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  • The Cosmic Dead: Höllenritt auf dem Kometenschweif

    Von    |   22. April 2013   |   2 Kommentare

    Vier schottische Psychonauten durchbrechen die Wall of Sound und treiben auf teuflischen Riffs und Drones hinaus in den SpaceRock-Kosmos.

    thecosmicdead by marieclaire laceySpass machen und laut sein, sollte die Band, und so bastelte das „psychonautical cosmodelic quartet“ The Cosmic Dead daraus eine Rakete. Angetrieben von Psychedelic-, Space- und Krautstoff durchbrechen die vier Mannen aus Glasgow die Wall of Sound und schiessen in improvisierten Endlos-Jams in den Rock-Kosmos hinaus. Ein Höllenritt wie auf dem Kometenschweife, wobei das Gravitationsfeld von Hawkwind, Neu!, Can oder Black Sabbath gestreift, aber auf eigner Umlaufbahn geblieben wird.

    Der neuste, nur auf Kassette aufgezeichnete Trip „Inner Sanctum“ enthält vier Flugphasen und dauert über 70 Minuten. Drummer Julian Dicken sieht in der Länge der Stücke, in der Zeit, die der Musik zur Entfaltung gegeben wird, ein Heilmittel gegen die zunehmende Abnahme der Aufmerksamkeitsdauer und damit Erlebnisqualität:

    I think the rise of the internet has probably narrowed peoples attention spans generally in all fields of perception. At the risk of sounding a pretentious arse, I like to think that our music, in its extensive length, is perhaps a reaction to this. To provide something for people to focus on, in almost a meditative way, might serve to remind people that to immerse themselves in an experience, fully and completely, provides a much greater appreciation of the inherent beauty of that experience, compared to say, just glancing at it from a distance for 30 seconds and then moving onto the next thing. Hopefully this will encourage our listeners to leave their computers and televisions, lay down in a field all day, thread flowers through their friends hair and listen to and appreciate the wonder and beauty of the birdsong. We’re essentially psychic healers, here to help undo all the damage the internet and technology has done to your fragile little minds… maaaaan.
    (M3 Event)

    Erstes und einziges Schweizer Konzert am 23.4., Abschussbasis Bad Bonn. Eine Ohrwatsche, dass man nur noch Sterne sieht.

    > Via Bandcamp gibt’s das Album „Psychonaut“ (a collection of early jams, rehearsal room recordings & various other ditties) als Geschenk

    (Foto: MarieClaire Lacey)

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    2 Reaktionen

    1. #1 mani pulator

      11:53 Uhr, 23.4.2013, Link

      Sorry Marco, aber was soll dieser Spacerock-Sound mit den gradlinigen Songs von Neu! zu tun haben? Dann kannst Du diese Band auch gleich mit Kraftwerk vergleichen! Sogar der Vergleich mit Can ist meines Erachtens etwas weit hergeholt.

    2. #2 Marco Durrer

      13:36 Uhr, 23.4.2013, Link

      da haste natürli recht. das passiert, wenn man sich in der schreib-eile von anderen reviews irritieren lässt… und die scheue verbindung zu can rutschte aufgrund eines jams mit damo suzuki rein (vgl http://www.youtube.com/watch?v=HYtwjtO4dh8), was einen vergleich jedoch kaum rechtfertigt. merci dir für die aufmerksamkeit

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