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  • Kilbi-Preview: Zavoloka & Kotra – reaktionär und filigran

    Von    |   14. Mai 2014   |   3 Kommentare

    Ende Monat findet in Düdingen die 24. Bad Bonn Kilbi statt – Zeit, sich auf das Programm einzustimmen. Heute mit der elektronischen Revolte von Zavoloka und Kotra – leise, aber bestimmt.

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    Wer sich mit der elektronischen Musikszene in der Ukraine befasst, kommt am Label Kvitnu nicht vorbei, welches mit dem Slogan «The brightest side of the darkest sound» in Worten beschreibt, was es in Klängen gestaltet. Die beiden Zugpferde des Labels sind Kotra und Zavoloka, namentlich Dmytro Fedorenko und Kateryna Zavoloka, die das Kollektiv 2006 gründeten.

    In ihren Kompositionen werden ukrainischer Folklore und kontemporäre Klänge vermischt, ohne dabei in die Falle von konserviertem Kitsch-Turbofolk zu tappen. Vielmehr wird der Mix als ein Podium zwischen Digital und Analog verstanden, wo der erstere Kontrahent des öfteren gewinnt. Die beiden Künstler dokumentieren – mal gemeinsam, mal im Alleingang – ein musikalisches Logbuch reaktionärer Zurückhaltung, welche sie in den letzten paar Monaten sowohl auf den Strassen Kievs als auch auf dessen Bühnen manifestierten.

    Zavoloka und Kotra haben an der Bad Bonn Kilbi je einen eigenen Slot, gemeinsame Live-Momente sind jedoch zu erwarten. Nicht zuletzt auch mit dem Schweizer Feldermelder, der bereits mit den beiden kollaboriert hat. Wer die Kilbi dieses Jahr verpasst, hat zwei Chancen die Ukrainer live zu sehen: Am Kornhaus Festival in Zürich (23. Mai) oder an der Oslo Night in Basel (24. Mai).

    > Zavoloka spielt am Freitag, 30. Mai im Haus (20:45), Kotra gleich anschliessend (21:45).


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    3 Reaktionen

    1. #1 Peter

      23:21 Uhr, 14.5.2014, Link

      „ein musikalisches Logbuch reaktionärer Zurückhaltung, welche sie in den letzten paar Monaten sowohl auf den Strassen Kievs als auch auf dessen Bühnen manifestierten.“
      Was heisst das denn nun genau politisch gesehen?

    2. #2 Sabrina Stallone

      09:38 Uhr, 15.5.2014, Link

      Dass die beiden, als nicht unwichtige Figuren der ukrainischen Subkultur, ihren Unmut in den letzten Monaten nicht nur durch künstlerische Produkte, sondern auch mit klaren Parolen und Partizipation verkündet haben – ein Blick auf Zavolokas oder Kvitnus Facebook-Seiten, und dies wird recht schnell klar.

    3. #3 Peter

      18:00 Uhr, 15.5.2014, Link

      ach so, ihr logbuch dokumentiert reaktionäre zurückhaltung. und ist damit revolutionäre aktion. sorry, falsch verstanden (resp. erstmal gar nicht. jetzt aber schon).

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