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    HEUTE: 78s Soirée Rock

    5. Soirée Rock HUCK FINN
    Monty Pyhton meets Mondrian. So beschreiben Huck Finn ihre Musik selber. Da sich damit sicher niemand vorstellen kann, wie sich die Musik der drei Luzerner anhört, sagen wir’s mal so: Huck Finn sind wie Damon Albarn hoch drei. Dass die drei Luzerner etwas ganz Besonderes sind, haben auch die Juroren an der diesjährigen m4music Demotape Clinic bemerkt: Huck Finn gewannen das Overall-Ranking und lieferten gemäss Jury, das „Demo of the Year“ ab. Huck Finn spielen im Rahmen vom 78s Soiree Rock einen exklusiven Schweiz-Gig.

    Gully And The Pepperhumbels heissen tatsächlich so. So aussergewöhnlich wie der Name ist die Musik des Zürcher Quartetts. Gully And The Pepperhumbels ist alles recht, so lange es groovt. Sie lassen Pop zu tropischen Rhythmen tanzen und überreden Jazz zu Strophe und Refrain. Sie überspielen Melodramen mit Humor und machen Puppentheater, zu dem man tanzen kann. Live sind Gully And The Pepperhumbels eine erfrischende Abwechslung zum üblichen Independent-Bierernst.

    78s Soirée Rock
    Donnerstag, 18. Oktober, 21h
    Superzero Club

    C. Gibbs‘ kafkaeske Erfahrung im 78s Motel

    I am sitting alone on my polyester paisley patterned bed cover in room 29 of the 78’s Motel. It is 3:47 am. Suddenly, a hunger has come over me. I scour the hallways for vending machines. The vending machines are nowhere to be found. Ahh, I find one but its only contents are caffeinated gummy bears and sour nonfat milk. The vending machine doubles as a portal to Eau Claire, Wisconsin but it wont accept my change and who wants to go to Eau Claire anyways?

    I go back to my solitary four walls. I need sleep but the sound of Fred Astaire tap dancing outside my door to Wilson Phillips on Acid doesn’t help. „Fred, can you please just take a break? Go back to your room and watch T.V. or something?“ I begrudgingly ask him. He turns into a cockroach and multiplies, scurrying under my motel room door and hides in dark places. I turn off the lights. Little Fred Astaire cockroaches crawl in time to a big band version of „Hungry like The Wolf“. Their legs have been replaced by miniature drumsticks and when they crawl among the formica furniture the clatter drills my brain like a street hammer. I feel an itch on my skin and Fred Astaire is biting me on the arm asking for some sour nonfat milk and a gummy bear.

    The big band music gets louder in an excrescent wail of banshee lust. The cockroaches have turned into orange and black amphibian banshees. They are making love to themselves. The sonic backdrop is „38 Violins Drowned by Bassoons“ by a new group from Fargo, North Dakota called Lohands Federbine. They are the newest midwest sensation West of the Mississippi and East of the Missouri. The music is coming from the mesh drain in the bathtub. I submerge my left ear to the mesh drain and sweet nothings are whispered in my ear by a husky voiced woman. She sounds like Lou Rawls reincarnate. The record skips and I look for the record player. It is in the bathroom sink. The needle slips over the vinyl like a Southern Californian ice-skater.

    Suddenly Lou Rawls and Fred Astaire are knocking on the door outside. They invite me to their room. We have Mojitos and Gummy Bears and play Montana Strip Poker. I win and leave them naked shivering in their Paul Frank designed boxer shorts. Finally, I feel the pull and tug of sleep. My eyelids feel heavy and as I enter my room the bed is my closest friend. Under the covers, I discover twigs and pebbles. The walls turn into trees and I am in a forest in New Zealand. Peter Jackson is singing Karaoke to Matt the Hoople’s „All the Way from Memphis.“ The phone rings. Wakeup call 3:49 a.m.

