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  • Neviss und Caroline Chevin sind die erfolgreichsten Schweizer Radio-Bands

    Von    |   8. März 2012   |   11 Kommentare

    Wer bei den Schweizer Radios wie oft gespielt wird und damit in etwa wieviel verdient, das zeigt die Suisa-Hitparade. Die erfolgreichsten Schweizer Acts 2010 heissen Neviss (SRG-Radios) und Caroline Chevin (Privatradios).

    Die Ende Januar publizierte Suisa-Hitparade ist quasi die Geschmacks-Hitparde der Schweizer Radio-Musikredaktionen – oder zumindest die Hitparade jener Songs mit den meisten Nennungen. Interessant dabei ist, dass der Geschmack der Musikredaktionen überhaupt nicht dem Geschmack der Konsumenten entspricht.

    Vergleicht man die meistgepielten Radio-Songs mit den meistverkauften Songs, dann stellt man fest, dass es eine einzige Überschneidung gibt innerhalb der Top Ten: Die beste Platzierung der Verkaufscharts in der Suisa-Hitparade ist Platz zehn mit Jay-Z und Alicia Keys „Empire State of Mind“. Und das nicht mal bei einem Privatradio, sondern bei den SRG-Radios. Die SRG-Radios schliessen also damit noch leicht besser ab, als die Privatradios, was die Kongruenz von Massengeschmack und Musik-Geschmack der Radiomacher betrifft.

    Übrigens 1: Ein Schelm, wer denkt, dass die Sendemeldungen abweichen von der wirklichen Anzahl gespielter Songs.
    Übrigens 2: Wer wissen will, wieviel denn der Top-Spot für Neviss einbrachte? Im Fall von Neviss‘ „Saint Brokenheart“ hat das Radioairplay den Machern gemäss eigenen Aussagen 2010 11’000 CHF in die Taschen gespült.

    Radio-Sendungen der SRG, meistgespielte Werke

    1. Train – Hey Soul Sister (Platz 36 der Single-Charts)
    2. Jay-Z & Alicia Keys – Empire State of Mind (Platz 10 der Single-Charts)
    3. Owl City – Fireflies (Platz 28 der Single-Charts)
    4. Melanie Fiona – Monday Morning (Platz 19 der Single-Charts)
    5. Michael Bublé Haven’t Met You Yet (Platz 56 der Album-Charts)

    Radio-Sendungen der SRG, meistgespielte Werke von SUISA-Mitgliedern

    1. Neviss – Saint Brokenheart (Nicht in den Top 75 der Single- und Albumcharts)
    2. My Name Is George – It’s Good To Be Lonely (Nicht in den Top 75 der Single- und Albumcharts)
    3. Lunik – People Hurt People (Platz 24 der Album-Charts)
    4. Hej Francis – Docteur Psy (Nicht in den Top 75 der Single- und Albumcharts)
    5. Alvin Zealot – Brick Over Bricks (Nicht in den Top 75 der Single- und Albumcharts)

    Privatradios, meistgespielte Werke

    1. Owl City – Fireflies (Platz 28 der Single-Charts)
    2. Lady Antebellum – Need You Now (Platz 50 der Single-Charts)
    3. Train – Hey Soul Sister (Platz 36 der Single-Charts)
    4. Melanie Fiona – Monday Morning (Platz 19 der Single-Charts)
    5. Robert Francis – Junebug (Nicht in den Top 75 der Single- und Albumcharts)

    4. Privatradios, meistgespielte Werke von SUISA-Mitgliedern

    1. Caroline Chevin – Back In The Days (Nicht in den Top 75 der Single- und Albumcharts)
    2. Redwood – Who We Are (Nicht in den Top 75 der Single- und Albumcharts)
    3. Adrian Stern – Amerika (Platz 40 der Single-Charts)
    4. Lesley Meguid – Love (Nicht in den Top 75 der Single- und Albumcharts)
    5. Marc Sway – Losing (Platz 95 der Albumcharts)

    11 Reaktionen

    1. #1 Agnes

      15:06 Uhr, 8.3.2012, Link

      Danke DRS Virus!

