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Alle Artikel von Marco Durrer

Über Marco Durrer
Unser zartbesaiteter Anti-Hipster mit pseudopoetischer Ader, dem die Musik bester Freund und Liebhaberin zugleich ist. Der jedoch nicht allzu viel davon versteht und drum unvoreingenommen an jedes Hörerlebnis geht. Musikalisch bewegt er sich vornehmlich in düsteren Gefilden zwischen krachendem Postrock, psychedelischem Folk, dubbigem Elektro und meditativem Ambient.

@random: Einsamer Tanz im Nachtzug nach Irgendwo

Kaum ist sie weg, spielen The Renderers ‘Night Train’ und machen den Abend zur berauschenden Reise mit ernüchterndem Ende.


Song des Tages: The Great Park – Boys, I Am Worried

Ebenso unermüdlich wie Stephen Burch seine Musik unter die Leute bringt soll hier dafür Werbung betrieben werden. Mit druckfrischem Album tingelt er ab heute für eine Woche durch die Deutschschweiz.


Orgasmischer Konzerttipp: IAMX

Das Land ein grosses Freudenhaus! Am Wochenende wird die Schweiz von (Ex-) Sneaker Pimp Chris Corner alias IAMX gleich dreifach beglückt.

Tunng ändert Kurs und entdeckt sich selbst

Auf dem Weg zum vierten Album hatte die Besatzung von Tunng so manch kreativen Sturm zu überstehen. Durch leichte Kursänderung scheint das Folktronic-Kollektiv aber zu sich als Band gefunden zu haben.


Charlie Brown kitzelt den Grizzly

You Can’t Win, Charlie Brown: Eine erfrischende Chörliband ausnahmsweise nicht aus Brooklyn, sondern Lissabon. An Originalität kann es neben dem Namen auch ihre Gratis-EP noch mit jedem Grizzlybären aufnehmen.


Song des Tages: Nicole Simone – Melt

Mit einem verführerischen Song und durchgestylten Video will die Kalifornierin Nicole Simone Herzen schmelzen und Vorfreude auf ihre Debüt-EP wecken. Gelungen!

Beard Closet: Verloren im ewigen Eis

Das kostenlose Minialbum “Amputated Orchestra” von Beard Closet verfrachtet für eine unheimliche Nacht ins ewige Eis. Und dort bleibt einem nichts als die Wärme des Herzens.


Under Byen auf exklusiver Deutschschweiz-Tour

Seit 15 Jahren ist Under Byen eine der innovativsten Bands Dänemarks. Ende Woche kommt sie mit neuem Album im Gepäck für eine exklusive 3Tages-Tour in die Schweiz.


Song des Tages: Blaudzun – Quiet German Girls

Vor zwei Jahren hat es Blaudzun als erster Holländer nach Heintje geschafft, Kollege Bauer aus der Reserve zu locken. Besteht sein zweites Album die Bewährungsprobe?

@random: Hangin Freud, da schnurrt der Kater

Nach langer Nacht erst mittags erwacht und dank Hangover und Hangin Freud doch in surrealem Traum hängengeblieben.


Efterklangs Gespür für Harmonie

Das am 22. Februar erscheinende dritte Album Efterklangs zeugt von einer veränderten Herangehensweise. Die Magie eigentümlicher Harmonien bleibt über weite Strecken gewahrt.


n5MD verschenkt Ambient-Compilation

Das in Elektro-Liebhaberkreisen hoch angesehene Label n5MD gewährt eine feine Vorschau auf seinen diesjährigen Releasekatalog. Der Schwerpunkt liegt auf entspanntem Ambient.

Song des Tages: Johnny Cash – Ain’t No Grave

Mit dem ebenso famosen wie düsteren Titelsong zum baldigen Abschluss seines Lebenswerks sendet Johnny Cash einen ersten letzten Gruss aus der irdenen Hall of Fame.


Song des Tages: Roll the Dice – The New Black

Als Co-Produzent von Fever Ray sorgte er für das Knaller-Album des letzten Jahres. Nun hat Peder Mannerfelt die Karten frisch gemischt – beziehungsweise die Würfel neu geworfen.

Song des Tages: Smile Smile – Beg You to Stay

Ziemlich unpassend zum Bandnamen des FolkPop-Duos erzählt sein neues Album autobiographisch die rührende Story einer schmerzlichen Trennung. Trotzdem darf gelächelt werden.


Song des Tages: Postdata – In Chemicals

Gibt neben David Bazan (mindestens) noch einen guten Grund, sich morgen Abend in den Papiersaal zu verirren. Denn Postdata aus Kanada ist mehr als ‘blosser’ Support.