    C. Gibbs Live:

    Heute: RecRec Laden, 14 Uhr (Mini Show)
    Heute: Helsinki, Zürich
    Morgen: Helsinki, Zürich (mit Trio From Hell)

    (Illustration: Sarah Von Blumenthal)

    78s-Motel: Beda mit Charly beim Caipi

    Und ich sitze an der Motel-Bar und strohhalme kalten Caipirinha aus dem schlanken Cocktailglas. Die sauren Limonen kreischen und das Eis, das bricht.

    „Man muss den Baum an den Wurzeln packen, am Ende des Tages“ sagt Lokalmeteorit Bligg – und seine klugen Worte schlagen in der gewaltigen Clubrunde ein, wie die goldene Karotte im Prominenten-Dinner. Kollateralschaden total – der Hase liegt im Pfeffer. Wer schlägt verbal den noch grösseren Wurzelbaum? Wer – Votum post Koitum – bliggt mehr durch als unser Mann für die Extremitäten. Doch nicht jeder Bonsai wird einmal zum Landei.

    „Und Charly“, sag ich eindringlich zu meinem Gegenüber, „Charly, ich versteh das nicht.“ Der surrende Ventilator zerbricht die heisse Luft. Ich mir den Kopf. „Ja, Charly, ich versteh das nicht.“ Derweil müllert der Mike programmatisch erst einmal als ungewollter Grossvater über den Bildschirm, um dann in eben diesem – alles bleibt ja anders – genial danach daneben zu raten. Zu guter Letzt, tellt er uns jetzt auch noch im Kino voll. Alles Müller oder was?

    Im Barlicht schwirren die Mosquitos und über unseren Köpfen lauert dumpf die Schwüle der Nacht. Die trockenen Sümpfe ächzen im Schilf. Alte Kröten quaken träg. Im Dickicht netzt die verdammte Tarantel. Schakale nagen heulend am Gerippe der Gazellen. Grillen zirpen unentwegt. Ein Skorpion, im Dunkeln, hat sich bewegt.

    Da bleibt mir nur noch die Zürcher Zuversicht. „The Future is now!“ wird da und dort und ab und in der Zukunft geröhrt. Und die Frage nach der Befindlichkeit der lokalen Partyszene ist schnell beantwortet: Styro bangt im Überall mit dem Goes, frappierend bis in die Unendlichkeit – denn ewig lockt die Weibmannsheiligkeit und kokst generös der Szenenschwarm.

    Charly gähnt. Eine Hyäne schreit. Zebras grinsen, wo kein Grinsen hingehört. „Charly, zahlen“ ruf ich dem Barkeeper zu.

    >>> Beda Senn ist als Tonangeber, Kulturator und Spielgestalter unterwegs.

    (Illustration: Sarah von Blumenthal)

    mp3 to go*

    78s.ch präsentiert ab heute jeden Morgen (ausser Sa und So) ab 06:00 das mp3 des Tages „to go“ wie der Engländer sagt, oder „á emporter“ wie der Franzose zu sagen beliebt. Den Auftakt machen Orba Squara, die in den USA zurzeit grad am Durchstarten sind, weil sie für die Hintergrundmusik zum iPhone-Werbespot besorgt sind. Und wo das hinführen kann, wissen wir ja… José Gonzales, Dandy Warhols … you name it.

    Orba Squara – The Perfect Timing This Morning

    *präsentiert von Starbucks, Hiestand Gipfeli, Nespresso(+) und Apple (*)

    (*) Hätten wir gerne
    (+) „78s mp3 to go“ – what else?

    78s Motel: Wie MP3s Patrick Wagners Leben zerstören

    Wie MP3s mein Leben zerstören – das ist nicht die übliche Musikindustrieschelte, von wegen Kopieren und kein Geld verdienen und Pleite gehen. Es gibt ja nach wie vor viel zu viele kleine wie grosse beschissene Labels. Nein, es geht mir um die Musik an sich, die wegen dieses behämmerten Kompressionsformates komplett ihren Wert verloren hat.

