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  • Alle 276 Artikel von Silvan Gertsch

    Metal is back!

    metal.jpgIhr denkt, ihr habt den Metal besiegt? Weit gefehlt, Metal lässt sich nicht unterkriegen. Ab nächster Woche gehts nach langer Durststrecke weiter mit zahllosen Rezensionen zu mehr oder weniger bösen CDs, die in der letzten Zeit erschienen sind, oder noch erscheinen werden – von Bands mit mehr oder weniger langen Haaren und mehr oder weniger tiefen Stimmen. Obituary, Weedeater, Revolution Mother oder der einzigartige Glenn Danzig sind nur ein paar der Schmankerl, die auf euch zukommen werden.

    Coal tanzt mit den Stilen

    coal.jpgGrossformatig, grossartig – Coal macht es einem leicht, mit Superlativen um sich zu werfen. Schon mit seinen beiden ersten Alben sorgte er für mehr als nur ein Aufhorchen in der Musiklandschaft. Sein drittes Werk „Masquerade“ (Columbia/SonyBMG) zeigt nun einen gereiften Musiker in Hochform. Mächtig, druckvoll und mit einer unschweizerischen Wucht legt er in den ersten drei Stücken los. Danach beginnt die Maskerade – er zieht sich auf „Outside the Cathedral“ ein düster-melancholisches Gewand über, tauscht es auf dem folgenden „Call Up the Handyman“ gegen ein treibendes, staubiges Western-Sakko ein, nur um auf „The Bell On the Hill“ erneut in seine rockigsten Klamotten zu steigen.

    Und an allen Songs haftet ein Hauch von Country. Doch das ist nur, was sich wie der berüchtigte rote Faden durch die Stücke zieht. Im Hintergrund kämpfen immer wieder die diversesten Musikstile um Aufmerksamkeit. Mal geht’s eine Spur bluesiger zu und her, dann kommt ein Quäntchen Pop dazu und nicht selten huscht eine Prise Folk vorbei. Was das ganze wie ein Fundament zusammenhält, sind im Endeffekt die grossen Melodien, die der Nidwaldner beinahe mühelos aus dem Ärmel zu schütteln scheint.

    Anfang Jahr war Coal noch unterwegs in den USA, auf der Suche nach Inspiration und neuen Einflüssen. Die scheint er gefunden zu haben. Und nicht nur das: „Masquerade“ wurde von Paul Q. Kolderie produziert, der in der Vergangenheit bereits mit Grössen wie Radiohead und den Pixies zusammen gearbeitet hatte. Ob seine Handschrift letztlich zum Gelingen einen grossen Teil beigetragen hat, bleibt fraglich. Sicher ist: Coal ist ein begnadeter Musiker und Songwriter und kann es in dieser Verfassung bis ganz nach oben in der Schweiz schaffen!

    Mika Johnson?

    oldmanriver.jpgOptisch erinnert er an Mika, akustisch an Jack Johnson:

    Old Man River – La

    Die Single vom Debütalbum „Good Morning“ (SonyBMG) des australischen Fröhlich-Folk-Rockers Old Man River erscheint bei uns am 7. September.

    Neues vom Boss

    brucespring.JPGUnlängst hat uns der Boss Bruce Springsteen (auch er mutiert in hohem Alter zum Piraten, wie das Bild beweist) mit folkigen Klängen überrascht. Am 28. September greift er wieder auf altbewährte Kost zurück. Mit der E-Street-Band im Rücken hat er ein neues Album eingespielt. „Magic“ (Columbia/SonyBMG) heisst das Werk. Und schenkt man dem langjährigen Springsteen-Manager John Landau Glauben, dann wird „Magic“ eine „high energy rock CD“…

    Ash: „Die Plattenfirma drehte durch“

    ash78s.jpgTwilight of the Innocents“ ist euer letztes Album. Bist du traurig darüber?
    Rick (mit Hut): Nein, nicht wirklich. Wir sind sehr glücklich mit dem Album. Wir wollen von nun an einfach häufiger ins Studio gehen und jeweils nur einzelne Singles veröffentlichen, aber keine Alben mehr aufnehmen. Man wird ab jetzt regelmässiger neue Musik von uns hören können, und wir schätzen die neu gewonnene Spontaneität. Es wird lustiger für uns, und wir denken, dass die Leute heutzutage einzelne Stücke kaufen wollen und keine ganzen Alben mehr.

    Wie reagierte die Plattenfirma?
    Die drehten durch. Aber wenn die Plattenfirma durchdreht, dann bedeutet das, dass man etwas richtig gemacht hat (lacht).

    Vermisst du Charlotte, seit sie nicht mehr bei Ash ist?
    Ja. Persönlich. Aber als Band spielen wir heute besser als je zuvor. Es gibt ein paar Songs, die wir ohne sie nicht mehr spielen können, weil wir mit Tim nur noch einen Gitarristen haben. Ihr Weggang hat uns aber bei den Aufnahmen mehr Platz geschaffen. Wir haben mehr Instrumente wie Keyboards oder Strings eingesetzt als in früheren Jahren. Die Musik ist gewachsen und experimenteller geworden.

