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  • Vorschau für ein sommerliches Bern

    Von    |   27. Juli 2012   |   1 Kommentar

    Bern im Sommer – das sind nicht nur badende Bären. Versprochen! Vier Kulturkenner geben Tipps für unsere Hauptstadt.

    An der Aare: Gemütlicher Geheimtipp
    In Bern verbringt man den Sommer an und in der Aare, das ist nun wirklich kein Geheimtipp. Wem der Kampf ums Badetuchplätzli im Marzili zu viel ist und auch die Openair-Stimmung im Eichholz nicht gerade zusagt, ist vielleicht mit diesen Tipps gut beraten: Am Morgen ins Lorrainebad, am Nami weiter flussabwärts, am Wehr vorbei bis zu den steinigen Ufern hinter dem Wylergut. Dort ein Feuerchen machen, Halloumi drauf schmeissen und die Ruhe geniessen. Am Abend im Café Kairo den Durst stillen und einen Hamburgerteller bestellen. Auch schön: mit dem Velo ins Zehendermätteli, einen Eistee nehmen und in der Gärtnerei ein paar Kräuter kaufen.
    Raphael Elmiger von Silver Firs

     

    Nach der Aare: Freiluftfilm
    Wer Lust hat, sich nach einem Aareschwumm, im Liegestuhl und unter freiem Himmel ein Film anzusehen, sollte das diesjährige „Marzili-Movie“ Open-Air Kino nicht verpassen. Die mittlerweile bereits neunte Ausgabe des wunderschönen Festivals findet seit gestern im Marzili Bad in Bern statt.
    Marc Hofweber vom Label „Oh, Sister Records


    Neben der Aare: Pflanzen für den Garten,Glacé für den Gärtner
    Als bekennender Kosmopolit verpasse ich leider im Sommer allzu oft all die fabelhaften Dinge, die es in Bern zu tun gäbe… Ich verrate jedoch gerne, was der unternehmensfreudige Berner im Sommer treibt: Für ihn ist ein Sommer ohne Aare, wie ein YB-Match ohne YB-Bratwurst. Wenn er sich beim hin und herlaufen nicht allzu viel Hornhaut auflesen will, läuft er im menschenleeren Bremgarten fünf Minuten durch den Tunnel für satte 20 Minuten Badespass (Bus Nr. 21 bis Fährstrasse). Ein anderes hübsches Ausflugsziel ist das Zehendermätteli (z.B. mit der Fähre ab Bremgarten). Hier kauft er sich die Pflänzli für sein Gärtli. Er speist gerne draussen, am liebsten in Wassernähe, z.B. mampft er im Garten der Dampfere einen Salat ohne Namen oder er schleckt eine Erdnuss Glacé in der Gelateria di Berna. Danach trainiert er sich die Kalorien beim Ping Pong spielen auf dem Trottoir an der Mittelstrasse ab oder er spielt eine Runde Boules am Helvetiaplatz im Pärkli neben dem Grand Palais. Da Herr Lerch und seine Pappenheimer es nicht gern sehen, wenn der Berner in Clubs und Bars das Leben geniesst, muss er auf Alternativen zurückgreifen. Zum Beispiel den neuen Popup Store „Waschküche“ – nur diesen Sommer im schönen Beaumont-Quartier – von Yoga bis DJs gibt’s dort alles.
    Ron von Ron Orp

    Nicht nur die Aare: Wasser in Becken und Punk in der Küche
    Natürlich geht im sommerlichen Bern nichts über das Aarebaden- aber wer gern ein paar Längen in einem Sportbecken schwimmt kann dies in einem der kostenlosen Berner Freibäder tun, zum Beispiel im Wylerbad: in der Badi tummeln sich Jung und Alt auf den Wiesen unter den Bäumen. Und trotz vielen BesucherInnen findet man auch in der Hochsaison immer ein Plätzli. Für Längenschwimmende empfiehlt sich der Vormittag oder Wochentage ab 19 Uhr- dann hat man meistens freie Bahn im Sportbecken.

    Ausserdem lohnt sich auch im Sommer ein Ausflug in das Kulturzentrum Reitschule: das Restaurant Sous Le Pont macht nämlich keine Sommerpause, und so kann man Dienstag bis Samstag lecker essen, am Mittwoch jeweils von der speziellen Karte etwa „Punk- Kitchen“ oder „Improvisations-Spezialitäten“. Das Tolle an der Sous Le Pont Küche: es gibt immer auch veganes und vegetarisches Essen. Am 17. Und 18. August feiert das Restaurant ausserdem seinen 20. Geburtstag mit Musik und Dresscode.
    Cheyenne Mackay Loosli von Copy & Paste

     

    Die Sommervorschau von 78s ist die exklusive Version der Wochenvorschau. In der Wochenvorschau legt 78s seiner Leserschaft jede Woche Konzerte und andere kulturelle Köstlichkeiten ans Herz. In der Sommervorschau sind Bandmitglieder, Clubbesitzer und Veranstalter an der Reihe. Was für Vergnügungsmöglichkeiten gibt es abseits von Festivals, geschlossenen Clubs und Konzerten? Wie stopfen Musiker und Kulturschaffende das Sommerloch 2012 in den Schweizer Städten?

     

    Eine Reaktion

    1. #1 Magnetfisch

      17:21 Uhr, 29.7.2012, Link

      badende Bären gibt’s übrigens auch im empfehlenswerten Tierpark/Vivarium, auch die Museen sind nicht ohne (naturhistorisches & historisches), und was Clubs anbelangt, so hat’s immer noch ziemlich viele davon (z.B. ONO http://www.onobern.ch/ oder Mahogany Hall http://www.mahogany.ch/).

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