    Irgendwelche Leute erzählen mir tatsächlich mit stolz geschwellter Brust, sie hätten 300 Songs auf ihrem MP3-Player und würden so random mässig Musik hören. Na grossartig, aber was hinter diesen Tracks steht und wie sie überhaupt heissen und was für Künstler das sind, interessiert keinen Menschen mehr. Das ist echt wie in den 50ern – immer nur ne Single und Feierabend. Noch schlimmer ist, wie die Musik klingt: mittig komprimiert, zakzak und dynamisch unerträglich. Inzwischen gibt es schon spezielle Mix- und Mastering- Vorgaben für die MP3-Veröffentlichung und die klingen total beschissen. Plärren einen an wie Klingeltöne und werden im Schnitt auch noch hauptsächlich an miesen Computerlautsprechern gehört.

    Also kurz: Wer mal wieder Musik hören will, kommt zu unserem Labelabend in Basel am 27.09. im Schifff mit Naked Lunch, Jeans Team und Navel oder kauft sich Louisville Plattten, die garantiert anders klingen, als der Zeitgeist befiehlt und bei denen es mehr zu entdecken gibt, als eine Single.

    >>> Patrick Wagner ist Co-Labelchef von Louisville Records in Berlin. 78s ist Medienpartner der erwähnten Labeltour.

    Illustration: Sarah von Blumenthal

    78s Motel: 2.14 Sekunden Ruhm für Philippe

    European Music- and Medianight, E-Werk, Berlin. Stellt Euch vor: Ich steig ausm Taxi, betrete den roten Teppich und schon geht das Blitzgewitter los. Die Fotografen, Kameramänner und Reporter der internationalen Presse sind in den Startlöchern. Ein raunen geht durch die Menge. Ich aufm Titelblatt der Gala. Geil, nicht?

    Nach ca. 2.14 Sekunden rempelt mich ein Neandertaler mit schwarzem Anzug und nem Knopf im Ohr von hinten an. „Kannst de ma Platz machen?“. Da seh ich sie. Die Mangafigur in Fleisch und Blut. La Frisür. Der Mann, der wieder mal nen Börger schletzen sollte. Bill von Tokyo Hotel umzingelt von 5 Security Männern lächelt sympathisch und leicht unsicher in die Kameras. Na gut, denke ich mir und gehe weiter an die Bar. Auf der Bühne werden The Cinematics gerade von ner dunkelhäutigen Schönheit angesagt.“…the band told me to tell you, that they are the best band in the world…“. Jaja, und meine Mami ist Uschi Glas. Gott!

    Mit nem Bier in der Hand quetsche ich mich wieder nach draussen. Unsere Agentin wartet schon und stellt uns diversen wahnsinnig hektischen Personen vor. Alle liegen sich in den Armen. Die ganze Industrie ist innig befreundet, gutaussehend und arbeitet perfekt zusammen. Man feiert sich ab und klopft sich gegenseitig auf die Schultern. Die Branche boomt!!! Da gibt’s Grund zum feiern…

    Vielleicht liegt es an den Drogen, dass jedes Gespräch nicht länger als 78 Sekunden dauert aber fröhlich ist es allemal. Ich auf jeden Fall werde immer langsamer. Die Gratisgetränke zeigen ihre Wirkung. Malte zwinkert zu mir rüber und schreit überlaut: „Ich geh mal Sarah Connor klar machen“. „Find ich gut“, brülle ich zurück. „Bring mir doch auch gleich eine mit“. 30 Sekunden später steht er mit zwei Flaschen Bier da. Das nenn ich mal Kommunikation.

    >>> Wenn Philippe Laffer nicht grad aufm roten Teppich in Berlin Sarah Connor klar macht leitet er das Alterna Recording Studios in Basel und musiziert bei Zhivago.

    Illustration: Sarah von Blumenthal

    78s Motel: Kochen mit Urban Jr. (Dinner for two)

    VORSPEISE: Spargelsalat mit Feta und Avocado

    Zutaten: 100 Gramm Grüne Spargeln, 50 Gramm Fetakäse, 1 Avocado, 1 Spinatsalat

    Dressing: Olivenöl, wenig Aceto, Zitronensaft, Honig, Salz und Pfeffer

    Spargeln in kochendem Wasser blanchieren. Avocado in Streifen und Fetakäse in kleine Stücke schneiden. Mit etwas Spinatsalat auf zwei Tellern anrichten. Erst kurz vor dem Servieren das Dressing darübergeben.

