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  • Alle 276 Artikel von Silvan Gertsch

    Very British: Art Brut beweisen Stil

    artbrut.jpgBang Bang! Mit viel Getöse und umso weniger Schnörkeln drängte der Rock’n’Roll vor drei Jahren ins Rampenlicht. Eddie Argos und seine Band Art Brut überraschten damals mit unwiderstehlichem Stil, viel britischem Humor und dank grossen Melodien auf ihrem Debütalbum „Bang Bang Rock & Roll„. Attribute, die man auch auf dem neuen Art-Brut-Album „It’s A Bit Complicated“ wieder antrifft – ein Aha-Erlebnis der willkommenen Sorte!

    Auch das zweite Werk der Londoner Band ist ein eckiges, kantiges und sperriges Prachtexemplar eines Rock’n’Roll-Albums. Coolness, Stil und „very“ britischer Gesang paaren sich darauf mit ironischen, subtilen Texten. „People in love lie around and get fat. I didn’t want to end up like that„, heissts beispielsweise im Song „People In Love“. Oder „St. Pauli„, die Hymne an den Punkrock, überrascht mit dem minimalistischen deutschen Satz „Punk Rock ist nicht tot„ und der darauf folgenden Entschuldigung „Sorry if my accent’s flawed. I learnt my German from a 7″ record„.

    Musikalisch gibts die gleiche Achterbahnfahrt durch erfrischende und mitreissende Rocksongs zu erleben, die bereits das Debüt auszeichnete. Der Tanzbodenerprobte „Direct Hit“ fährt direkt in die Beine und macht thematisch den Arctic Monkeys Konkurrenz. „Nag Nag Nag Nag“ ist einer der stärksten Art-Brut-Songs überhaupt. „Late Sunday Night“ überrascht mit einer Brass-Sektion. Und „I Will Survive“ lässt die Gitarren aufjubeln. It’s a bit complicated? Wohl eher unorthodox – aber verdammt überzeugend!

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    The Fray live

    the-fray.bmpThe Fray haben für die Arztserie Grey’s Anatomy einen Song beigesteuert und dadurch Bekanntheit erlangt, wie wir hier in Zusammenhang mit ihrem Showcase in der Maaghalle bereits erfahren haben. Nun gibts einzelne der melancholischen und sentimentalen Stücke der Band aus Denver auch als Liveversionen zu sehen und hören:

    The Fray – How To Save A Life

    The Fray – Over My Head

    Happy Liam

    the-twang.jpgVon Zeit zu Zeit schlagen die britischen Musikmagazine Purzelbäume. Mit Vorliebe dann, wenn eine junge, innovative und in erster Linie einheimische Band ihr Debütalbum veröffentlicht. Der NME deckte die fünf Musiker, von denen hier die Rede ist, mit viel Vorschusslorbeeren und der Auszeichnung als beste Newcomer ein, und das Q-Magazine liess sich zur Aussage hinreissen, dass die Happy Mondays mit Liam Gallagher gepaart worden seien. Die Band, die zu solchen Begeisterungsstürmen verleitet, ist The Twang aus Birmingham. Seit heute gibts „Love It When I Feel Like This“ auch bei uns zu kaufen. Und das Album bietet viel Arroganz, Schnodrigkeit und akzentuierten, oftmals in Richtung Rapmusik zielenden, Gesang sowie rockige, poppige, funkige und vor allem abwechslungsreiche Melodien.

    Selbst wenn Songs wie „The Neighbour“ (allerdings nur der Beginn) oder „Cloudy Room“ stellenweise etwas stark in die Belanglosigkeit und den Kitsch abdriften, so überwiegen auf „Like It When I Feel Like This“ doch die vielschichtigen Momente und die Abwechslung. Dafür zeichnet in erster Linie Sänger Phil Etheridge verantwortlich, der die Worte einzeln und stark betont ausspuckt und dadurch viel zur im positiven Sinne zu verstehenden Arroganz und zur efrischenden Unbekümmertheit von The Twang beiträgt.

