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  • 78s has left the building. ¯\_(ツ)_/¯

  • kickass lyrics
  • Alle 83 Artikel von Gregor Frei

    Wer ist wer?

    Der eine macht heute anzügliche Sachen. Der andere vielleicht auch. Aber nur nebenbei.

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    The Ultimate MC Battle Part V: Lyrik-Boxen

    tyson.gifHat eigentlich irgendjemand das SF Battle gesehen? Ich nicht. Als Entschädigung gibt’s morgen Samstag das fast einzige Schweizer Rap Battle mit Prestige-Charakter: The Ultimate MC Battle geht in die fünfte Runde und vereint wie immer Battle-Grössen aus allen Teilen der Schweiz. 16 Regionalhelden treten an, zu den Favoriten zählt Meister Experte MQ und Vitus aus Bern, Hans Nötig aus dem Aargau, Zitrale aus Basel sowie natürlich Vorjahressieger LIV aus dem fernen Bündnerlande. Hier ist man leicht anderer Meinung.

    Greis – „2“: Les chevaux de Troie, ils sont billingues

    greis21.jpgIl y a presque cinq ans, Greis a hissé le Rap Suisse á un niveau inconnu avec „Eis“. Aujourd’hui enfin c’est le moment où son deuxième opus „2“ sort dans les bacs. Sur trois niveaux le titre indique le programme: C’est le deuxième album de Greis, il y a deux versions de langue, est tous les chansons étaient enregistrés dans deux mois. Lá, une compression de sang du coeur plutôt qu’un rythme industriel est á l’origine du temps court de la production, des pensées politiques plutôt que des buts economiques ont provoqué les deux versions de langue.

    Greis se contente pas de confirmer. Il explose. Avec un contenue précis, une musique courageuse et une technique incontournable, il présente un album trés cherché qui manque de rien: Des textes politiques et brisants („Teil vo dr Lösig“, „Nur no 1 Tropfe“, etc.), des exercices de flow („Nobody Move“, „City of Gold„), des histoires émouvantes (la saga de „Ferdinand“), des Chansons („All The Time, etc.), des hymnes („Yeah“), du dur („Alarma“) et des moments immortels („Lärm der Welt“). Même si les cheveaux de Troie, normalement on ne les découvert pas avant quelques temps, le nouveaux opus de Greis est propablement l’affaire meilleure est plus importante dans ce qui s’est passé jusqu’á maintenant dans l’année 2007 de Rap Suisse.

    Deutsche Version

    L’interview

    Greis – „2“: Trojaner sind zweisprachig

    greis1.jpgFast fünf Jahre ist es her, als Greis mit „Eis“ Schweizer Rap-Musik auf ein neues Niveau hievte. Heute endlich erscheint „2“, und der Name ist gleich dreifach Programm: Das zweite Album besteht aus je einer deutschen und französischen Version, die der Lausanne-Berner in zwei Monaten aufgenommen hat. Die kurze Produktionszeit dürfte dabei weniger mit industrieller Arbeitsweise als mit verdichtetem Herzblut-Output, die zwei Sprachversionen weniger mit wirtschaftlichen als mit politischen Zielen zu tun haben. Der Chlyklässler ist gross geworden. Umso leidenschaftlicher stürmt und drängt er, umso frühlingshafter träumt er: „Es wird immer wider März ir Stadt.“ Es scheint, Schiller und Büchner hätten sich im Breitenrain getroffen. Vergleichbare Rap-Musik gibt es kaum.

    Greis bestätigt „Eis“ nicht bloss, er doppelt nach. Inhaltlich dicht, musikalisch mutig und technisch perfekt, legt er eine Art Konzept-Album vor, dem es an nichts fehlt: Politische Brisanz („Teil vo dr Lösig“, „Nur no 1 Tropfe“, etc.), Flow-Innovationen („Nobody Move“, „City of Gold„), einnehmendes Storytelling („Ferdinand“-Saga), Chansons („All The Time, etc.), Hymnisches („Yeah“), Hartes („Alarma“) und Bilder für die Ewigkeit („Lärm der Welt“). Auch wenn Trojaner erst später entdeckt werden, ist dieses Album wohl das Bedeutendste und Beste, was Schweizer Hip Hop Musik dieses Jahr bis anhin gesehen hat.

