78s has left the building. ¯\_(ツ)_/¯

Song des Tages: Django Django – Default

Von    |   13. April 2012   |   1 Kommentar

Man gebe vier Kunststudenten in einen Würfelbecher, schüttle das Ding ordentlich durch und lasse den Inhalt über London ausrollen. Fertig ist Django Django.

Vor einigen Wochen haben Django Django „Django Django“ veröffentlicht. Das muss man sich mal reinziehen, django!-django!-django!-django!, das ist Onomatopoesie und beschreibt den Sound der Band (fast) ohne Worte. Was da von Edinburgh aus auf London niederging, das zuckelt gewaltig. Auf seinem Debüt-Album kredenzt das Jungs-Quartett einen Schüttelbecher voller zappeliger ADHS-Mucke, die gleichermassen an Franz Ferdinand und an Krautrock erinnert.

Django Django-Drummer David Maclean, der jüngere Bruder eines Mitglieds der Beta Band selig, erläutert die Arbeitsweise seiner Band in einem Interview: „Music’s so mad and widespread and varied, that eclecticism’s the only way to be for us. (…) I think you can draw a line through all the music we’re into. It’s about creativity and experimentation and the quest to find a new sound.“ Genau diesen Sound und seine Einflusssplitter gilt es unter dem Deckmantel der Repetition zu entdecken. Ihr seid herzlich eingeladen zur Mega-Dance-Party.

Django Django – Default

> „Django Django“ wurde auf Because Music veröffentlicht.