• limetorrent latest100
  • 78s has left the building. ¯\_(ツ)_/¯

  • kickass lyrics
  • Alle 2239 Artikel von Mathias Menzl

    Video killed the Radio Star

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    Beirut

    Mit Beirut scheint wieder mal ein Wunderkind der Marke Connor Oberst am Start zu sein. Stilistisch bewegt sich der 19-jährige Zach Condon auf europäischen Folk-Pfaden. Seine Songs heissen „Brandenburg“, „Postcards from Italy“, „Prenzlauerberg“, „Bratislava“ und sein Debüt-Album „Gulag Orkester“. Nadel auf die Platte setzen, an die Sonne legen, den Mitbewohner bitten Staub zu saugen und nachher den Staubsack über einem auszuschütten, auf der Strasse etwas Pferdekot sammeln, und daneben legen, und fertig ist die Puszta-Athmosphäre.Klar, hinter der Musik von Beirut versteckt sich kein genuines Roma-Ensemble, aber es ist zumal eine etwas weltoffene, erfrischende Herangehensweise, irgendwo zwischen dem Indie-Folk von Neutral Milk Hotel und eben verwestlichten, balkanesken Gipsy-Klängen.

    Postcards from Italy (mp3)
    Mount Wroclai (mp3)

    Dirty on Purpose

    Nein, bei Dirty on Purpose handelt es sich nicht um ’nen Porno. Nichts Schlüpfriges und auch überhaupt nichts nur im Ansatz Böses verbirgt sich hinter dem anrüchigen Namen. Im Gegenteil, Dirty on Purpose könnten die nächsten Death Cab for Cutie werden. Sie sind perfekt dafür geeigent, bei der nächsten Staffel von „OC Calfornia“ mitzuspielen. Trotzdem haben sie etwas an sich, das verführerisch wirkt. Es ist ihr einlullender Sound zwischen Shoegazing der Marke Amusement Parks on Fire und, da wag ich mich weit aus dem Fenster, der Lieblichkeit von Coldplay. Ihr Debüt-Album „Hallelujah Sirens“ erscheint am 27. Juni und wird in den USA schon freudig erwartet.

    My Blindness (Video)
    Light Pollution (Video)

    The Walkmen

    Und sie laufen wieder, The Walkmen aus New York. Fast hätten wir es verpasst. Denn ihr neues Album „A Hundred Miles Off“ läuft schon seit Ende Mai. Und ob sie nun „Lost in Boston“ sind oder irgendwo in „Louisiana„, die Musik der Bob Dylans des Indie Rock bereitet ortsungebundene Freude.

    ABBA oder was?

    Viel fehlt nicht mehr und wir erleben hier auf unserer Erde ein Abba-Revival: We’re from Barcelona. Noch deutlicher schaut’s hier aus.

    MTV auf 78s

    Okay, ist nicht ganz auf unserem Mist gewachsen natürlich. Wir schmücken uns mit fremden Federn. Pitchfork hat bei YouTube in der Rumpelkiste gestöbert und die 100 besten Musikvideos gefunden. So schnell geht das. Ist eine ideale Abendunterhaltung für Fussballmuffel oder für die Zeit nach der WM (also nur für jene, die dann nicht die Tour de France schauen „müssen“).

    Äug das hier

    Lunik Tourtagebuch

    Lunik, die grösste Band der Schweiz, ist auf Tour und ihr könnt täglich live dabei sein, oder zumindest an jenen Tagen, an denen sie einen Gig haben. Chrigel Bosshard, Luniks Haudegen (Schlagzeuger), bringt euch die wunderbare Lunik-Welt direkt in eure gute Stube. Gratis und franko – natürlich mit 78s. Demnächst an dieser Stelle.