    Am 19. Juli werden die fünf jungen Briten das Gurtenfestival eröffnen, zuvor treten sie am 30. Juni am Openair St. Gallen auf. Auf der MySpace-Seite von The Streets gibts ausserdem die Rap-Version des Twang-Songs Either Way zu hören.

    Travis am Openair Gampel

    fran-healy.jpgDas Openair Gampel (16. bis 19. August) hat seinen letzten Headliner bekannt gegeben: Travis (Interview)werden am Samstagabend inmitten der Walliserberge mit wunderschönen Popsongs auftrumpfen und ihr aktuelles Album „The Boy With No Name“ vorstellen. Damit bilden sie einen Gegenpol zum sonst relativ rocklastigen Programm mit Tool, den Ärzten, Eagles of Death Metal, Billy Talent und vielen mehr. Und auch der potentielle Sommerhit wird aufspielen. Tickets gibts hier: Vorverkauf.

    Spiel mit Stress

    stress1.jpgStress und seine Band laden ein! Diesen Sonntag dreht der momentan erfolgreichste Rapper der Schweiz das Video zu seiner neuen Single „Rester soi-même“ im Kaufleuten in Zürich, ab 13.30 Uhr. Dazu eingeladen, um im Video mitzuspielen, sind gemäss Plattenfirma alle: „Es gibt nach oben und nach unten keine Alterbeschränkung. Auch die Oma und die Kinder sind willkommen!“ Der Eintritt ist gratis.

    Mission: Videodreh mit Stress
    Ort: Kaufleuten
    Datum: Sonntag, 24. Juni
    Zeit: 13.30

    Houston Swing Engine!

    hse1.jpgHouston Swing Engine aus Lausanne haben am Greenfield ein Mordsspektakel geboten. Gitarrist François (li.) spricht über nackte Sänger:

    Steht Danek an euren Konzerten öfters im Publikum, um von dort aus zu singen?

    Nicht immer. Manchmal zieht er sich nackt aus, manchmal zieht sich unser Drummer Kiki aus, manchmal ich. Manchmal steht Danek auch eine Show lang hinter dem Mikrofon, weil er denkt, dass er so besser singen könne, als wenn er ins Publikum geht.

    Euer aktuelles Album „Entre Hommes“ habt ihr in Spanien aufgenommen.

    Wegen Favez. Wir sind sehr gute Freunde dieser Band und die haben bereits ein Album in einer kleinen Ortschaft in Katalonien aufgenommen. Sie erzählten uns, dass es cool gewesen sei, wir vertrauten ihnen, und sie hatten wirklich recht.

    Offenbar arbeitet ihr schon an einem neuen Werk.

    Kiki ist sehr enthusiastisch. Ich habe ihm gesagt, dass er das nicht zu früh publik machen solle, weil wir „Entre Hommes“ erst vor drei Monaten veröffentlicht haben. Und es ist beispielsweise in Deutschland oder Frankreich noch gar nicht erhältlich. Wir haben ein paar wenige neue Songs. Aber jetzt fokussieren wir uns auf „Entre Hommes“ und darauf, in der deutschsprachigen Schweiz Fuss zu fassen.

    Ihr habt ja offenbar schon mehr Alben verkauft als Gotthard und die Lovebugs zusammen?

    Wir sind sicher, dass das stimmt, aber unser Label streitet es ab. Es ist eine Lüge von allen, dass Krokus, Gotthard oder die Lovebugs CDs verkaufen. Die machen Musik, die alte Frauen zum Tanzen bringt.

    Bedeuten euch CD-Verkäufe etwas? 

    Klar. Ich hatte schon drei Bands mit Kiki zusammen. Eine 1995, eine 1997 und seit 2001 Houston Swing Engine. Mit der 95er-Band haben wir über 1000 CDs in der Schweiz verkauft, ohne einen Finger zu rühren. Jetzt mit Houston Swing Engine würden wir sehr gerne so viele CDs verkaufen. Aber es ist halt schwierig, weil wir keine Musik machen, die in den Radios gespielt wird. Aber das interessiert uns nicht.

