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  • Alle 110 Artikel von Robin Fürst

    Recycling fördert die globale Dancefloor-Erwärmung!

    trshyrslf.gifTrash Yourself!, das sind John Bourke und Heidi Cannon, und wenn man sich ihre Tracks so anhört, dann wird einem schnell klar, dass die Grenzen zwischen eigener Produktion, Remixes und MashUps heute nicht mal mehr schwammig sind, sondern sich definitiv verabschiedet haben… Zur Zeit basteln die beiden Amis an ihrem Debutalbum; wir sind gespannt. Infos zum Dritten im Bunde, dem Toxic Avenger werden dann bald mal nachgepostet…

    Trash Yourself! feat. The Toxic AvengerSong 2
    [audio:http://www.78s.ch/wp-content/uploads/2007/09/trash_yourself__the_toxic_avenger_-_song_2.mp3]

    Trash Yourself!Touch
    [audio:http://www.78s.ch/wp-content/uploads/2007/09/trash_yourself_-_touch.mp3]

    John Bourke – What Is Love (Toxic Avenger Remix)
    [audio:http://www.78s.ch/wp-content/uploads/2007/09/john_bourke_-_what_is_love_the_toxic_avenger_remix.mp3]

    Ribbed Music For The Numb Generation

    soho.jpgJa, ja die Sohodolls, die hab ich Euch schon vor kurzem mal vorgestellt. Nun endlich ist auch ihr Erstling fertig gepresst, und wird in den nächsten Tagen auch bei uns erhältlich sein.

    Ribbed Music For The Numb Generation (AG Records) bedeutet für die noch relativ junge englische Band ein Karrierekatapult und für’s Volk wohl eine der besten Pop-Scheiben des Jahres. Ich bin überzeugt, in nur einem Jahr werden die Sohodolls auch bei uns in allen Ohren sein und mit fast schon nerviger Regelmässigkeit über den Äther gejagt, das Zeugs ist radiotauglich bis zum Abwinken.

    Frontfräulein, Maya Von Doll, ist eine explosive Mischung aus Alison Goldfrapp, Peaches und einer schulmädchenhaften Madonna; selbstbewusst und sexxxy ist nicht nur ihre äussere Erscheinung, auch ihre Stimme transportiert erotischen und zugleich feministischen Groove, weshalb wohl beide Geschlechter gleichermassen entzückt sein werden…

    sohodollsmaya.jpgDoch die Band besteht nicht nur aus Doll, sondern auch aus Soho: Ausser dem Mitbegründer, dem finnischen Gitarristen Toni Sailor, und Maya, hat keiner der Ur-Dolls „überlebt“. Das undurchsichtige Personal-Management der frühen Phase der Band, hat wohl dazu beigetragen, dass sich das Album herauszögerte. Macht nichts, nun ist es da und darf die Welt erobern. Glam-Rock, New Wave, Elektro, eingängige Melodien, simple, aber amüsante Kehrverse, moderner Pop der einfach rockt!!!

    Sohodolls – Stripper
    Sohodolls – Trash The Rental

    Videos gibtz hier

    Interview im Fuck Magazine (pdf; english)

    Scooby Doo VS Tarantino

    messerchups4.jpgDiese Woche touren die Messer Chups durch die Schweiz. Die aus Russland stammende und mittlerweile in Berlin ansässige Band, produziert feinsten Mystery Surf mit interessanten elektronischen Einsprengseln.

    Messer Chups – Polivox Box + Garage
    [audio:http://www.78s.ch/wp-content/uploads/2007/09/polivox-box-garage.mp3]

    Weitere Kostproben gibtz beim (mittlerweile verstorbenen) Netlabel Comfort Stand, die Alben natürlich im gut sortierten Fachhandel…

    19.09. Cave12, Genf
    20.09. Das Schiff, Basel
    21.09. Dampfzentrale, Bern
    22.09. Salzhaus, Winterthur
    26.09. Le Bourg, Lausanne

    Für den Salzhaus-Gig vom kommenden Samstag verlosen wir 2mal2 Tickets. Gesucht werden bis Mittwoch Abend die interessantesten Besserwisser Kommentare…

    Nu Stabmixer Rave & Staubsauger Ponyride

    Vielen wird Moulinex bekannt sein, als Hersteller von elektronischen Küchengeräten. Jedoch gibt es unlängst zwei Münchner, welche mit ihrem rave’ig-popigen Sound die Dancefloors aufmischen, irgendwo zwischen Synthie-Tech, Orgel-Massaker, Gameboy-Orgie und Mikrowellen-Popcorn…

    MoulinexSalt
    [audio:http://www.78s.ch/wp-content/uploads/2007/09/salt.mp3]

    Diesen Samstag (22.9) gibtz von Moulinex ein Liveset im Albani. P.O.N.Y. nennt sich diese noch junge Partyreihe, die vom DJ-Kollektiv Ponybomb organisiert und mitbeschallt wird. Jeden Monat lassen sie DJs aus der europäischen „Szene“ einfliegen, um’s im engsten winterthurer Klub fetzen zu lassen. Übrigens, wer mit gepflegtem oder geklebtem Oberlippenbart erscheint, kommt günstiger rein…