    Tja, die Welt spielt einem manchmal übel mit. Das Lunik-Tourtagebuch konnte leider gestern Montag nicht, wie offiziell und mit lauter Klappe angekündigt, aufgeschaltet werden. Nur so viel: Es gibt rechtliche Probleme, die wir nicht haben kommen sehen und die zurzeit abgeklärt werden. Seid nicht traurig. Wir sind es schon genug.

    Cassettes Won’t Listen

    Dieser Typ kann derzeit nichts falsch machen. In der Blogosphäre wird sein Pseudonym bereits als Nachfolger von Clap Your Hands Say Yeah und Tapes ’n‘ Tapes gehandelt, obwohl in hiesigen Gefilden, die Wenigsten von ersterer und so ziemlich niemand von zweiterer Band gehört haben. Nun denn, man darf ja nicht zu spät gekommen, schliesslich ist man auch ein Blog. Also, Cassettes Won’t Listen können wie erwähnt nichts falschen machen zurzeit, weil sie a) ein geiles Cover von Pavements „Cut Your Hair“ (Original hier) gemacht haben und b) ihre EP, die heute erscheint und vie iTunes zu kaufen ist vor Sommersprossen nur so sprüht, und c) die Band eigentlich ein Riesenfake ist bestehend aus Derek (der durchgeknallte Typ links im Bild) und seine imaginäre Band bestehend aus Kid Lucci, Doc Torchaos, Jeh Walker und Drehke, sprich lustig ist, und d) sie auch den Song „De l’alouette“ (Original hier von RJD2) zum Adidas-Werbespot mit den kleinen Jungs und den alten sowie aktuellen Stars des schönen Ballspiels gemacht haben.

    Portugal. The Man

    Unkonventionelle Bandnamen bedingen unkonventionelle Musik. Dieser Schluss ist nicht immer gegeben. Bei „Portugal. The Man“ trifft diese Analogie aber mehr als zu. Das Quartett aus Alaska bringt Freude in alle vier Wände. Die Band macht vor allem jene Spezies glücklich, die bis anhin an der musikalischen Härtegrenze von Mars Volta oder Blood Brothers gnadenlos scheiterten. „Portugal. The Man“ sind nämlich die erste Band, die Soft Post-Hardcore machen. In der US-Szene wird ihre Musik als Avant-Indie-Rock bezeichnet. Aber diese Umschreibung passt nur gerade zum ersten Eindruck. Die Band begnügt sich nicht mit sagen wir mal blosser Rock Musik, es wird geforscht nach Sounds, die in keinem Handlungsspielraum einer bisher dagewesen Band existierten, ausser eben vielleicht Mars Volta. Die Palette reicht hierbei von Soul, Post Hardcore, Indie Rock, Electro bis zu Hip Hop. Wer sich jetzt eine etwas grosszügig überdimensionierte musikalische Paella vorstellt (Villariba Villabajo), bei der die eine Ingredienz nicht zur anderen passt, liegt völlig falsch. Die verschiedenen Einflüsse verschmelzen wie von Geisterhand geführt zu einem organischen Ganzen, das von Ausserirdischen gemacht zu sein scheint. Irgendwie passt das ja auch, denn Alaska ist ja auch nicht ganz von dieser Welt. Die müssen mindestens ihre Seele verkauft haben, ansonsten wär sowas nicht möglich, denkt man sich. In der Tat hat sich die Band angeblich schwer verschuldet, damit sie ihr ab heute vorliegendes Debüt „Waiter, You Vultures“, aufnehmen konnte. Ich denke, es findet sich noch so mancher Musik-Afficionado, der sich bereit erklären würde, bei den Gläubigern etwas abzustottern.

    „Stars are blind“ und my ears sind jetzt deaf

    Der links ist Schuld, dass die rechts im Bild jetzt auch noch singt. Zu hören ist diese Muzak auf der Homepage des Typen links auf dem Bild und zwar hier. Verantwortlich zeichnen für diesen ganzen Unsinn tut sich Warner Musik. Ach ja, die Single heisst „Stars are blind“ – und my ears sind jetzt deaf.

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