    Version française
    >Zum Interview

    78s verlost Tickets für Pharoahe Monch!

    pm.jpgPharoahe Monch hat Club Geschichte geschrieben und zählt zu denjenigen wenigen, die Sozialkritik und Experimentierfreudigkeit mit allerhöchster musikalischer Qualität und lyrischer Finesse verbinden. Trotzdem hat’s den Zahnlückenmann aus Queens noch nicht ganz nach oben gespült. Das ist umso besser, weil dadurch 78s-Leser paarweise gratis in den Club Q pilgern dürfen, wenn nächsten Donnerstag dort der Mönch nicht seine Kutte, sondern sein neues Album „Desire“ präsentiert.

    Einfach in den Kommentaren euren vollen Namen hinterlassen, die ersten 20 werden inkl. Begleitung auf die Gästeliste gesetzt.

    Greis ist zurück: „Musik für Mörgelis Kinder!“

    greis2.jpgFast fünf Jahre nach dem epochalen „Eis“ tritt Greis endlich mit seinem zweiten Solo-Album an. Fünf Tage vor dem Release erklärt uns der Chlyklass Rapper und Tourpartner, warum ein Sprenggürtel mehr als nur Bildspiel ist.

    Greis, wie gross war der Druck nach „Eis“?

    Der Druck war riesig! Ich habe verdammte Bücher gefüllt mit meinen Erwartungen – mit Plänen, Blueprints, Konzepten, etc. Irgendeinmal sagte ich mir „Jetzt mach mal Musik!“, warf alle Konzepte über Bord und fing einfach an.

    Trotzdem wirkt „2“ äusserst durchdacht.

    Dieses Album aufzunehmen war das Schwierigste und Härteste, das ich je in meinem Leben gemacht habe! So leichtfüssig „Eis“ war, so ist das neue Album auf dem Reissbrett entstanden. „Eis“ habe ich im Grössenwahn geschrieben, „2“ in totaler Unsicherheit. Beides geht. Das Resultat ist sogar umso geiler. Dafür zahlt man einen hohen Preis. Ich war bereit, ihn zu zahlen.

    War es nach „Eis“ überhaupt möglich, etwas Neues zu machen?

    Ich habe mich immer dagegen gewehrt, ein Zielpublikum zu bedienen. Ich will nicht zu Bekehrten predigen. Deshalb ist „2“ so zugänglich. Ich mache Musik für Mörgelis Kinder! Für die Kids vom Land, die von Haus aus nur SVP-Parolen kennen. Die neuen Songs sind politischer und militanter, aber eben auch zugänglicher und weniger explizit. Deshalb ist dieses Album als Trojaner zu verstehen.

    Sind deshalb die neuen Polito-Songs im Gegensatz zu „Global“ musikalisch äusserst sanft gehalten?

    Wenn du den Polit-Rapper-Stempel hast, wirst du nur noch von Leuten gehört, die deiner Meinung sind. Was mich aber interessiert, ist Breitenwirkung. Ein Lied wie „Global“ war bewegungsintern, jetzt geht es mir um Massenmobilisierung.

    Ist denn „Ferdinand“, die Fortsetzung der Köbi-Saga, auch Teil der Massenmobilisierung?

    Ich wollte die Bildersammlung von Blocher neu besetzen. Berti – Hodlers Holzfäller, der in Blochers Büro hängt – wird in meiner Geschichte von den faschistischen Fröntlern im Spanienkrieg umgebracht. Und Ferdinand – der „Kleine Junge im Heu“ von Albert Anker – wird zum sozialistischen Freiheitskämpfer. Es geht mir darum, Bilder neu zu malen, die Blocher fälschlicherweise für sich beansprucht hat. Mein Ziel wäre, dass er sein Holzfäller-Bild abhängen müsste. Schweizer Kulturgut gehört nicht den Rechten. Wir alle essen Fondue!