Dub Spencer & Trance Hill geben alten Hits auf die Rübe

Für ihr drittes Album schwangen sich die Schweizer Dub-Cowboys auf fremde Pferde und galoppieren mit gewagten Cover-Versionen alter Rock- und Pop-Hits gefährlich nah am Canyon.


Was Warmes gegen den Kälteblues

Onda Rock fragt “Do you know the way to blue?” und verschenkt eine schöne Kompilation kummervoller Musik. Nicht nur zum Trauern geeignet, auch zum gepflegten Ausspannen.


Song des Tages: Guillemots – Annie, Let’s Not Wait

Eigentlich soll’s hier um Fyfe Dangerfield und dessen Solo-Debüt gehen. Nur leider reicht keiner der Songs den Klassikern seiner Band Guillemots das Wasser.


Musée Mécanique oder wie aus Zwieback Lebkuchen wird

Mit ihrem Debüt beschwören Musée Mécanique auf magische Weise den Geist der Vergangenheit und verwandeln harten Zwieback (kurzzeitig) in leckeren Lebkuchen.


Song des Tages: Jordaan Mason & The Horse Museum – ___ is Water

Sein Rumpelorchester spielt was es will und Jordaan Mason selber hat weder ne gute Stimme noch trifft er die Töne. Trotzdem strotzt das lebhafte Kollektiv vor Charme.


Ruby Throat und das gezähmte Riot Grrrl

Es lohnt sich immer wieder zwei Mal hinzuhören. Ginge einem was durch die Hörlappen, liesse man sich von der etwas gewöhnungsbedürftigen Stimme KatieJane Garsides abschrecken. Wer Ruby Throat’s erstes Album gar verpasst hat, kriegt nun die zweite Chance.


Song des Tages: Retribution Gospel Choir – Hide It Away

Während er es mit Low eher leise und langsam angeht, lebt Alan Sparhawk mit dem Nebenprojekt Retribution Gospel Choir seine wildere, rockige Seite aus. Ende Monat erscheint auf Sub Pop Album Nummer “2″.


Mit Haruko ins Land der Träume

Hinter Haruko verbirgt sich nicht etwa ein japanischer Experimentalmusiker, sondern ein deutsches Frühlingskind, das mit märchenhaften Folkklängen zu abenteuerlichen Träumen animiert.


Songs des Tages: Julianna Barwick – Sunlight, Heaven / Bode

Wer über die geschäftige Weihnachtszeit kaum Besinnlichkeit gefunden hat, kann mit der neuen EP von Julianna Barwick etwas himmlische Ruhe nachholen.

Song des Tages: Ned Collette & Wirewalker – Come Clean

Das neuste Album von Singer/Songwriter Ned Collette aus Down Under lässt das Toilettenwasser andersrum ablaufen. Hymnischer MelanchoRock und sanfte Balladen sorgen für ein seltsam einnehmendes Hörerlebnis.

Neue Mantras von Gitarren-Guru Steve Gunn

Steve Gunn ist einer jener unzähligen Musiker, die ihr Instrument besser beherrschen als so mancher hippe Durchstarter und doch im Untergrund versteckt bleiben. Eine leidige Tatsache, die ab dessen neusten Folk-Mantras aber schnell vergessen geht.


Songs des Tages: Beak> – I Know / Iron Action

Was mit Portishead Jahre dauert, schafft Mastermind Geoff Barrow mit seinem Nebenprojekt Beak> in 12 Tagen. So lange hat der Entstehungsprozess fürs Debüt gedauert, an dem Anhänger der Erstgenannten nicht unbedingt Gefallen finden werden.


Die 10 besten Songs der 00er Jahre

Die 78s-Redaktion blickt auf die auslaufende Dekade zurück und präsentiert ihre besten Songs der 00er Jahre. Heute Autor Marco Durrer.


Unscharf: Fever Ray

Wenn an Konzerten schon überall die zum Fotografieren hochgereckten Displays blenden, kann man den Daheimgebliebenen auch das eine oder andere (Doppel-) SMS schreiben. Zum Beispiel während Fever Ray @ Kampnagel, Hamburg.


Unscharf, das Konzert per Handy: Massive Attack

Wenn an Konzerten schon überall die zum Fotografieren hochgereckten Displays blenden, kann man den Daheimgebliebenen auch das eine oder andere (Doppel-) SMS schreiben. Zum Beispiel während Massive Attack @ Eishalle, Winterthur.


