• limetorrent latest100
  • 78s has left the building. ¯\_(ツ)_/¯

  • kickass lyrics
  • Klatsch

    Dr. Sommer in den Wechseljahren

    tokio hotelAm 26. August wird BRAVO 50 Jahre alt. Anlässlich dieses Jubiläums gibt es hier die schöne Gelegenheit, sämtliche Titelbilder der ehemaligen „Zeitschrift für Film und Fernsehen“ von 1956 bis 2006 anzusehen. Ein aufschlussreicher Tour d’Horizon durch ein halbes Jahrhundert Populärkultur, von Marilyn Monroe zu Tokio Hotel (Bild), von Marlene Dietrich zu Xtina – und gefundenes Fressen für die „Früher-war-alles-besser“ Front.

    Auf Zidane folgt Miami Vice

    miamiColin Farrell und Jamie Foxx machen Jagd auf zwielichtige Gestalten in Miamis düsteren Ecken und sehen dabei supercool aus: Miami Vice ist zurück. Das würde uns hier nicht sonderlich interessieren, wenn da nicht der Soundtrack wäre. Denn hier begegnen uns fünf sympathische Schotten, die unlängst 90 Minuten Zinedine Zidane vertont haben: Mogwai.

    Auf dem Miami Vice Soundtrack sind sie mit zwei Songs ihres jüngsten Albums vertreten, „We’re No Here“ und „Auto Rock“. Dieser kleine Durchbruch in Hollywood freut nicht nur uns, sondern auch die Band. Auch wenn sie damit zusammen mit Moby auf einer Cd erscheinen müssen. Mogwai nehmen’s gelassen, in einer Erklärung schreiben sie: „Moby alleine kann diesen Soundtrack genausowenig in einen Haufen Scheisse verwandeln, wie Colin Farrell den ganzen Film schlecht machen kann.“ Direkt waren sie schon immer, die Mogwaianer, und eigentlich sollten sie froh sein, dass nicht noch Blur auf dem Soundtrack vertreten sind (darum).

    Ausserdem: Wenn sie sich die Soundtracks der Serie angehört hätten, dann wüssten sie, dass dort schon musikalische Welten aufeinander prallten: The Who, Depeche Mode und Yello haben genauso Musik zu Miami Vice beigesteuert wie Bryan Adams und Phil Collins.

    Was hat dich bloss so ruiniert?

    Zu seinen Blütezeiten war er „Crazy For You“. Heute ist er crazy for Booze. Entgegen seinen Beteuerungen trocken zu sein wird der ehemalige Knight Rider, Bademeister und Baucheinzieher David Hasselhoff des öfteren beschwippst und torkelnd angetroffen. In Wimbledon wurde er vom Platz verwiesen und letzthin musste er gar mit einem Rollstuhl zum Gate des Flughafens gekarrt werden, so verladen war er. Um mit einem Sterne-Hit zu sprechen: Was hat dich bloss so ruiniert, David?

    So tönen „heute“-Artikel

    Die beste Abendpendlerzeitung „heute“ kann leider keine Musik abspielen. Wir schaffen Abhilfe. 78s präsentiert heute, und nur heute, wie „heute“-Artikel tönen können. (Und warum? Darum!)

    1. „Madonnas bestes Video aller Zeiten“ sic! (aus „heute“ 25.7.06 Seite 2)
    2. „Driften bis der Arzt kommt“ (aus „heute“ 24.7.06 Seite 29)
    3. „Ab zum Blue Balls“ (aus „heute“ 21.7.06 Seite 2)
    4. „Erfolg für Bad Girl Lily“ (aus „heute“ 20.7.06 Seite 2)
    5. „Die Beatles am Polarkreis“ (aus „heute“ 19.7.06 Seite 18)
    6. „Vancouver, die Stadt der jungen Kanadier“ (aus „heute“ 18.7.06 Seite 19)

    Musikfernsehen goes Online

    Tunespoon TVIn Zeiten in denen MTV nur noch dem Namen nach etwas mit Musik zu tun hat, gedeihen Produkte im Internet, die MTV in ihrem eigentlichen Kerngeschäft konkurrenzieren. Sehr vielsprechend funktioniert das zum Beispiel bei Tunespoon TV. MTV selber reagiert auf diese Entwicklung mit Overdrive. Im Herbst soll dann auch Tim Renner mit einem eigenen Broadband Music Channel die Videolandschaft aufwühlen, mit einem alternativen Programm versteht sich. Sehr Spannend, was sich da tut.