    HAUPTGANG: Hühnchen mit Kokoshonigkruste

    Zutaten: 2 Stück Hühnchenbrust, flüssigen Honig, Kokosflocken, 100 Gramm Basmatireis, 200 ml Sahne, Mandelscheiben

    Hühnchen würzen und anbraten. Aus der Pfanne nehmen. Zuerst in Honig und dann in Kokosflocken wenden. In eine kleine Auflaufform legen und Sahne dazugeben (als Sauce). Für 15 Minuten in den auf 100° vorgeheizten Ofen stellen. Basmatireis zubereiten. Mit Hühnchen und Sauce zusammen auf zwei Tellern anrichten. Zum Schluss Mandelscheiben über den Reis streuen (schmeckt auch hervorragend mit Früchten).

    DESSERT: Pandoro Auflauf

    Zutaten: 1 Pandoro (Panettone ohne kandierte Früchte), 1 Ei, 200 ml Sahne, 100 ml Milch, Puderzucker, Vanilleeis

    Ei, Sahne und Milch mischen. Pandoro in kleine Scheiben schneiden und in eine kleine Auflaufform legen. Sauce darüber und 15 Min. einziehen lassen. Puderzucker darüberstreuen und 20 Min. in den auf 200° vorgeheizten Backofen stellen. Mit Vanilleeis anrichten.

    Rezepte aus Urban Jr’s Kochbuch „Urban Cooking“, erhältlich bei Fistfuckerrecords oder an einem Urban Jr Konzert

    Illustration: Sarah von Blumenthal

    78s-Motel: Bastien Girod präsentiert seinen ersten Song

    Zugegeben: Ich bin nicht sehr musikalisch. Als Kind musste ich aber ein Instrument spielen. Ich dachte mir, wenn schon, dann mein Namensinstrument, nämlich (Kontra-)Bass(-tien). Doch dazu war ich zu klein, deshalb musste ich mich vorerst mit einem Cello begnügen. Alle die da zuhören mussten, tun mir jetzt noch leid. Zum (Kontra-)Bass kam es gar nicht erst. Meine Eltern haben irgendwann auch begriffen, dass Musik spielen nicht wirklich meine Stärke ist.

    Auch meine heutige CD-Sammlung lässt etwas zu wünschen übrig. Nichts desto trotz liebe ich Musik. Musik gibt mir Energie und gute Stimmung. Wenn ich schlecht drauf bin oder nicht genug Energie habe, um meine politischen Arbeiten anzupacken, höre ich einfach etwas Musik. Das motiviert mich meistens. Wohl die einzige unerschöpfliche Energiequelle.

    Ein Lied kann für tausende Menschen Energie liefern, immer und immer wieder. Könnte man damit auch Heizen, Autos und Flugzeuge antreiben wäre das Klimaproblem gelöst. Aber so einfach geht das leider nicht, um das Klimaproblem zu lösen braucht es ein Umdenken in den Köpfen. Dazu kann die Musik aber einen Beitrag leisten. Umweltsongs, welche zum Schutz der Umwelt aufrufen und aufrütteln. Wie beispielsweise „wänn lärnemer“ von phenomden aus Zürich Wiedikon. Aus diesem Gedanken heraus ist auch „mein erster Song“ entstanden. Wobei eigentlich nur Text und Melodie des Refrains von mir stammen. Musikalisch umgesetzt und gesungen wurde er von Peche (Sänger von „les chevalier d’amours“). Die CD mit dem Song kann übrigens bei den Jungen Grünen bezogen werden. Im Song wird die aktuelle politische Lethargie beklagt und die Schweiz aufgefordert und motiviert endlich eine umweltfreundliche und sozialverträgliche Entwicklung einzuschlagen.

    Klar, Musikexperten werden diesen Song sicher auseinander nehmen, doch mir gefällt er. Der Song kann als Filmmusik zu meinem Youtoube-Aktionen-Movie angehört werden.

    > Bastien Girod kandidiert für die Grüne Partei in Zürich für den Nationalrat. Um dieses Ziel zu erreichen, posiert er auch gerne mal nackt vor Polizeiautos.