    Tonto plus

    Ihr kenntz ja bereits. Battles. Ambitioniert-avantgardistische Elektro-Tech-Spielereien, wie man’s vom Überlabel Warp seit jeher gewohnt ist, mit süffig-melodiösem Indie-Stoner, ganz sanft mit Metal legiert. Nicht mal ein halbes Jahr nach dem fantastischen Mirrored Release erscheint am 22. Oktober die Tonto+ EP mit Bonus DVD, bis dahin muss man sich halt mit dem Video vertrösten…

    [flash]http://www.youtube.com/watch?v=2w0VlW9RngY[/flash]

    Das einzige Konzert in „Reichweite“ findet am 13. Oktober am Enjoyjazz Festival in Heidelberg statt. Übrigens gibtz noch den ganzen September über einen MP3-Ausverkauf aller Warp-Alben auf Bleep.

    Ein Ho(o)ch auf die 90ies! «…undress me everywhere»

    Welches ist denn eigentlich der ultimative 90ies Track?
    Welcher Song enthält in nuce den Zeitgeist dieses Jahrzehnts?

    Barbie Girl von Aqua (1997). Ein enorm nervender und extrem kitschiger Song, klebriger Bubblegum Pop halt. Einfach ideal, um die 90er zu repräsentieren. Irgendwo zwischen latino-angehauchtem Sommerhit und clubbigem Eurodance. Gleichzeitig begleitet den Song eine doch ordentlich ironische Note, die eigentlich federführend ist. Richtig deutlich wird das aber erst in Kombination mit dem Video.

    [flash]http://www.youtube.com/watch?v=zEzh10_xoqw[/flash]

    Wieso ist Barbie nicht blond? Der Puppenhaus-Kitsch des Clips ist sonst ja nahezu perfekt. Es wäre ein leichtes gewesen der Frontquietscherin Lene einen Blondschopf zu verpassen und auch Ken hätte man etwas arischer modellieren können. Diese bewussten Defizite in der visuellen Realisation korrelieren mit den amüsant doppeldeutigen Sing A Long-Lyrics. Es ist kein Wunder, das Mattel darin einen Frontalangriff auf ihre den Kindern vermittelte Welt des Konsums sah und in Folge gegen Aqua klagte. Aber es ist nicht nur Mattel, die im Song ihr Fett weg kriegten. Barbie steht prototypisch für eine ganze Industrie, die mit überlandenem Product-Placement und billig produziertem Merchandise seit Mitte der 80er die Gehirnströme der Kinder überfluteten. Es waren die Turtles, die Pokémons, die Teletubbies, die Super-Soaker-Spritzpistolen, die Tamagotchies und wie sie alle hiessen, die hier implitzit angepisst wurden, auch wenn ich persönlich nicht glaube, dass diese Botschaft bei vielen angekommen ist…

    Bei uns hielt Barbie Girl fünf Wochen lang die Spitzenposition der Charts und blieb doch insgesammt 27 Wochen (Okt. 97 – April 98) in der Hitparade. Unverbindliche Kaufempfehlung: Man findet die Single zur Zeit in nahezu jedem Brockenhaus für meist nicht mal einen Stutz… Übrigens, auf Youtube finden sich auch äusserst viele zum Teil sehr amüsante Varianten des Songs.

    … und wo bleibt jetzt die Anziehungskraft?

    dk.jpgVorweg: Das neue Divison Kent Album ist nicht schlecht. Es ist sogar recht nett. Bekanntlich bedeutet dieses Adjektiv im Musik-Jargon etwa das selbe, wie wenn man über eine (meist nicht anwesende) Person sagt, sie sei lieb. Man drückt sich um die Ehrlichkeit um das Gesicht der anderen (vielleicht auch um das eigene) zu wahren, aber trotz des eigentlich positiven Ausdrucks wissen alle, was gemeint ist…

    Bei musikalischen Projekten aus der näheren Umgebung kann diese Tendenz verstärkt und ziemlich verzerrt zu Tage treten. Der aus-der-Region-für-die-Region Bonus lässt manchmal sogar renommierte Kritiker  ein Ohr Auge zudrücken. Die Objektivität, auch wenn dieses Unwort immer nur ein idealistisches Konstrukt bleibt, wird zurückgeschraubt…

    Auf was ich eigentlich hinaus will, ist, dass ich ganz auf den Regio-Bonus verzichte und versuche ehrlich zu sein: Also, Gravity (Sony BMG) ist recht nett, wäre aber schon vor gut einer Dekade höchstens in der B-Auswahl des Trip-Hops gelandet. Andrea B. singt wirklich gut, hält aber dem Vergleich mit kanonischen Trip Hop Gesangsgrössen wie Lou Rhodes oder Beth Gibbons nicht stand; die Instrumentalisation finde ich einfach nur platt und was das elektronische Colorit von Sky Antionori angeht: Ehrlich gesagt, findet man beim Random-Download von russischen Netlabels sphärischeren Sound…

