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Alle Artikel von Nina Wyss

Über Nina Wyss
Nina Wyss ist Autorin und Korrektorin bei 78s. Ihr Wesen würde sie wie folgt umschreiben: E / Bm / A / C#m / C / Bm / E - gekonnt locker aus dem Handgelenk angeschlagen, nie verstimmt und dennoch mit einem leichten Hang zum Twang.

Platte der Woche: Gonjasufi – A Sufi and A Killer

All killer, no filler! Mehr gibt es zum Warp-Debüt von Gonjasufi eigentlich nicht zu sagen. Wir tun es trotzdem – nach dem Klick.

Song des Tages: Phosphorescent – It’s Hard To Be Humble (When You’re From Alabama)

Mit einem neuen Song wird das kommende Phosphorescent-Album angekündigt und irgendwie scheint nun endgültig die Band mit Matthew Houck durchzugehen.

Penis-Alarm im Hause Pitchfork

Pitchfork, die amerikanische Über-Instanz in Sachen Musik, hat das Video zum Song “Odessa” von Caribou als “NSFW” – “not safe for work” – getagged. Youtube reagiert prompt und nimmt das Video vom Netz.

Song des Tages: Pontiak – World Wide Prince

Die Songs des neuen Pontiak-Albums müssen allesamt auf dem Equipment von Spinal Tap eingespielt worden sein: Die Volume-Regler an den Gitarrenverstärkern zeigen auf 11.


Devo: Alles neu macht der Mai

Ganze zwanzig Jahre haben sie ihre getreue Anhängerschaft warten lassen. Nun wird gemunkelt, dass Devo im Mai eine nigelnagelneue Platte aus dem Energy Dome zaubern werden.

Kammermusik im Breitbild

Die texanische Band Balmorhea und der Hamburger Pianist Nils Frahm haben viel gemeinsam: Sie machen instrumentale Kammermusik, die einem im Wohnzimmer die ganze Welt zu Füssen legt.


Karl Blau: Musik gegen den Blues

Am kommenden Sonntag lässt Karl Blau sein aktuelles Album “Zebra” für einen Abend im Zürcher Stall 6 traben. Und vielleicht hat er es live mit dabei, das Instrument, das auf ewig Glück verspricht.

Song des Tages: Bonnie “Prince” Billy & The Cairo Gang – Play, Guitar, Play

Bonnie “Prince” Billy bestückt sich neu und lässt nackte Tatsachen sprechen.

Witch: Zambians Do It Better!

Wer beim Bandnamen Witch zuerst an J Mascis denkt, dem gehört mit der Fuzz-Gitarre eins übergezogen. Witch aus Sambia haben 1975 ein afrodisisches Meisterwerk aufgenommen, mit dem sie es verdient hätten auf ewig Top of Mind zu bleiben.

Song des Tages: Kindness – Gabriel

Adam Bainbridge covert unter dem Namen Kindness Songs als gäbe es kein Morgen. Und so ist seine Musik denn auch getränkt mit Erinnerungen an die letzte Nacht, die heute noch kein Ende finden wird.

Song des Tages: Gonjasufi – Ancestors

Warp Records stellt seine Label-Frischlinge vor und zumindest einem von ihnen sei eine grosse Zukunft prophezeit. Darf ich vorstellen: Gonjasufi.


mr. Gnome und der Sound-Riese

Wer mr. Gnome vorschnell als halbe Portion abtut, wird seinen Ohren nicht trauen. Mit Gitarre und Schlagzeug kreiert das Duo aus Cleveland einen unberechenbaren Sound-Giganten, dem aus heiterem Himmel immer wieder der Kragen platzt.


David Bazan über Gott und die Welt

David Bazan, ehemaliger Frontmann der Band Pedro the Lion, hat im letzten Jahr mit “Curse Your Branches” sein erstes Solo-Album veröffentlicht. Diesen Freitag ist der Singer/Songwriter aus Seattle im Papiersaal in Zürich zu Gast.


Song des Tages: Brian Jonestown Massacre – Let’s Go Fucking Mental

Im Februar melden sich Brian Jonestown Massacre mit ihrem zehnten Studio-Album zurück. Auf “Who Killed Sgt. Pepper?” lässt Ur-Mitglied Matt Hollywood nach jahrelanger Band-Abstinenz zum ersten Mal wieder von sich hören.


Stars sagen danke

Awards gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Nach unzähligen vorgetäuschten Oh!My!God!-Crygasms und der “Damit will ich nichts zu tun haben”-Attitüde von Reich-Ranicki tut es gut zu wissen, dass es sie noch gibt: Dankesreden, die von Herzen kommen.

