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  • Gemächliche DIY-Tragik mit Posse

    Von    |   5. März 2014   |   0 Kommentare

    Warum «Soft Opening», das zweite Album von Posse, trotz jugendlichem Hang zur Tragik Freude macht.

    Posse

    In ihren Liner Notes schreiben sie „If you’re like me, there are times when you lay at night, hopeless with fear“ und bemühen sich, uns mit bilderbuchwürdiger Twen-Age Angst um den Finger zu wickeln. Sie murmeln in Interviews, dass ihre Musik aus „delay pedals and 27 years of disappointment“ entstehe. Solche Aussagen, gekoppelt mit DIY-Haltung und Portlandia-Look, machen aus Posse, die mit «Soft Opening» ihr zweites Album veröffentlichen, ein weiteres musikalisches Teilchen des nicht mehr ganz so aufregenden US-Indie-Kanon.

    Dann aber gelingt es den dreien aus Seattle, sich mit ihrem 90s-Geklimper nachhaltig in Hirnwindungen einzunisten; sie erinnern dezent an ihre und unsere Lieblinge (Pixies!) und schaffen mit der kontrastierenden Song-Abfolge «Talk» und «Shut Up» eine nüchterne Skizze der Zwischenmenschlichkeit. Exaltiert ist nichts, doch sie begeistern trotzdem. Und wenn aus 27 enttäuschenden Jahren und ebenso langer existentieller Belastung ein solch gelungenes Album spriessen kann, dann nehmen wir Sacha, Paul und Jon die Attitüde ab.

    > Soft Opening erscheint dieser Tage bei BADH Records und ist noch ein paar Tage als Stream bei Pitchfork Advance zu hören.

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