Netlabels #10: Aaahh Records

Ein noch kleines, aber schon feines Netlabel mit Basis in Berlin, das der reinen Elektronik Paroli bieten will und auf Handgemachtes setzt. Und inmitten seines kleinen Nests charmanter Musik sitzt eine kleine Perle.


Song des Tages: Digger Barnes – Waiting For The Snakes

Time has come for the Digger! Digger Barnes hat mitten in Hamburg seine erste LP ausgegraben, die zwischen verdreckten Fingern schimmert wie echtes Edelmetall.


Savoy Grand und die Dehnung der Zeit

Gut Ding will Weile haben. Nach langen Jahren der absoluten Stille melden sich die Zeitlupen-Melancholiker von Savoy Grand mit leisen Paukenschlägen zurück, die – wie gewohnt – die Zeit verlangsamen und winterschläfrige Herzen massieren.


Song des Tages: To Kill A Petty Bourgeoisie – The Needle

Auch die zweite Platte von To Kill A Petty Bourgeoisie fällt zwischen sämtliche Schubladen der Musikkommode. Greift man nach ihr ins staubige Dunkel folgt der tiefe Fall in eine verwunschene Zwischenwelt.


Tipps: Trespassers William im Papiersaal & Gizeh-Labelsampler

Jeder Termin in unserer Konzertagenda ist schon ein Tipp für sich, doch manche bedürfen besonderer Erwähnung. So wie das erste Konzert auf Schweizer Boden von Trespassers William.


The Great Park auf Café-Tour

The Great Park macht sich wieder auf Reisen und gastiert diese Woche für drei auserlesene Konzertabende in Baden und Zürich.


Song des Tages: Piano Magic – On Edge

Für gewöhnlich schafft Piano Magic eher mit bedächtigen Klängen düstere Spukschloss-Atmosphäre. Auf der neuen Scheibe “Ovations” huldigt die Band um Schattenmann Glen Johnson aber vor allem dem GhostRock.


@random: Stg. Benson’s Appell im Morgengrauen

Seltsam, welch Assoziationen ein zufälliges Stück Musik in gewissen Momenten erweckt. Nicht selten passt alles zur Intensivierung der Gegenwart und Konkretisierung verbleichter Erinnerung. Life is random.


David Sylvian: Reduktion aufs Maximum

In 30 bewegten Jahren vom hippen Glam’ster zum ernsten Eigenbrötler. Mit zunehmendem Alter hat David Sylvian hinter den Vorhang einer bunten Scheinwelt gelinst und karge Wirklichkeit entdeckt, die er in schönsten Grautönen ausmalt.  


Beinah spannender als Wittgenstein: Pleq’s Tractatus musicus

Da denkt einer in ganz eigener Logik – und hat erst noch deren einzig plausiblen Ausdruck gefunden. Der polnische Philosophie-Student Bartosz Dziadosz hätte zumindest in Sachen Glitch den Ehrendoktor verdient.


Song des Tages: Vikta Fåglar – Walk Along

Vikta Fåglar - eine gänzlich unbekannte, aber nicht uninteressante Frauenband aus Schweden, für die das Texten auch mal zum Kinderspiel wird.


Song des Tages: Rockzipfel – Lieber ned

Kommt selten vor, dass jemand auf dem heissen Stuhl bei Dani Beck sitzt bevor er hier Erwähnung findet. Rockzipfel mit seinem etwas unkonventionellen Album-Projekt wird wohl ne Ausnahme bleiben.


Sinn des Tages: Via Tania und anderes

Nach komatösem Schlaf zum Glück erwacht, mit dem Wecker ruft die Pflicht aber viel zu früh. Endloses Arbeiten im stickigen Hobelspan-Staub zwischenmenschlicher Reibungen. Bis unbewusste Gesten, reizvolle Ästhetik und ein zufälliges Stück Musik für frische Luft sorgen. Jeden Tag.


Platte der Woche: Hope Sandoval – Through The Devil Softly

Nach einer gefühlten Ewigkeit flüstert im lauen Wind wieder diese unvergleichliche Stimme. Auf dem zweiten Album von Hope Sandoval & The Warm Inventions verdichtet sich deren geheimnisvolle akustische Aura endgültig zu zeitloser Schönheit.


Dubbin’ Bristol: Horace Andy meets Alpha

Jah Mann! Das jahrealte Gerücht ist endlich Tatsache: Die Kollabo zwischen Reggae-Altmeister Horace Andy und TripHop-Projekt Alpha sorgt für das potenzielle Dub-Album des Jahres.


