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  • 78s has left the building. ¯\_(ツ)_/¯

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    Rettet die Wale

    Pop b. sessen ist mit Umzugskartonschleppen beschäftigt, was bei seiner CD-Sammlung einer Plattenladenräumung gleichkommt, deshalb übernehm ich hier mal ausnahmsweise das Kommando und mach gleich Werbung für einen Anlass, bei dem der Basler Indiepapst Pop b. sessen selbst als DJ zugegen ist: Am Freitag steigt im Hirscheneck die Pottwalplattentaufensause, wo die zweite Ausgabe des einzigen brauchbaren CH-Samplers zelebriert wird und die darauf vertretenen Testbild, ad’absurdum und Duara spielen.

    Für alle nicht-Basler stehen Entscheidungsschwierigkeiten an. Um vorneweg eine gute Entscheidung zu treffen, deshalb gleich die Pottwalplatte kaufen und sich dann hoffentlich richtig zwischen drei Songwriterinnen, zwei einheimischen Hohepriestern in Sachen Rap und Rock’n’Roll, einer Pflichstoffband und einem Lokalmatadorenhappening entscheiden:

    The Girls:
    04.05 Heidi Happy, Treibhaus, Luzern
    04.05 Maria Taylor, Fri-Son, Fribourg
    05.05 Cat Power & Dirty Delta Blues, Boa, Luzern

    The Boys:
    04.05 Zhivago / My Eve Proposal / Fisher / Strozzini, Gaswerk, Winterthur
    04.05 Malajube, Salzhaus
    04.05 Knackeboul, Moods
    05.05 Reverend Beat-Man, Helsinki

    des weiteren…
    04.05 jane walton, boa / james legeres, parterre / the micgragirls, palace / strike the colours & malcolm middleton / jugendhaus flösserplatz aarau / red sparrows, bikini-test la-chaux-de-fonds

    05.05 the micragirls, hirscheneck / boredoms, reithalle bern, / raphelson, chrämerhuus / zhivagho & flink, coupole biel

    Schnarch

    Die Superlative hat einen Namen: Malajube

    Schon lustig, wie schnarchig die Schweizer Presse auf Musik aus Montreal reagiert. Leslie Feist wird mit ihrem zweiten Longplayer von Tages Anzeiger über St. Galler Tagblatt, Facts bis Bund als Newcomerin abgefeiert (ausgenommen sei da natürlich die Weltwoche), obwohl sie schon Jahre auf höchstem Niveau musiziert, sei dies Solo, sei dies als Teil von Broken Social Scene; und Malajube, die zurzeit beste Band aus Montreal, wird gerade mal mit einer Erwähnung in der Westschweizer Le Temps bedacht. So wird das nix Leute! Malajube sind Gross! Und spielen am Freitag 4.5. im Salzhaus in Winterthur. Hingehen ist Pflicht!

    78s-Orakel Teil 4: gestern Indie morgen Superstars

    Soll noch einer sagen Indexe seien langweiligOb Desdemonas Kristallkugel oder Kaffee-Satz lesen etwas helfen? Ich vertraue bezüglich Zukunftsprognosen auf den sogenannten EP-Index. Dieser besagt, dass Bands, die mit EPs in den Blogs dieser Welt für Furore gesorgt haben, spätestens im Folgejahr durschtarten. Dasselbe gilt für den 7-inch-Index, da die 7-inch 2006 ein glorreiches Revival erlebt hat.

    „7-inchers“, die 007 als erstes durchstarten, sind The Fratellis aus Glasgow und die Klaxons (man beachte: ohne „The“). Beide haben letztes Jahr mit „den Kurzen“ auf sich aufmerksam gemacht. The Fratellis hier und die Klaxons auf dem Kultlabel Maison Kitsuné, der Trendbarometer schlechthin. Heiss gehandelt werden auch The Pigeon Detectives, die sich ebenfalls, Single für Single, eine grössere Fanschar erspielen. Und á propos „heiss gehandelt“, da dürfen Voltage Union natürlich nicht fehlen, die wie die Pigeons auf dem aktuellen Kultlabel aus England „Dance to the Radio“ beheimatet sind, das seinen Sitz in der neuen Rockhauptstadt Leeds hat. Und als England-Abschluss: viertes Ash-Mitglied war gestern.

    Die EP-Weltmeister des letzten Jahres heissen Voxtrot. Mit drei EPs eroberten sie die Bloggerherzen im Sturm. Sie werden dieses Jahr ein Langspieler-Debüt geben, und es wird ganz heiss werden um die Band aus Texas. Erst eine EP, aber dafür zahlreiche berauschende Partys haben Justice aus Frankreich zu verzeichnen. Das Pariser Electro-DJ-Duo wird dieses Jahr Superstar-Status erreichen. Wenn wir schon bei Superstars sind: The Shins und die Cold War Kids werden sich dieses Jahr um diese Krone streiten, zusammen mit dem etwas unterlegenen Mitstreiter Menomena. Unerreichbar: Arcade Fire.

    Bis jetzt hatten wir also Grossbritannien und die USA. Wo bleibt Kanada werdet ihr fragen und wir entgegnen: Malajube, Land of Talk, Tokyo Police Club, MSTRKRFT. Und um das Königreich noch um ein weiteres Terriotorium zu erschliessen: Australien ist ganz gross im Kommen mit Dappled Cities Fly, Wolf and Cub und Expatriate und, und, und…

    Superlative

    Malajube - die Band der SuperlativeDie Band nennt als Einfluss „Pluie de sang a helsinki“, was soviel heisst wie der Blutregen Helsinkis. Welche Drogen auch immer Malajube zu sich nehmen, ihr Album „Trompe L’Oeil“ bringt Montreal als Musikhauptstadt für alle Indie Rock-Liebhaber wieder schlagartig auf den Plan. Sie sind mindestens so gut wie Arcade Fire, wenn nicht gar besser, weil weniger „arty“ und sie sehen vor allem auch besser aus. Und das Video zu „Pâte Filo“ ist ganz grosses Kino. Und wer als franko-kanadische Band, die nicht nur aus dieser Ecke kommt, sondern auch noch französisch singt, bei Ninja Tune einen Plattendeal bekommt, der muss verdammt viel drauf haben. Süper!
    [audio:http://www.malajube.com/mp3/malajube_montreal-40.mp3]

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