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  • Platte der Woche: Dry The River – Shallow Bed

    Von    |   7. März 2012   |   1 Kommentar

    Man munkelt: Die einzigen Musik-Genres, die dieser Tage von Labels gejagt werden sind Dubstep und Folk-Rock. Eines vorneweg: Dry The River machen keinen Dubstep.

    Dry The River aus England sind als Mischung aus Arcade Fire, Fleet Foxes, Mumford and Sons und Kings of Leon wie geschaffen für den grossen Erfolg. Die BBC wusste es schon im Dezember des letzten Jahres: Dry The River wurden als eine von zwölf Bands ihrer Sound of 2012 Liste auserwählt, unser Musikjahr zu prägen. Unter uns gesagt: Das war, wie die Briten zu sagen pflegen, ein „safe bet“, eine sichere Wette also. Wenn man sich das Debüt-Album „Shallow Bed“ anhört, fühlt man sich an einige zeitgenössische Bands erinnert (die bereits eingangs erwähnt wurden), welche mit ihrem Sound ebenfalls äusserst erfolgreich unterwegs sind, und das auf eine gute Art und Weise. Mit anderen Worten: Dry The River machen so ziemlich alles richtig und nicht ohne Grund wird da von Sony auch mächtig Geld reingebuttert.

    Die Band lebt unter einem Dach in einem Haus in East London und setzt sich zusammen aus dem Norweger Peter Liddle (der mal Medizin und Anthropologie studiert hat), aus einem ehemaligen obdachlosen Punk-Schlagzeuger, einem Rocker als Gitarristen und einem klassisch ausgebildeten Violinisten. Die musikalische Sozialisation des fünften Mitgliedes konnte nicht eruiert werden. Tut aber auch nichts weiter zu Sache, denn dass der Sänger Norweger ist, gebildet zu sein scheint und sich mit einem ehemals obdachlosen Schlagzeuger zusammengetan hat, ist alles, was bei euch hängen bleiben muss für den heiteren Musik-Smalltalk.

    Soweit die biographischen Angaben. Musikalisch driftet die Band von zuweilen harmonisch bis andernorts treibend vorgetragenemen Folk-Rock rüber zu Prog-Rock-Passagen und Power-Pop-Elementen, um schlussendlich doch bei Indie Rock und Gospel anzukommen. Meistens startet die Band im Laufe eines Tracks durch und bläst so ziemlich alles weg. Desweiteren sind eigentlich alle Songs mit herzzerreissend schönen Harmonien und Melodien vollgestopft (positive Konnotation von stopfen verstehen bitte), glänzen mit mehrstimmigen Gesangspassagen und vielen klitzekleinen Details, die einer Platte den Grower-Status verleihen.

    Dry The River sind also herzlich dazu eingeladen, mein Musikjahr 2012 zu prägen.

    > Dry The River – Shallow Bed (Stream inklusive Band-Kommentare)

    Eine Reaktion

    1. #1 David

      10:47 Uhr, 12.3.2012, Link

      Die Lorbeeren sind verdient. Grossartiges Album.

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