Tickley Feather, eine Femme fatale der skurrilen Töne

Hinter Tickley Feather steckt Annie Sachs, eine dieser wunderbar abgedrehten Frauen, die mit ihrer Wohnzimmer-Psychedelia ebenso verstören wie faszinieren.


A Mountain Of One: Gepflegter Eskapismus

Vergleiche sind schön und gut, lenken aber nicht selten vom Wesentlichen ab. Trotz etlicher Reminiszenzen an verklungene Grössen bieten A Mountain Of One mit ihrer neuen Platte ein eigenständiges Stück gepflegter Alltagsflucht.


Ubyk und die aufreibende Suche nach der Babuschka

Ubyk nennt sich ein nicht uninteressantes FolkPop-Duo aus LA, das seine erste EP verschenkt und zum Titelsong ein unterhaltsames Video präsentiert.


Songs des Tages: The Black Heart Procession – Rats / Witching Stone

The Black Heart Procession hat sich wieder formiert, die singende Säge gewetzt und lädt beim Eindunkeln mit gewohnt mystisch-melancholischem Drive zur langerwarteten sechsten Séance.


Les Étoiles: Sternschnuppen im Ohr

Was vor kurzem kaum sichtbar am Songwriter-Himmel aufflackerte, wird nun zum permanenten Leuchten. Les Étoiles legt ein leises, aber eindrückliches Album nach.


Song des Tages: Lisa o Piu – The Party

Die Schwedin Lisa Isaksson und ihre Band Piu ernten für ihr LP-Debüt sowohl Lorbeeren als auch Schmäh. Ein erster Song soll zum eigenen Urteil anregen.


Song des Tages: Efterklang – Cutting Ice To Snow

Kein neuer Song, aber neue Aufmachung. Das dänische Märchen-Kollektiv Efterklang rührt sein 2-jähriges ”Parades” mit grosser Kelle um und veröffentlicht eine Live-CD plus DVD.


Julian Cope: Schwarzes Schaf und Möchtegern-Revoluzzer

Je älter Julian Cope wird, desto expliziter macht er Musik nicht dem Spass oder Erfolg wegen, sondern um seine (politische) Meinung kundzutun. Mit seinem neusten Projekt Black Sheep ruft er in Gedenken an vergangene Revoluzzer den Untergrund zur Résistance auf.


Auf Strandspaziergang mit Bahamas

Der Finno-Kanadier Afie Jurvanen stand jahrelang auf Abruf für Leslie Feist und Jason Collett. Mit seinem beachtlichen Solo-Debüt als Bahamas tritt er nicht nur aus deren Schatten, sondern verbreitet auch viel Sonne.


Neues aus der Albtraum-Fabrik

Nichts für schwache Nerven: Die Mount Fuji Doomjazz Corporation liefert 40 Jahre nach der Premiere den Soundtrack zum umstrittenen Kultfilm ”Succubus” – und manch sündhaft schönem Albtraum.

Song des Tages: Presence Of Soul – Sink Low

Presence Of Soul steht für ’klassischen’ Postrock, dem Bandleaderin Yuki mit melancholischer Stimme Seele einhaucht.


Neuer Song für aller Herzen

Passend zum schönen Wetter verschenkt Sandra Zettpunkt ein gut gelauntes Lied ihrer kommenden ersten Platte.


Song des Tages: Castanets – Rose

Frohe Kunde für Freunde der gepflegten Gemächlichkeit und Bartnuschelei: Castanets‘ alljährliches neues Album erscheint bald. Zwei viel versprechende Songs schüren schon mal die Vorfreude.


Poetische Dronerotik

Der Portugiese Jorge Mantas ist ein wahrlicher Laptop-Poet. Anstatt mit Worten sind seine Verse mit elegischen Drones geschrieben – und die sagen mehr als so mancher Klassiker.


Showtogo #05: Phenomden, der mit dem Lied im Ohr

Kurz vor seinem Auftritt beim m4music-Festival im März nahm sich der Zürcher Reggae-Star Phenomden einen Song Zeit für die fünfte Ausgabe von Showtogo.

Song des Tages: Six Organs Of Admittance – The Ballad of Charley Harper

Gitarrist Ben Chasnys Unberechenbarkeit ist hörbares Zeichen seiner unerschöpflichen Kreativität. Auch die neuste Platte ist ein kaleidoskopisches Amalgam aus folkigem Gezupfe und psychedelischer Verzerrung.


Song des Tages: Lisa Mitchell – Coin Laundry

Bisschen mühsam, über Ohrwürmer zu stolpern, die sich einnisten ohne dass man’s will. Zum Glück gibt’s auf dem Debüt von Lisa Mitchell nur einen davon.