The Tallest Man on Earth: Neues Label, neuer Song

Tiefstapeln war ja noch nie so sein Ding und kaum hat der Schwede Kristian Matsson, der unter dem Moniker The Tallest Man on Earth Musik macht, den Deal mit einem neuen Label in der Tasche, schickt er sich an die Welt zu erobern.


Song des Tages: OM – Meditation is the Practice of Death

OM pfeifen auf ihrem vierten Studioalbum “God is Good” auf die Enthaltsamkeit und geben sich der groovigen Meditation hin.


R.I.P. Jay Reatard

Jay Reatard ist heute im Alter von 29 Jahren gestorben.


Warpaint: Sirenen in Slow Motion

Betörend unschuldig präsentieren sich Warpaint im neuen Video zum Song ”Elephants” und entfalten ihre volle Wirkung.

(R)Evolutionäres Werk von The Knife

Die Oper “Tomorrow, in a Year” hat im letzten September im Kongelige Teater in Kopenhagen Premiere gefeiert. Musik und Libretto der Oper, die auf der Evolutionstheorie Darwins basiert, stammen aus der Feder des schwedischen Elektro-Duos The Knife.


Songs des Tages: Broken Deer – White Woman / Faces on the Riverside

Decaying Folk – so bezeichnet Lindsay Dobbin ihre Musik und die wird mit der Zeit immer schöner und schöner.


Thee Silver Mt. Zion Memorial Orchestra: Einsame Spitze

“Kollaps Tradixionales” heisst das sechste Album der kanadischen Band um Efrim Menuck und steht sinnbildlich für die Entwicklung der Gruppe, die absichtlich immer wieder an ihren Grundfesten rüttelt um sich treu zu bleiben.

Song des Tages: Chevy Downs – Jesus, Heal My Hangover

“I feel like a pig shat in my head. There must and shall be aspirins.”*

Vic Chesnutt gibt auf

Unzählige Selbstmordversuche hat Vic Chesnutt schon hinter sich. Nun hat der Singer/Songwriter den Kampf gegen die Depressionen endgültig verloren.

Song des Tages: Can – Silent Night

Es ist soweit: Weihnachten steht vor der Tür und bringt wie jedes Jahr viel Anhang mit und ein unsägliches Lied…


Schwarzes Gold von Amanaz

Die Prise Afro-Beat, die Vampire Weekend oder Yeasayer ihren Songs beigeben, genügt dem aufgeschlossenen Musikfreund längst nicht mehr. Authentischeres Material muss her.

Die 10 besten Songs der 00er Jahre

Die 78s-Redaktion blickt auf die auslaufende Dekade zurück und präsentiert ihre besten Songs der 00er Jahre. Heute von Autorin Nina Wyss.


Bad Bonn fürs New Ear

Das fängt ja gut an: Das Westschweizer Label three:four records kündigt für das neue Jahr eine vom Bad Bonn-Team kuratierte 12″ Compilation an.

Pete Drake lässt Gitarren sprechen

Der amerikanische Produzent und Musiker Pete Drake hat im Jahr 1964 mit “Forever” einen internationalen Hit gelandet, den er auch live im Fernsehen zum Besten gab. So manch einen Zuschauer dürfte dieser Auftritt sprachlos vor der Röhre zurückgelassen haben.

Song des Tages: Twin Sister – I Want A House

Schon ein ganzes Jahr ist es her seit die New Yorker Band Twin Sister ihre erste EP herausgegeben hat. Zum Glück fördern die Jahresbestenlisten die Songperlen jeweils noch ein zweites Mal zu Tage, so dass man von Neuem die Chance hat, den Schatz zu bergen.


Keith, Junge, beruhig dich

Frage: Kann es sein, dass Keith Richards mit dieser eifrigen Umsteckerei tatsächlich den Sound generiert, den man hört? Irgendwie erscheint mir sein Tun so willkürlich…

Sag es mit einem Lied

Es gibt Situationen, in denen fehlen einem einfach die Worte. Oder sie kommen einem gleich schwallweise über die Lippen, aber irgendwie nicht so, wie sie sollten. Gut gibt es Musik, die alles genauso sagt, wie man es eigentlich meint.


Songs des Tages: Lissie – Little Lovin’ / Everywhere I Go

Mit ihrer Debüt-EP “Why You Runnin’” schlägt Lissie Maurus dem Winter ein Schnippchen, lässt mit ihrer goldenen Stimme den Schnee schmelzen und streut uns ein wenig Sand in die Gehörgänge.