    Mark, Amy, Robbie und Co.

    mark-ronson.jpgEr ist Labelboss, DJ, einer der angesehensten Produzenten dieser Tage und er mischt „Stop Me If You’ve Heard This One Before“ von den Smiths mit dem Supremes-Hit „You Keep Me Hanging On“: Mark Ronson. Zusammen mit Künstlerinnen wie Amy Winehouse (grossartiger Song: „Valerie“), Lily Allen oder Robbie Williams präsentiert der Brite auf seinem aktuellen Album „Versions“ die soullastigen Neuaufnahmen von Songs bekannter Interpreten.

    Hier gehts zum aktuellen Video: Mark Ronson – Stop Me.

    Über die Schulter von Slash geblickt

    vr.jpgWer auch kaum mehr warten kann, bis Velvet Revolver AM 29. Juni ihr neues Album „Libertad“ (RCA/SonyBMG) veröffentlichen, der darf sich als Appetizer das Making-Of dazu reinziehen:

    Velvet Revolver – Libertad (Making of)

    Scott Weiland, Slash und Co. plaudern aus dem Nähkästchen und gewähren einen Einblick hinter die Kulissen. Und bald werden wir auch wissen, ob es sich gelohnt hat, dass die Band den Starproduzenten Rick Rubin über Bord geworfen und durch Brendan O’Brien ersetzt hat…

    „Bäng wie gäng“

    gimma.JPGBaschi ist nicht unser einziger Schockrocker…

     

     

     

     

     

    QL feat. Gimma – Bäng wie gäng (unzensiert)

    Die Pumpkins überzeugten

    frank-black.jpgKnapp 25’000 Besucher sind gekommen, um am grössten Rockfestival in der Schweiz dabei zu sein. Die dritte Ausgabe des Greenfield Festivals ist also nach einem Dämpfer im letzten Jahr wieder auf die Erfolgsstrasse zurückgekehrt. Und mit ihm zusammen die Smashing Pumpkins. Wie ein Prediger betrat Billy Corgan am Sonntagabend weiss gekleidet die Bühne in Interlaken. Sein Blick war starr, nicht so aber die Musik der Pumpkins. Sie waren der mit Abstand würdigste Headliner an diesem Wochenende, nicht zuletzt dank einem kurzen akustischen Einschub mit „To Sheila“ und „Thirty Three“. Traurig war nur, dass nicht mehr allzu viele Besucher bis zu ihrem Auftritt ausharrten und Billy und seine Band vor verhältnismässig wenig Publikum spielen mussten.

    Nicht nur wegen dem starken Auftritt der Pumpkins war der Sonntag der stärkste Tag an diesem Festival. Zuvor rockte die Coolness in Person, Frank Black (Bild) von den Pixies, vor wenigen Zuschauern im Zelt. Mit einer wuchtigen, geschrieenen Version von Fatboy Slims „The Rockafeller Skank“ sowie mit seiner schwarzen Kleidung und der Sonnenbrille im Gesicht war er optisch wie akustisch einer der absoluten Höhepunkte in Interlaken. Ein Energiebündel sondergleichen. Danach war „long time, no see“ angesagt: Mit diesen Worten begrüsste James Dean Bradfield von den Manic Street Preachers das Publikum. Die Band lieferte eine rockige Greatest-Hits-Show, die um drei Songs ab ihrem aktuellen Album „Send Away the Tigers“ ergänzt wurde. Und Bradfields Stimme klingt live noch besser als auf Album.

    Am Samstagabend spielten die Killers gross auf. Kamerascheu und unnahbar, aber mit einer bombastischen, prunkvollen Rockshow und grossen Melodien! Schade nur, dass der Auftritt von My Chemical Romance ins Wasser fiel und mit ihm zusammen auch das geplante Interview für 78s.ch, das Equipment der Punkrockband wurde tags zuvor in Italien zerstört…

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