Krautige Hypnose im Whisper Room

Aidan Baker aus Toronto ist einer der fleissig- und spannendsten Gitarren-Avantgardisten. Für sein neustes Projekt lädt er in den Whisper Room, worin es Hypnotisches zu hören gibt.


Songs des Tages: The xx – Crystalised / Basic Space (Pariah Rmx)

Gerade mal 19 Lenze zählen die vier Londoner Küken, stehen mit der Veröffentlichung ihres Debüts Mitte August aber nicht nur auf der Insel kurz vor dem Durchbruch.


Showtogo #04: Elijah in da Josef-Hood

In der neusten Showtogo streift der Zürcher Mundart-Rastafari Elijah mit Gitarre der Josefstrasse entlang und zeigt, dass er mehr als nur den Rub-a-Dub drauf hat.

Netlabels #9: Archaic Horizon

Bei den wenigen lauen Sommernächten auf unseren Breitengraden kommt man nur selten zum Sterne gucken. Mit Archaic Horizon kann man sich ihnen (ohne Kosten und Luftverschmutzung) beim Hören nähern.


Label des Tages: Sunday Service mit Music For Your Heart und Halma

Ausnahmsweise gibt’s heute anstelle eines Songs ein Label des Tages, zu Ehren des im Herbst kommenden Solo-Debüts der Gründerin.


Song des Tages: Picastro – Sharks

Vor zehn Jahren hat sich um die schläfrige Stimme von Liz Hysen ein Kammerorchester gebildet, das sich dem wohlklingenden Falschspiel verschrieben hat.


Jackos letzter Auftritt

Der Tod eines Künstlers schürt das Geschäft, wie Michael Jacksons Abgang einmal mehr in bizarrem Ausmass zeigt. Lebendig Schulden in Millionenhöhe, wird er tot nochmals zum weltweiten Hitparadenstürmer. Ein Phänomen, das zu unmoralischen Spekulationen verleitet.


Les Étoiles: Ein unscheinbarer Stern am Songwriter-Himmel

David Fitzpatrick aus Cardiff schafft gefühlvolle, impressionistische Songskizzen. Schaut man genau hin, lässt er sich darin als kleiner Stern am Singer/Songwriter-Himmel erkennen.


Ilyas Ahmed, der Thom Yorke auf Valium

Per Flaschenpost sei er von Pakistan an die Küste New Jerseys geschwemmt worden. Inzwischen hat sich Ilyas Ahmed bestens in Portland eingelebt, dem Mekka des experimentellen PsychFolk.


Song des Tages: Sharon Van Etten – For You

Und wieder eine Songwriterin, die mit ihrer ersten Platte und grossen Gefühlen zu entzücken weiss. Über weite Strecken zumindest. 


Song des Tages: Theo Angell – Tenebrae

Theo Angell ist einer der freakigeren FreakFolk-Vertreter. Mit seinem vierten Album findet sein persönliches Experiment “Folk” eine zunächst unscheinbare, aber bei genauerem Hinhören intensive Fortsetzung.


Song des Tages: Tiny Vipers – Dreamer

Unzählige versuchen, nur ganz wenigen gelingt es. Allein mit Gitarre und Gesang das gewisse Etwas an Atmosphäre zu erzeugen, das verzaubert. Jesy Fortino aus Seattle gehört zu Letzteren.


The Vega Star: Boygroup à l’Americana

Ein sentimentales Herren-Quartett aus Wisconsin erhellt mit seinem LP-Debüt nicht grad den nächtlichen Himmel, aber vielleicht so manch zerrüttete Seel.


Tortoise und die beschwerliche Reise ihres Jüngsten

Nach fünf Jahren Brutzeit entschlüpfte der alten Chicagoer Schildkröte und Mutter des krautigen PostRock wieder ein reguläres Kind – das sechste – mit etwas beschwerlichem Gang in erwartungsvolle Ohren.


Song des Tages: Unto Ashes – Fly On The Windscreen

Michael Laird ist der Einzige, der die Asche während der letzten zehn Jahren durchgehend am Glühen hielt. Die Musik fast so unbeständig wie die Besetzung. Der Bezug auf ferne Zeiten bleibt.


Song des Tages: The Gentleman Losers – Gold Dust Afternoon

Die Gebrüder Kuukka bedecken die Welt mit Staub. Magischem Goldstaub.


Netlabels #8: Lost Children

Inmitten der elektrolastigen Netlabel-Welt bildet Lost Children ein Auffanglager für unverbesserliche Shoegazer und Gitarren-Kids.


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