    Bundesgericht pro MP3

    Die Verfügungen 2A.336/2006 und 2A.53/2006 des Bundesgerichts vom 20.7.06 (heute publiziert) dürften Ohrstöpselträger freuen: Auf MP3-Player müssen vorerst keine Urheberrechtsabgaben bezahlt werden. Das Bundesgericht hat die entsprechenden Forderungen allerdings nicht abgewiesen, sondern bloss aufgeschoben. Denn im Moment scheint die Rechtslage zu unklar, um MP3-Player mit einer Abgabe zu belegen. Will heissen: iPod und Co. werden vorerst nicht teurer (es geht um 10-30 Franken), vom Tisch ist die Sache deswegen noch lange nicht.

    Als The Clash noch wie Blur klangen

    Vorgestern am Open Air Lumnezia mit einem Ohr mitgehört:

    Er (ca. 17): Hey, geiles T-Shirt, was ist das für eine Band?
    Sie (ca. 20): (schaut nach) T-h-e C-l-a-s-h, keine Ahnung, ich finde halt das Shirt cool.
    Er: Ah, The Clash. Hip-Hop? Ah, nein, die kenne ich. (Wissend klingend) Die machen Britpop so im Stile von Blur.

    Wer sich fragt, wo die Pointe ist: Hier ist sie in dem Fall.

    Henry zeigt’s allen

    Henry Rollins, bekannt aus TV, Film, Musik und Spoken Word, hat auch eine eigene TV-Show. Auf IFC, dem Independent Film Channel, ist er Gastgeber von „The Henry Rollins Show“ mit Stars aus der Rock- und Popwelt. Allerdings wäre es keine Rollins-Show, wenn Henry nicht noch seinen Senf zu Gott und der Welt rausposaunen müsste. Manches ist interessant, der Grossteil nur amüsant. Beides aber Grund genug regelmässig reinzuschauen. Die Shows kann man runterladen und jederzeit ankucken. Die letzte übrigens mit Thom Yorke (die Vorletzte mit Peaches).

    Von 0 auf 4 „gestürmt“

    gold.jpgSie können einem richtig leid tun, diese Künstler. Da reisen sie nach Montreux und versuchen ihren Job zu machen und müssen dann noch schön hinstehen und lächeln, weil ein paar abzockende Label-CEOs ihnen irgend einen „Gold Award“ überreichen, weil ihr Album in einem Land, dessen Namen sie kaum aussprechen können von 0 auf Platz 4 in die Hitparade „gestürmt“ ist. Das sind in der Schweiz vielleicht 5’000 verkaufte Platten (wenn’s gut läuft und Sommer ist, also kaum Alben erscheinen). Wir sehen hier den genialsten Hiphop-Produzenten unserer Zeit, Danger Mouse, und seinen dicken Sänger, Cee-Lo. Die beiden langweilen sich ganz offensichtlich zu Tode zwischen den Warner-Funktionären. Hoffentlich springt wenigstens Flüssiges für Gnarls Barkley dabei raus. Ach ja: Der ältere Herr ganz links ist übrigens Claude Nobs, der Vater des Montreux Jazz Festival. Er weiss wahrscheinlich nicht, worum es hier geht.

    Frühstücken mit Razorlight

    Du wolltest schon immer mal mit echten Rockstars Speck braten und Eier kochen? Kein Problem, der NME macht’s möglich: Das Megaphon der britischen Musikszene verlost ein English Breakfast mit Razorlight, deren aktuelle Single passenderweise „In The Morning“ (Vertigo Records/Universal) heisst. Also nichts wie mitmachen an der Verlosung. Aber Achtung: Razorlight singen: „In the morning, you won’t remember a thing…“.

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