hatte, was ich wollte. Aber schlussendlich funktionierte es. 
Lisa: Mom hat uns vor kurzem auch das Morgenessen ans Bett gebracht. 
Jess: Hat sie? Auf jeden Fall versuchen wir so oft wie möglich, im Bett zu frühstücken!
 
 


Blog-Label mit Schmankerln

Nachdem die Blogosphäre die Musik-News-Voruht und Band-Push-Erstinstanz von den klassischen Musikpostillen nocht nicht ganz übernommen hat, gehts in eine weitere Runde “Blog vs. Musikbiz”. Catbirdseat ist angeblich der erste Blog, der ein Label gegründet hat (währenddem andere “nur” darum herum reden). Nicht ganz unlogisch heisst das Label Catbird Records und hat schon ganz dufte Combos: Tap Tap zum Beispiel, die eine Mischung aus Beirut und Arty-Indie á la Architecture in Helsinki oder Arcade Fire machen. Zwei Kostproben:

“Way to go, Boy”

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“100’000″

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Und auch der zweite aktuelle Release von Catbird Records hat einiges zu bieten: Maestro Echoplex. So abturnend der Bandname so betörend ihre Musik. Unbedingt reinhören:

“My Eyes are Disconnected…”

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Diese Band will/soll/muss geliebt werden

http://www.youtube.com/watch?v=Qbl1ME-T5CQ


Who? The Who!

The Who comebacken Ende Oktober mit “Endless Wire“. Hier vorab zwei Songs, die am 3. Oktober im iTunes Music Store veröffentlicht wurden:

It’s not Enough (Real Player)
Tea and Theatre (Window Media Player)


Handicap als Mehrwert

Station 17 wurde vor 18 Jahren als gemeinsames Projekt behinderter und nicht-behinderter Musiker von einem Zivildienstleistenden in einem Hamburger Pflegeheim gegründet. Statt Beschäftigungs- oder Integrationsprogramm ist Station 17 eine Band, die gesellschaftliche Normen hinterfragt und Handicaps nicht als solche ansieht, weil sie an deren kreativen Mehrwert glaubt. Keine Freakshow also, sondern in erster Linie ganz einfach ein Kollektiv von Musikern. Nach rockigen Anfängen und improvisierten Jams kam es in den 90ern zur Zusammenarbeit mit Produzenten wie Thomas Fehlmann (Kompakt) oder DJ Koze und Cosmic DJ (International Pony), die den Sound von Station 17 vermehrt Richtung Tanzfläche trieben.

Dort sind sie mit ihrem fünften Album “Mikroprofessor” definitv angelangt. Drive hat der dadaistische Elektro allemal, nur fragt man sich, ob die eindeutige Aufgabenteilung – nicht-behinderte Musiker produzieren Sounds zu denen handicapierte Vokalisten Texte beisteuern - das Handicap nicht zum Gag verkommen lässt. Diese Vorgehensweise macht Station 17 bestimmt konsumfreundlicher als in der Vergangenheit. Sie bringt die Musik in eine Stromlinienform, die sich von den Standards gegenwärtiger Tanzmusik kaum unterscheidet und somit durchaus als “normal” durchgeht. Doch wäre es nicht spannender gewesen auch auf der Soundebene mit “handicapierten” Beats und Bleeps eine radikal andere Ästhetik zu formulieren? Aber ihr merkt schon: Mit dieser Argumentation tappe ich selbst in die Normierungsfalle, indem ich die Schöpfer von “Mikroprofessor” in zwei Gruppen aufteile - wogegen Station 17 ja eigentlich anspielen. Hauptsache alle Beteiligten hatten Spass.


Lovebug mit Erinnerungsschwäche

Kofmehl, Solothurn (30. 09. 06 )

Endlich mal ein Konzert im neuen und sicher sympathischsten Rosthauffen am Jurasüdfuss!!! Dieser gut geführte Klumpen Altmetal hat’s absolut in sich und bietet alles was das on-the-road-Herz so begehrt: Liebe zum Detail, super Bühne, herzliche Leute und natürlich ein Passfotoautomat im Foyer…

Die Familie wurde gestern massiv und vor allem ANDERS vergrössert: THE PACES ruderten in ihren selbstgebastelten Holzkisten zu uns aufs Tourboot und es wird eine wahre Freude mit diesen sympathischen Menschen die nächsten Backstage-Tage zu verbringen. Mit ihnen am Start ist auch ihr Produzent und Hosenpapst Philippe von Zhivago (bei uns ist er der Shirt-Mohammed, d. Red.), und das freut Florian und mich ganz besonders, weil wir kennen uns ja bestens aus dem Sandkasten und gemeinsamen fröhlichen Jahren mit Supernova…also eine fette Posse mit 20 Nasen rollt da durch die Schweiz in nächster Zeit!!!