    Wenn ihr eure Situation damals mit jener der Arctic Monkeys vergleicht, die auch sehr jung erfolgreich geworden sind: Siehst du gewisse Parallelen?
    Ähnlichkeiten gibt es sicher. Heute ist es wahrscheinlich nicht schwieriger geworden, in einem jungen Alter mit Erfolg umzugehen. Aber es gibt mehr junge erfolgreiche Bands als zu unseren Anfangsjahren. Ein gutes Beispiel sind The Enemy. Sie erinnern mich stark an uns in der Anfangsphase, weil sie ja auch zu dritt sind – ein Bassist und zwei kleine Jungs (lacht).

    Wo siehst du Ash in fünfzehn Jahren? Falls es die Musikindustrie dann noch gibt…
    Die Nachfrage nach Musik wird auch dann noch vorhanden sein – die Leute werden immer noch Musik lieben. Wahrscheinlich werden wir dann wieder Alben aufnehmen (lacht). Konzeptalben, Doppelalben,…

    Hochs und Tiefs in Gampel

    travis-gampel.jpgDas Openair Gampel geht in diesem Moment mit dem Auftritt von Billy Talent zu Ende. Zeit, für einen kurzen Rückblick auf vier Tage Rockmusik mit 80’000 Besuchern und friedlicher bis ausgelassener Stimmung.

    Highlights: Travis (Bild, Snaplife.ch). Mit Abstand der genialste Konzertbeginn in Gampel. Zur Titelmelodie von „Rocky“ marschierten die Schotten in Boxmäntel gehüllt durch das Publikum auf die Bühne. Anschliessend überraschten sie mit einer melancholischen, gegen Ende auch rockigen Show und mit viel Sinn für Humor. Strahlende Gesichter im Publikum und auf der Bühne. Und „Closer“ hat live selbst die alten Klassiker der Band in den Schatten gestellt. Für die weiteren Highlights waren der kauzige Jesse Hughes von den Eagles of Death Metal sowie die wuchtige und teilweise an Muse (im neuen Song „Twilight of the Innocents„) erinnernde bombastische Rockshow von Ash besorgt. Und Ash-Frontmann Tim Wheeler war wohl der mit Abstand charismatischste Sänger im Wallis.

    Reinfall: Tool. Einen Tag zuvor mussten sie ihren Auftritt in Österreich wegen einer Kehlkopfentzündung des Sängers absagen. In Gampel stand er zwar auf der Bühne, sein Gesang ging aber im masslos übertriebenen Bass- und Double-Bass-Grollen unter. Sowieso verlief der erste Tag in Gampel etwas harzig. iO (die Musiker der Guano Apes mit neuem Sänger) waren ein Reinfall, der ewig gleich klingende Gesang bei Within Temptation war schlicht nervtötend.

    Die Entdeckungen: The Twang. Die jungen und wilden Briten spielten zwar vor verhältnismässig wenig Publikum, überzeugten aber mit frisch-frechen Melodien und sympathischer Show. Und zwei Sänger sind halt nicht nur optisch ein Gewinn. Auch The Answer überraschten: 70er-Jahre Rockmusik á la Led Zeppelin, mit stimmgewaltigem Gesang.

    The usual suspects: Die Ärzte: Gut, überzeugend, aber irgendwie ohne einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Abgesehen von der atemberaubenden Menschenmenge vor der Bühne.

    Die Affen aus der Antarktis

    antarctics.jpgAuf fahrende Züge aufzuspringen, ist immer noch am einfachsten. Man kann es sich aber auch zu einfach machen. Vier Jungs aus Wolverhampton geben sich als Antarctic Monkeys aus, tingeln als Arctic-Monkeys-Tributband durch England und verdienen sich dumm und dämlich damit. Clevere Strategie oder die Spitze der Einfallslosigkeit?

    The Twobadours machens mit Gefühl

    twobadours.jpgSeit heute gibt es das Album „Are You Dead To Love“ (Subversiv Records/Irascible) vom Singer-Songwriter-Duo The Twobadours zu kaufen. Zwei Sänger, zwei Gitarren, eine packende Stimmung mit viel Emotionen und Gefühl. Ein grossartiges und stimmiges Debüt. Umso interessanter wirds ausserdem, wenn man den Hintergrund von einem Teil des Duos kennt: Dominik Chammartin (rechts) war bis vor kurzem Sänger bei der Hardrock-Band Aziz. Und vom Aziz-Dampfhammer in die Twobadours-Gefühlswelt überzugehen war ein verdammt grosser Schritt!

    Neuer Foo-Fighters-Song

    foos.jpg„The Pretender“, heisst der neue Foo-Fighters-Song, den die Band auf ihrer MySpace-Seite an die frische Luft lässt. Bin nur ich der Meinung, oder gibt der Beginn des Stückes tatsächlich vor, von Led Zeppelin beeinflusst zu sein? Danach gehts aber erneut knüppeldick zur Sache. Die Vorfreude auf das Ende September erscheinende Album „Echoes, Silence, Patience And Grace“ (SonyBMG) steigt und steigt…

    Foo Fighters – The Pretender
    [audio:http://premium.fileden.com/premium/2007/4/3/953683/Foo%20Fighters%20-%20The%20Pretender.mp3]

    KT Tunstall ist drastisch fantastisch

    kt.jpgSingt sie nicht wunderbar? KT Tunstall und ihre neue Single „Hold On“. Am 7. September erscheint ihr Album „Drastic Fantastic“ (EMI).

    KT Tunstall – Hold On (Media Player)

    Hier gibts das Video auf Youtube.

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