Die Goldenen Zitronen machen es vor (live)

Die Goldenen Zitronen sind zu Besuch in der Schweiz und wir dürfen sie am eigenen Leib miterleben, “Die Entstehung der Nacht”.

Platte der Woche: Bear In Heaven – Beast Rest Forth Mouth

Da hat man die persönliche “Best of 2009″-Liste klammheimlich schon längst zu Papier gebracht und dann das: Bear In Heaven veröffentlichen mit “Beast Rest Forth Mouth” ihr zweites Album und plötzlich sieht die Welt ganz anders aus.

Grizzly Bear zum Anfassen

Früher, im Wald, hab ich mich immer gefragt was meine Freundinnen daran finden mit toten Wurzeln und Baumrinde auf feuchtem Moos kniend Müeterlis zu spielen.

Vic Chesnutt lässt tief blicken

Mit “At The Cut” veröffentlicht Vic Chesnutt ein intimes Album, auf dem er entschlossen sein Innerstes nach aussen kehrt, um über sich hinauszuwachsen.

Song des Tages: Eilen Jewell – Shakin’ All Over

Mit dem Release ihres dritten Albums hat Eilen Jewell in der Americana-Szene hohe Wellen geschlagen. Trotzdem hat es “Sea of Tears” bislang nicht geschafft, unser Festland zu fluten.


Rumlümmeln mit Black To Comm

Black To Comm statten uns einen Besuch ab, bringen Leben in die Bude und fühlen sich ganz wie zuhause.


Heute Abend: Menue Surprise im Ziegel oh Lac

Oh là là, heute Abend tischt uns die Ziischtigmusig im Ziegel oh Lac ein Menue Surprise auf, das uns aller Voraussicht nach wohlig und trunken in die Nacht entlassen wird.

Songs des Tages: Mountain Man – Animal Tracks / Alela & Alina – Bowling Green

Mountain Man und Alela & Alina verweben ihre Stimmen zu feingliedrigen Songs, die in ihrer Grazilität an die Äderung der Herbstblätter erinnern, die sich dieser Tage dann und wann zu einem auf die Parkbank gesellen.


Auf hoher See trotzen Ahab dem Untergang

Mit „The Divinity of Oceans“ stechen die deutschen Doom-Metaller Ahab erneut in See. Und genauso schwer und tiefgründig wie das Meer, so präsentiert sich auch die neue Platte.


Unterwegs mit Balmorhea

Die texanische Band Balmorhea besucht mit ihrem dritten Album “All Is Wild, All Is Silent” die Schweiz und regt zu ausschweifenden Gedankenreisen an.


Primal Scream und RTX covern Rücken an Rücken

Oh! My! God! Die wohl anbetungswürdigsten Ikonen des modernen Rock’n’Rolls teilen sich nach der Bühne nun auch eine Split 12″ und buhlen Rücken an Rücken um die Gunst des Publikums.


Song des Tages: The Flaming Lips – Convinced of the Hex

Mit einem Paukenschlag läuten wir die neue Woche ein. The Flaming Lips ziehen uns mit “Convinced of the Hex” in ihren Bann und lassen auf ein baldiges Erscheinen ihres zwölften Albums hoffen.  


Vorhang auf für Phantom/Ghost

Im Juni dieses Jahres haben Phantom/Ghost auf Dial Records ihr viertes Album veröffentlicht und damit einen überraschend anderen Weg eingeschlagen, der sie morgen auch nach Zürich führt.

The Stone Roses: Nicht kleckern, klotzen!

Im Frühjahr 1989 veröffentlichen The Stone Roses ihr Debüt-Album und meisseln damit ihren Namen auf immer und ewig in die Gedenktafel der Musikgeschichte.


Heartless Bastards geben Rauchzeichen

Cincinnati, Ohio. Wir schreiben das Jahr 2003. Du sitzt in einer unwirtlichen, dunklen Kneipe, der Tresen klebrig unter deinen Ellbogen. Um dich herum hängen Kerle in speckigen Jeanshosen auf Barhockern, ihre Blicke spielen Schiffe versenken im vorletzten Glas Bier.

Song des Tages: Element of Crime – Immer da wo du bist bin ich nie

Stundenlang sassen wir zusammen an der Elbe und haben den Schiffen nachgeschaut, wie sie sich geräuschlos an uns vorbeischoben. Alle etwas in die Jahre gekommen, hier und da ein bisschen rostig an den Nähten, und trotzdem stolz und irgendwie schwerelos.


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