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  • Eurosonic Noorderslag 2014 – Tag 2

    Von    |   17. Januar 2014   |   1 Kommentar

    Der zweite Tag am Eurosonic war geprägt von einer kurzfristigen Absage. Dennoch gab es erneut viele interessante Bands zu bestaunen, von spanischen DJ-Duos bis hin zu schwedischen Electropop-Bands.

    Nachdem uns der erste Tag im Norden der Niederlande viele neue Entdeckungen bot, mussten wir am darauf folgenden Abend zuerst einmal eine gewichtige Absage verkraften. Das französische Künstlerkollektiv Fauve musste krankheitsbedingt kurzfristig absagen – eine herbe Enttäuschung.

    Ian Clement

    Also begann der zweite Abend mit dem belgischen Blues-Rocker Ian Clement. Im letzten Jahr veröffentlichte er sein Debüt-Album „Drawing Daggers“. Seine Rockmusik erscheint auf Platte eher brav und melodiös während er auf der Bühne, wie man an diesem Abend feststellen konnte, seine Songs gerne eine Stufe härter spielt. Das Highlight seines Sets war eindeutig das epische „The Hammer and The Nail“.

    Danach führte uns der Abend in den alternativen Musikschuppen von Groningen, das Vera. Die Schriftzüge an den Wänden berichten stolz von der Vergangenheit, als Bands wie Sonic Youth, Nirvana oder Pearl Jam Auftritte im Vera absolvierten. Über ein paar Treppen erreicht man die schummrige Kellerbar, in der die Groninger Bevölkerung jeden Alters dem Bierkonsum frönt. Doch Anlass für unseren Besuch waren vier Teenager, welche bei unserer Ankuft im Grossen Saal gerade ihren Soundcheck abhielten – Circa Waves.

    Leider boten die vier Liverpooler bloss magere Indie-Rock-Einheitskost. Jeder ihrer Songs könnte wahlweise ebenso gut von The Rifles, Bombay Bicycle Club oder von The Rakes stammen. Dem Sänger Keiran Shuddall, der kürzlich grossspurig verkündete „Momentan schreibe ich ausschliesslich potentielle Singles“, müsste man vielleicht mal mitteilen, dass banale Gitarren-Songs britischer Prägung weder besonders viel Spielraum für Abwechslung bieten, noch gross angesagt sind im Jahr 2014.

    Weiter ging es in der Muziekschool Groningen, wo das spanische Duo Kostrok ein DJ-Set spielten. Leider offenbarten sich die beiden Herren aus Valencia als wenig originelle Kopie von Justice, die nicht mal davor zurückschreckten, das ausgeleierte Sample von „We Are Your Friends“ in ihr Set einzubauen.

    Während einem kurzen Besuch im wunderschönen Spiegelzelt auf dem Marktplatz begegneten wir den famosen Mozes And The Firstborn aus Eindhoven. Ihren schnodrig interpretierteren Rock’n’Roll spielten sie vor einer dankbaren Menschenmenge. Auch in der Schweiz haben die Holländer bereits im letzten Jahr mehrmals bewiesen, dass ihre eingängige Musik auf Anklang stösst.

    In einem stickigen und nebligen Keller erwarteten wir darauf den Auftritt der Compact Disk Dummies. Die jungen Belgier überzeugten durch einfache aber mitreissende Electro-Musik mit druckvollen Bassläufen. Diese Musik ist wie geschaffen für kleine Klubs.

    Den Abschluss des zweiten Abends bestritten Kate Boy. Diese schwedische Band folgt Electro- und Synth-Pop-Pfaden, welche von Bands wie Fever Ray, The Knife oder auch Miike Snow vorgespurt worden sind. Leider schafften sie es nicht, dieser Musik eine individuelle Note hinzuzufügen.

    KATE BOY – NORTHERN LIGHTS from KATE BOY on Vimeo.

    Photo: Bart Heemskerk

    Eine Reaktion

    1. #1 Smithd298

      15:14 Uhr, 26.3.2014, Link

      Very nice! eccdkcfegd

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