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  • Shuffle: Wellwater Conspiracy – Sleeveless

    Von    |   22. Juni 2014   |   0 Kommentare

    Wellwater Conspiracy fanden im psychedelischen Rock einen Ausweg aus der Grunge-Sackgasse. Trotz einem beständigen Output mit prominenten Gästen blieb das Projekt um Soundgarden-Drummer Matt Cameron ein Geheimtipp.

    Wellwater ConspiracyAls sich Soundgarden 1997 auflösten, hatte sich Matt Cameron längst zwei andere Standbeine aufgebaut. Neben der Band Hater rief er 1993 zusammen mit dem Ex-Monster-Magnet-Gitarristen John McBain ein weiteres kreatives Ventil ins Leben: Wellwater Conspiracy. Innert zehn Jahren haben die beiden vier Longplayer veröffentlicht, auf denen verschiedenste illustre Gäste zu hören sind. Während Eddie Vedder Vocals zum dritten Album beisteuerte, veredelte Josh Homme das hervorragende zweite Album „Brotherhood of Electric: Operational Directives“.

    Das Debütalbum von Wellwater Conspiracy erschien unmittelbar nach dem Split von Soundgarden, kurz bevor Matt Cameron als Drummer bei Pearl Jam einstieg. „Declaration of Conformity“, an dem auch der Soundgarden-Bassist Ben Shepherd mitwirkte, ist im Vergleich zu den Nachfolgern ein Rohdiamant. Inspiriert von Acidheads der späten 60er nahmen Wellwater Conspiracy mit ihrem LoFi-Psych den Sound der heutigen Bay-Area-Szene um Ty Segall vorweg. Das orientalisch angehauchte „Sleeveless“ eröffnet das Album, das über die Jahre zum Klassiker gereift ist:


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