Song des Tages: Foals – Inhaler

Der neue Foals-Song ist gewöhnungsbedürftig, aber ansteckend.

Die Foals haben den neuen Song „Inhaler“ inklusive Video vorgestellt. Beides soll ihr nächstes Album „Holy Fire“ ankündigen (Release 12. Februar 2013). Der Track ist sehr rockig und soulig ausgefallen, manche Passagen erinnern gar an Greg Dullis Afghan Whigs, während die Alternative-Rock-Bridge auch von Rage Against the Machine, Soundgarden oder Audioslave stammen könnte. Dennoch: Der Song regt zum Tanzen an und ist äusserst treibend und euphorisierend ausgefallen. Aber: Es klingt alles andere als die Foals, die wir kannten.

Kategorien: Video

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Diskussion

3 Reaktionen

  1. #1 Simon Aeschbacher

    10:59 Uhr, 6.11.2012, Link

    Sehr enttäuschend! Das Video erinnert auf unangenehme Weise an “Thriller”. Auf Teufel komm raus wird versucht, Jugendkultur zu simulieren. Der wahre Unsinn aber findet im Text statt. Was wollen sie uns eigentlich mitteilen?
    “So can you not go away, if just for one day, uh-uh-uh-uh-uh, impossible, possible way, how would you do know, how’d you do now run away, war sounds in you, don’t throw your fortune away, and I can’t get enough space, space, space, I can’t get enough space.”
    Und das ist bloss der Refrain!

  2. #2 David Oe

    14:23 Uhr, 7.11.2012, Link

    Also bitte, Simon! Enttäuschend? Ich finde die neue Richtung klasse. Foals haben noch nie das Gleiche gemacht und sind sich trotzdem bis jetzt immer treu geblieben.
    Das Songwriting ist tatsächlich nicht das wahre. Aber im Ernst. Gab es auf Antidotes gute Texte? – Whatever, ich freue mich. Eine der wenigen orginellen Bands von der Insel!

  3. #3 Simon Aeschbacher

    20:51 Uhr, 18.11.2012, Link

    Ich hab den Song entschlüsselt! Foals lassen die Welt wissen, dass sie bereit sind für den wuchtigen Auftritt in der Sportarena. Dort zählt die grosse Geste, und diese kommt hier laut und deutlich rüber. Was mich daran stört und enttäuscht, ist wie regelmässig Bands von ähnlichem Format den Schritt auf die Stadionbühne als den nächst logischen Schritt ihrer Entwicklung verstehen. “Total Life Forever” ist ein bemerkenswertes Album. Dafür gab’s 2010 in Großbritannien Gold. Ich erwarte von einer Rock ‘n’ Roll Band gar keine tiefschürfende Poesie. Sie müssen nicht sprachgewandt oder clever sein. Aber bei Stuss ziehe ich einen Strich.

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