The Paces wärmten schon mal schön auf an ihrem ersten Gig und ich kann sagen ich find sie super! Natürlich freute es mich besonders, dass Gitarero Adi Schröter (ja der heisst so!) mit blutenden Fingern von der Bühne kam, (also nicht dass ich sadistisch veranlagt wäre, aber im Moment ist das ein Thema, das…na ja was soll’s…).

Wir spielten uns ziemlich in einen Rausch an diesem Abend und das ist immer das beste! Dumm ist halt, dass man dann nichts zu berichten weiss nachher…aber ihr könnt ja The Paces fragen, die waren da.


Göttliches Lustspiel

Orchestral ausufernder, zeitloser, intelligenter Pop – das ist The Divine Comedy. Neil Hannon und sein göttliches Lustspiel beglücken diesen Freitagabend die Limmatstadt. Nach nicht weniger als acht Longplayers gastiert Dantes Jünger mit seinem neusten Werk “Victory For The Comic Muse” im zürcher Kaufleuten. Ein Zufall sei diese Scheibe gewesen, ein Experiment, eine Hommage an die von ihm so verehrte Liveperformance, schmunzelte Hannon beim Tritt vor die Journaille. Zufall hin oder her; The Divine Comedy ist grosses Kino.


The Nicest Band Alive

Diese Woche möchte ich euch wärmstens den Besuch eines Whitest Boy Alive-Konzertes empfehlen. Erlend Øye‘s (u.a. Kings of Convenience) neue Disco-Pop-Band sprüht nur so vor Spielfreude. Setlist gibts keine, die vier brillanten Musiker grooven sich durch ein Konzert, das mehr einem DJ-Set gleicht. Dabei werden gerne auch mal ein paar Klassiker von Portishead über Daft Punk bis Snap eingeflochten. Spitzenmässiger Riesenspass – auf keinen Fall zu verpassen!

Weiter bietet das kommende Wochenende folgende Highlights:

5.10 max küng (lesung), boa, luzern
5.10 the movement, café mokka, thun
5.10 the whitest boy alive, fri-son, fribourg
6. + 7.10 sinus series mit freeform, laptop orchester, sven könig, b°tong, soft skills, das pferd u.a., foyer theater basel & presswerk münchenstein
6.10 the divine comedy, kaufleuten, zürich
6.10 the whitest boy alive, zukunft, zürich
7.10 iliketrains, hafenkneipe, zürich
8.10 mash gordon, wagenmeister, basel
8.10 tomte / klickklickdecker, café mokka, thun

Noch mehr Konzertdaten findest du, laufend aktualisiert, auf der Website von Basel’s Nr. 1 Indie-Show.


Spätgeburt

Ich bin einfach ein paar Jahre zu spät geboren: American Hardcore 1980-1986.


Geheimnisse backstage bei den Lovebugs

Kaufleuten, Zürich (29. 09.06 )

Das wäre dann also quasi unsere erste richtige Show mit unserem ersten richtigen Truck (welcome on board Schwalli, unser erster richtiger Truckfahrer!). Ja genau ein Truck voller Lärmanlagen und Blendmaschinen und ich kann euch sagen, es ist ein gutes Gefühl vor den Club zu fahren und da steht schon das schwarze Riesending und ein Rudel Leute mit schweren Kisten unter dem Arm. Man kann ja übers Kaufleuten sagen was man will, zum spielen ist es einfach der Burner. Mit all dem Samt und soviel Lametta und vom Food will ich gar nicht erst anfangen…oder doch? Nö.

Das Konzert war ein totaler voller unglaublicher Erfolg und wirklich vom feinsten…tausend Leute und Ekstase und Schweiss und Mitgesingsel und eine Band und Crew die zusammen hielt obwohl eigentlich alles den Bach runter ging was in so einem Bach überhaupt Platz hat. Totalausfälle hier und da, abserbelde Pianos, Verstärker und Musiker und alles in Echtzeit zusammengeflickt und aufgepäppelt ohne das irgendwer was mitbekommen hat…

Jedenfalls: Danke Züri, das wird ja wirklich langsam zum Heimspiel bei euch!!! Eindeutig das bisherige Highlight der Tour und dafür (und nur dafür) vergeben wir wirklich gerne einen Goldpokal…

Nach uns die Sintflut bzw. Houseparty und da verwandelte sich das ganze Lametta langsam aber stetig in eine einzige grosse Fussballerfrisur mit rasierten Aerodynamikstreifen auf der Seite und Cüpli neben dem Tanzbein. Das war für einige von uns ein laut blinkender Wegweiser Richtung Hotelzimmer…andere wiederum nutzten die Gelegenheit sich im gemütlichen Backstage einzuschliessen und das zu tun was man da immer wieder gerne macht und worüber dann nie erzählt wird…sorry.


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