    Da helfen keine halbbekannten Co-Produzenten, keine coolen Hochglanzföttelis und auch keine pseudo-poetischen Pressetexte… Und ein Majorlabel könnte nur zu einem verhelfen: Lunik 2.0 zu werden… Die Texte, meist in belanglosem Simple English, kombiniert mit den seichten Melodien werden aber sicher den einen oder anderen 20min-Leser für kurze Zeit begeistern können, aber hört Gravitiy selbst mal durch, auf www.division-kent.com. Wer aber nach regionalen Perlen dieses Genres sucht, der sollte das Rad der Zeit um drei Jahre zurückdrehen und mit ein bisschen Seelenluft tief durchatmen…

    Radio Casablanca: MP3 des Tages

    New Rave meets Italo Disco: Die Bloody Beetroots haben im letzten halben Jahr durch zahlreiche Remixes die Aufmerksamkeit der Blogosphäre geweckt und auch verdient (die jüngsten RMXs für Public Enemy & Timbaland gibtz vorerst bei Freunden). Dass die Jungs nicht nur Konserven zur Tanzbarkeit ummodellieren können, zeigt das heutige MP3 des Tages:

    The Bloody BeetrootsMac Mac
    [audio:http://www.78s.ch/wp-content/uploads/2007/09/mac-mac.mp3]

    Übrigens gibtz die Bloody Beetroots LIVE am 10.11. an der New Rave Disko Action im Salzhaus.

    Der ultimative Vibrator für Web 2.0 Junkies !¿?¿!

    Ich weiss zwar nicht, was es ist.
    Ich weiss nur, dass ich auch eins haben will …
    …mindestens eins…

    [flash]http://www.youtube.com/watch?v=Fu37TSfKx2A[/flash]

    Der Sound stammt übrigens von Scenario Rock, „Skitzo Dancer“ im Justice Remix,
    und hat doch schon einige Jahre auf dem Buckel…
    Mehr offizelle Infos und Verwirrung gibtz auf www.rolly-show.com. Engadget hat mal schon mal aufgrund des Videos die technischen Details reverse zu engineeren versucht. Ab Montag sollte dann offiziell bekannt gemacht werden, was es mit dem MP3-Terminator-Pokemon im Nu-Zäpfchen-Design so auf sich hat…

    Ein Ho(o)ch auf die 90ies!

    90s.jpgNein, die Ideen gehen uns nicht aus, aber so regelmässige Kolumnen bieten halt sowohl dem Leser, als auch dem Schreiber etwas Orientierung. Ja, das gab es sogar schon damals, vor gar nicht all zu langer Zeit, in den 90ern, solche K-o-l-u-m-n-e-n.

    Was haben wir damals nicht alles gelebt, was wir schon bald verschwiegen und verdrängt wissen wollten. Als es noch keine Blogs gab, war es ordentlich schwierig seinen eigenen musikalischen Geschmack zu finden. Eine ganze Generation geprägt von der DRS-Hitparade, Bravo Heftchen und einem MTV, das noch Musikvideos zeigte. Für das haben wir uns wirklich nicht schlecht gehalten.

    bravohits2.jpgMeine erste CD war ziemlich „Gefährlich“ von ihr wisst-schon-wem. Ich lief auch jahrelang mit einem Pulli mit der Paintbrush-Version des Covers rum… Dann kam schon bald meine erste Bravo Hits, es war die Nummer 2, die allererste mit zwei CDs. Wow! Hits wie „It’s My Life“ vom Herrn Dr Alban; „Sweat“ von Inner Circle; Snap’s „Rhythm Is A Dancer“; „Die Da !?!“ von Fanta4 und „Under The Bridge“ von den Chillies auf nur zwei CDs vereint. Endlich nicht mehr das mühsame Record-Pause-Record-Pause Spiel vor dem Tape Recorder während der Hitparade, damit der Walkman (so hiessen die iPods früher) auch was zu fressen hatte. Nein das Zeitalter der mobilen CD-Abspielgeräte hatte begonnen. Mein erster Diskman brauchte für 3 Stunden 4 AA Batterien. Teures Hobby, damals…

    smellslike.jpgAber es soll hier nicht nur darum gehen, musikalische Fehlgriffe zu beichten. Das vergangene Jahrzeht hat uns ja nicht nur durch Musik geprägt: Da war bspw. der Gameboy, ein Vorbote unserer heutigen Game- und Gadgetkultur. Clinton war Präsident (und Vorbote der heutigen Moral). Da war Hooch, und die Jugend wusste sofort, dass sie die Alcopops liebte. Und, und, und.

    Übrigens, diesen Samstag findet im Salzhaus, Winterthur zum wiederholten mal (meine) Smells Like Twen Spirit – Mash Up The 90s! statt.

    Umarmt die Leichen in eurem (Musik)Keller,
    es kann verdammt erfrischend sein!

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