• limetorrent latest100
  • 78s has left the building. ¯\_(ツ)_/¯

  • kickass lyrics
  • Shuffle: Cymbals Eat Guitars – Jackson

    Von    |   21. Mai 2014   |   1 Kommentar

    Sie begannen mit Weezer-Covers an der Mittelschule und veröffentlichen rund zehn Jahre später eine krachende Single, die nach sechs Minuten noch hallt. Cymbals Eat Guitars sind noch jung und eröffnen mit «Jackson» dennoch eine Phase nach dem rite de passage.

    jackson.jpg

    Da war 2009 Pitchforks Segen für das Debüt namens «Why There Are Mountains» – die Song darauf so episch angehaucht wie der Albumtitel – und dann «Lenses Alien», von der Presse nicht minder gefeiert. Die 1990er sitzen Cymbals Eat Guitars tief im Nacken, mit etwas Sebadoh in den lamentierenden Gitarren und gerade genug Built To Spill im unverfälschten Gesang von Frontmann Joseph D’Agostino. Die Band aus New Jersey wirkt jung und ausgelassen, deren Mitglieder lachen auf Promo-Material wie die Kinder auf dem Jahrmarkt, doch der Ansatz zu ihrer Musik scheint reifer – gereifter – zu sein als ihre Antlitze.

    Neben einer bedingungslosen Hingabe zur Musik – selbstreflexive Tweets über die Zeit im Studio, unzählige verschwommene Bilder von Instrumenten auf Facebook – mischt sich in diese Reife auch der Verlust eines guten Freundes und Mitmusikers, Benjamin High. Ihm sei mitunter das dritte Album «Lose» (VÖ: 26. August, Barsuk Records) gewidmet. Und wenn die Band um D’Agostino auf der ersten Single «Jackson» über die Kleinstadt Jackson, NJ in Retrospektive musiziert, scheint sie repräsentativ für vieles andere zu stehen. Mit dem ironiefreien Ausruf «I don’t wanna die» setzen sie ein lebensbejahendes Zeichen – und schauen dahin, wo die Musik spielt.

    «LOSE is a very apropos title because it refers not only to losing Ben, but also it’s about a sort of nostalgia, a longing for a time when music meant everything to you and your friends, and it seemed like one great rock record could change everyone’s life the way it changed yours. It’s about being in mourning for your long-held belief that music could literally change the world. That’s the contradiction at the heart of LOSE… You’re disillusioned, but somehow you can do nothing else but rail against that feeling mightily and try, once again, to make a record that makes you and everyone else “wake up wanting to listen to records.»

    (via)

    Eine Reaktion

    1. What Moon Things: Vampire minus Glitzermystik - 78s – bessere Musik!

    78s wird seit Juni 2015 nicht mehr redaktionell betreut. Die Kommentarfunktion ist deswegen deaktiviert.

  • btscene serials popular