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  • Album-Pre-Listening mit Panda Bear

    Von    |   24. Juli 2014   |   0 Kommentare

    Ein Release-Date für „Panda Bear Meets The Grim Reaper“ steht noch nicht einmal fest, dennoch stellte das Mastermind von Animal Collective sein neues Soloalbum am Donnerstagabend bereits vollumfänglich im Bad Bonn vor.

    Panda BearEs wurde nicht geklatscht, bis ganz zum Schluss. Nie war wirklich klar, wann der eine Song endet und wann der nächste beginnt. Wie ein DJ-Set mit unmerklichen Übergängen reihte Noah Lennox seine neuen Stücke nahtlos aneinander und morphte sich durch Tonspuren, die auf Platte noch nicht existieren. Lediglich als Livemitschnitte, die durchs Netz geistern. Und in diesem Moment im Bad Bonn, dessen Unmittelbarkeit sich virtuell nicht reproduzieren lässt.

    Auf dem Screen das Spiegelbild des Klangkarussells von Panda Bear. Ein kontinuierlich mutierender Bilderreigen, mal so abstrakt wie Testbilder auf LSD, mal so gegenständlich wie ein Albtraum. Tanzen, flimmern, flackern, kotzen. Bunt und verworren wie das Leben, dem irreversiblen Lauf der Dinge ausgesetzt: „You won’t come back, no you can’t go back“. Uferlos treibend „like a ship lost at sea“.

    „Day After Day“ ist eine weitere Songzeile, die hängengeblieben ist. Glaubt man den Playlists der Fans, ist es einer der rund zehn Titel von „Panda Bear Meets The Grim Reaper“, dem fünften Soloalbum des Animal Collective-Songwriters, das irgendwann in den nächsten Monaten erscheinen soll. Wie seine Band schon so oft, ist auch Panda Bear auf seiner aktuellen Tour seiner Diskografie voraus. Man darf sich auf multiple Harmonien aus einer Kehle, synthetische Harfenklänge, schizoide Orgeln und Kopfnickerbeats freuen.

    Das Klatschen am Ende war beharrlich genug für eine Zugabe, bei der dann doch noch altbekanntes Material von „Tomboy“ zum Zug kam. „Surfer’s Hymn“, „Scheherazade“ und „Last Night At The Jetty“ waren das Sahnehäubchen auf diesem eigenartigen Spacecake, der noch immer nicht ganz verdaut ist. Das abschliessende Meeresrauschen entliess uns glücklich in die Nacht.

    Panda Bear – Day After Day (live @ Union Transfer, Philadelphia)


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