    Hannes, gib alles!

    hhug.jpgGibt es eigentlich Leute, die nie alt werden? Als ich Goof war und keine Ahnung vom Güff hatte, war Hannes Hug jung und moderierte „Zebra“. Jetzt, geschätzte zwei Dutzend Jahre später, scheint der Hannes immer noch der Jüngste im Leutschenbach zu sein. Jedenfalls moderiert er nächsten Sonntag im Rahmen von „Singen ohne Grenzen“ das erste (und sicher nicht letzte) live übertragene Schweizer TV Rap Battle.

    Was daran lustig sein könnte: Hannes Hug steht öffentlich zu seinen homosexuellen Neigungen. Und bei aller Klischee-Feindlichkeit gibt es selten ein Freestyle Battle ohne Schwulendisses. Man stelle sich nun „Host“ Hug vor, wie er dastehen wird, wenn der eine MC den anderen MC mit Zeilen á la „du bisch so Nazi wie Alex, und so schwul wie de Hannes“ provoziert. Ob der ewig junge Moderator dann plötzlich alt aussieht, oder ob er für politische Korrektheit sorgt, lustig wärs emel. Wobei, zugegeben, bei den antretenden MCs Zitral, LIV, Bidrmaa und Hans Nötig ist die Chance für ein solches Intermezzo eher klein.

    Ein richtiges Battle ist sowieso nicht zu erwarten. Das hat weniger mit den vier versierten Teilnehmern zu tun, sondern schlicht und einfach damit, dass ein Battle kein Battle ist, wenn nur vier MCs mitmachen und diese schon Wochen im voraus wissen, gegen wen sie antreten werden. Das ist wie ein Penaltyschiessen, bei dem der Torhüter jeweils zuerst angibt, in welche Ecke er hechten wird.

    Doch wie gesagt, so trend-offen, wie wir das Schweizer Fernsehen kennen, wird es nicht das letzte TV Battle sein. Zeit für Korrekturen muss sein. Abgesehen davon machen live Battles sowieso viel mehr Spass. Das ultimative gibt’s übrigens bereits in einer Woche im Berner Hübeli. Moderiert, wie immer, von Diens & Baze. Auch diese beiden werden nicht alt.

    Deine Lieblingsrapper: All in one

    Deutschland hat eine Antwort auf auf Aries Spears gefunden. Der Mann mit Namen Blumio gibt sich aber nicht mit Imitieren zufrieden, die „Japse des Bösen“ schreibt auch selber Texte. Nur an den King wagt er sich nicht ran. Ausharren lohnt sich trotzdem.

    [flash]http://www.youtube.com/watch?v=qkKj9DlNM5U[/flash]

    Max max nicht mehr mit Joy

    26.jpgEinmal ist kein Mal: Ein kleiner Boulevardeintrag. Wenn sich das audiovisuelle Traumpaar Deutschlands trennt, sind ein paar Texttränen nicht mehr als Zeichen von Respekt. Schliesslich haben Max Herre und Joy Denalane neben zwei Kindern auch einige sehr gut erzogene Sound Babys gezeugt. Mit diesen ist übrigens weiterhin zu rechnen.

    Eine grosse Frage bleibt aber: Was ist nun mit Anna? Wie schrieb Max vor drei Jahren: „Damn, warum ist Deutschland nur monogam…?“.

    Madonnas kleiner Bruder

    lb.jpg„Wir können uns auf keinen Fall vorstellen, jemals wieder einen exklusiven Künstlervertrag zu unterschreiben. Man ist in Zeiten des Internet nicht mehr zwangsläufig auf Labels angewiesen. (…) Es ist ein Irrglaube, dass wir unsere Rechnungen mit dem Verkauf von Musik bezahlen. Wir verdienen unser Geld mit Tourgagen und dem Verkauf von Merchandise-Artikeln.“

    Sagen Little Brother. Offiziell releasen die Backpack-Helden ihr neues Album „Get Back“ am 23.10. über ABB Records. Inzwischen haben sie es allerdings bereits eigenhändig ins Netz gestellt.

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