    2. #2 Simon

      17:06 Uhr, 8.3.2012, Link

      Übrigens 3: In den SRG-Airplays 3/5 Bands aus dem Luzerner Indie-Kuchen. Wiederum ein Schelm, wer Böses denkt…

    3. #3 LRC

      17:15 Uhr, 8.3.2012, Link

      Lucerne Rock City !!!

    4. #4 jdw

      18:30 Uhr, 8.3.2012, Link

      irgendwie scheint mir die interpretation der ergebnisse nicht zu stimmen. suisa-hitliste heisst doch, dass es sich hierbei um die songs handelt deren rechte von der suisa verwaltet werden, oder? daneben gibt’s viele andere verwertungsgesellschaften die vorab die ganzen internationalen songs verwerten.

      die aussage „Interessant dabei ist, dass der Geschmack der Musikredaktionen überhaupt nicht dem Geschmack der Konsumenten entspricht.“ macht also wenig sinn, da ja eben all die andern songs nicht beachtet werden. zudem lässt sich durchaus eine übereinstimmung zwischen radio-airplay und den aktuellen singlecharts feststellen (siehe dazu top-100 auf airplay.ch)

      oder versteh ich diese liste falsch?

    5. #5 Gisi

      20:51 Uhr, 8.3.2012, Link

      danke jdw. aber schön ist es trotzdem…

    6. #6 Mathias Menzl

      22:28 Uhr, 8.3.2012, Link

      @jdw: Das hat mich ja eben auch verwundert und darum ja auch „Übrigens 1: Ein Schelm, wer denkt, dass die Sendemeldungen abweichen von der wirklichen Anzahl gespielter Songs.“ Gemäss Anfrage bei der Suisa wussten sie darauf auch keine Interpretation. Was meinst du mit „viele andere verwertungsgesellschaften die vorab die ganzen internationalen songs verwerten“? Die Suisa vertritt ja auch die Ausländischen mit Gegenseitigkeitsverträgen. Ebenso wie die Rechte Schweizer Künstler im Ausland wahrgenommen, nimmt die Suisa die Rechte ausländischer Künstler in der Schweizer wahr: http://www.suisa.ch/de/suisa/partner/international/. Oder denkst du dass Jay-Z und Owl City von einer anderen Urheberrechtsgesellschaft vertreten wird als Eminem, Taio Cruz und Kesha und bei diesen Künstlern keine Gegenseitigkeitsverträge bestehen und die Suisa die darum nicht listet? Wohl kaum. Oder stehe ich jetzt ganz auf dem Schlauch?

    7. #7 guz

      18:25 Uhr, 12.3.2012, Link

      ähm, caroline chevin ist doch gechartet? Redwood doch auch? und monday mornig war doch auf der 1? und empire state of mind war auf platz 4? und hey soul sister war auf der 4? und fireflies war auf der 4? und need you now auf platz 11? und junebug auf der 22?
      und sind für 78s die charts nicht sowieso nonsense? könnt ihr euch nicht entscheiden? oder habe ich den artikel nicht verstanden? fragen über fragen.

    8. #8 Mathias Menzl

      22:02 Uhr, 12.3.2012, Link

      @guz: 1. geht um die jahreshitparade – sowohl im radio wie auch beim vergleich mit den verkaufscharts.
      2. 78s ist ein musikblog.

    9. #9 guz

      00:43 Uhr, 13.3.2012, Link

      aber die jahrescharts sind ja eine auflistung der besten chartsplatzierungen. nicht eine jahresverkaufshitparade.

    10. #10 JV

      02:57 Uhr, 13.3.2012, Link

      Sind wir nicht alles Schelme?

    11. #11 JV

      03:03 Uhr, 13.3.2012, Link

      Übrigens: vermutlich wird der Vergleich Charts/Redaktionsgeschmack durch Periodisierungsprobleme verzerrt? Radios spielen ja häufig Tracks, welche noch nicht in den Charts sind… Verzögerungen/Verschiebungen zum „Geschmack der Konsumenten“?

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