    Illustration: Sarah von Blumenthal

    78s-Motel: Samuel Burri träumt von gutem CH-Radio

    Nach der anstrengenden letzten Woche, technischen Turbulenzen und dem Sendestart vor drei Stunden will ich nur noch schlafen. Und nun fragt mir der Nachtportier, wieso ich eigentlich diese Radiostation gegründet habe. Auf diese Frage habe ich immer noch keine gute Antwort bereit.

    Die einfachste Antwort ist: ich mache Radio Casablanca, weil es das Radio meiner Träume nicht gibt in der Schweiz. Damit suggeriere ich dummerweise, dass wir nun ein traumhaft gutes Radio machen werden, was so auch wieder nicht stimmt. Ein solches Radio würde ja länger senden als bloss einen Monat.

    Aber nun bin ich nicht mehr zu halten, werfe dem Nachtportier, der eigentlich bloss noch kurz smalltalken wollte, mein ganzes Arsenal an Gründen an den Kopf, wieso es in der Schweiz keinen traumhaft guten Radiosender gibt.

    1. Konzessionen für neue Sender gibt es kaum (ausser bald in Winterthur).

    2. Die SRG ist hat zuviel Macht und schaut zu sehr auf Quoten und Altersgruppen, statt auf Musikgeschmack. Tut mir leid, Mutti!

    3. Die Privaten haben wenige Freiheiten, zu kleine Sendegebiete (= wenig Geld), sind aber auch nicht besonders originell.

    4. Die Alternativen sind zu alternativ, haben kein klares Profil und werden darum kaum gehört. (Braucht es eigentlich noch Programme für ethnische Minderheiten, wenn man per Satellit und Internet das Heimatland bei sich in der Stube hat?)

    5. DAB hat keine Empfänger und ist zum Senden zu teuer.

    6. Internetradio ist Spartenradio, schwer zu finden und richtet sich an wenige Leute.

    7. Die Vorstellungen über einen traumhaft guten Radiosender divergieren. Auch in der Radio Casablanca-Redaktion.

    Das war jetzt etwas viel, für den armen Nachtportier. Sorry! Ich sollte jetzt sowieso schleunigst in die Federn. Hoffentlich träume ich diese Nacht nicht vom Radio.

    > Sämi Burri (29) war fünf Jahre Moderator bei DRS 1. Nun hat er mit Radio Casablanca sein eigenes Radio gestartet, auch wenn’s nur einen Monat geht.

    Illustration: Sarah von Blumenthal

    Mañana sagen Hallo aus dem Studio

    Gute Drogen machen gute Alben, was? (English version below)

    Wir haben jetzt eine Woche hier in Hamburg hinter uns. Das Schlagzeug, der Bass und die Hälfte der Gitarren sind im Kasten und langsam haben wir eine Idee wie das Album klingen wird. Bis jetzt würden wir die Platte so beschreiben: Treibende Beats treffen auf knurrige Bässe und funky Gitarren. Die Leute hier im Studio wippen alle mit den Füssen so bald sie unseren Raum betreten…

    In den nächsten Tagen kommen wir zu einem der wichtigsten Schritte unserer Albumproduktion, dem Atmosphärenteil – Piano und Synthesizers – Wer ist bloss dieser Mann an den Knöpfen?wo wir versuchen werden, unseren eigenen Sound zu definieren. Wir sind extrem froh, dies mit Ken zu erarbeiten, da er in Sachen Soundlandschaft schon viel Erfahrung gesammelt hat. Wir haben alle das Gefühl auf dem richtigen Pfad zu sein und unserem Ziel mit jedem Ton näher zu kommen. Heute mussten wir uns leider von David, unserem ProTools-Engineer verabschieden. Er hat uns die ganze Woche begleitet und unterstützt in dem er mit viel Geduld alle unserer Takes aufgenommen und editiert hat. An dieser Stelle ein grosses Dankeschön an dich David! Wir freuen uns euch bald etwas präsentieren zu können – bis dahin cheerio aus Hamburg.

    Jen – Samuel – Jan – Lori – Manu

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