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  • Die wichtigsten Onlinedienste für Bands (Resultate der Umfrage)

    Von    |   17. Februar 2012   |   8 Kommentare

    Wir haben Musikerinnen und Bands befragt, welche Onlinedienste für sie wichtig sind. Hier die Resultate.

    Anfang Januar haben wir eine Umfrage lanciert, in der wir Musikerinnen und Bands baten, um zu sagen, welche Onlinedienste für sie wichtig sind. 131 haben sich an der Umfrage beteiligt.

    Einerseits baten wir zu einer Reihe von weit verbreiteten Diensten um eine Einordnung, ob diese für sie wichtig, mässig wichtig oder ohne Bedeutung sind. Facebook und YouTube gehören für praktisch alle Bands zum Programm, ebenfalls von vielen als wichtig eingestuft werden die eigene Website und Soundcloud. Man kann die vier gewissermassen als Standardaufstellung betrachten: Facebook zum Kommunizieren, YouTube für Videos, Soundcloud für Audiofiles und die Website als Ankerpunkt. Das ehemals stolze MySpace ist weit abgeschlagen, für mehr als die Hälfte der Antwortenden ist es ohne Bedeutung.

    Ein klares Bild ergibt sich bei der Frage nach dem wichtigsten Dienst. Facebook und dann lange gar nichts mehr.

    Was lest ihr aus den Statistiken?

    Wichtig zu bedenken: Die Umfrage ist nicht repräsentativ. Die 131 Antwortenden stellen keine Zufallsstichprobe dar. Ausserdem haben wir keine Möglichkeit zu kontrollieren, ob ausschliesslich Musiker und Bands teilgenommen haben (zehn verdächtige Antwortende, die unmittelbar nacheinander alle denselben unbekannten Dienst als wichtigsten genannt haben, haben wir aus der Statistik entfernt).

    8 Reaktionen

    1. #1 Simon Aeschbacher

      12:57 Uhr, 18.2.2012, Link

      Der Niedergang von MySpace dürfte wohl für längere Zeit als Fallstudie herhalten müssen, wie man in ein paar wenigen Jahren eine einmalige Führungsposition im Netz verspielt. Die ganz grossen Fehler wurden von News Corporation gemacht, Rupert Murdoch’s Medien Imperium, das MySpace 2005 für 580 Millionen Dollar kaufte. Für viele wurde ein Boykott zum kategorischen Imperativ. News Corporation überflutete MySpace mit Spam. Neuerungen verkomplizierten oft, anstatt zu vereinfachen. Und irgenwann war klar, dass verzweifelt versucht wurde, die Leute bei der Stange zu halten.
      News Corporation verkaufte MySpace im vergangenen Jahr für nur gerade 35 Millionen Dollar. 545 Millionen Dollar in den Sand gesetzt! Die neuen und heutigen Besitzer, die Digitale Medien Firma Specific Media, eine Gruppe von Investoren, denen auch Justin Timberlake angehört, haben diese Woche verlauten lassen, dass sich der Wind zu ihren Gunsten gewendet habe. Laut Tim Vanderhook, Geschäftsführer, verzeichnet MySpace täglich wieder 40’000 neue Benutzer. Man will vorallem auf die Musik setzen. Auf MySpace könne man über 42 Millionen Songs streamen. Im Gegensatz dazu seien es bei Spotify in den USA nur gerade 15 Millionen Songs.
      Nehme ich mir die Auswertung dieser Umfrage zu Herzen – “für’s Kommunizieren Facebook, für Videos YouTube, für Audiofiles Soundcloud und die eigene Website als Ankerpunkt” und stelle mir eine einzige Stelle vor, die das alles unter einem Dach kombinieren kann, dann kommt so etwas ähnliches wie MySpace heraus.

    2. #2 David Bauer

      15:21 Uhr, 18.2.2012, Link

      Dass MySpace nennenswert Nutzer verloren hat, weil diese News Corp boykottieren wollten, halte ich für sehr unwahrscheinlich. Die meisten Nutzer haben von diesem Besitzerwechsel gar nichts mitbekommen. Vielmehr ist MySpace das widerfahren, was zig anderen Startups ebenfalls passiert ist, die von einem grossen Konzern aufgekauft wurden: Innovation wurde gebremst. Dazu beigetragen hat wohl auch, dass News Corp kurz nach den Kauf einen Werbedeal für MySpace mit Google im Wert von rund einer Milliarde abschliessen konnte und den Kauf damit bereits amortisiert hat.

      Daneben gibt es viele andere Gründe, warum MySpace gegen Facebook den Kürzeren gezogen hat. An ein Comeback glaube ich ehrlich gesagt nicht richtig. Ausserhalb von MySpace spricht schlicht niemand mehr von MySpace.

    3. #3 JV

      14:36 Uhr, 20.2.2012, Link

      zeichnet sich die myspace/FB-geschichte auch bei mx3/restorm ab?
      Frage: weshalb genau ist soundcloud so beliebt?

    4. #4 darius

      14:55 Uhr, 20.2.2012, Link

      diese umfrage ist nicht repräsentativ. 130 78s leser? wow…
      für schweizer bands ist mx3 ein sehr wichtiges tool und diese plattform erscheint nicht mal in der statistik.
      es scheint es haben vor allem fb fans geantwortet, welche nicht in einer band spielen.

    5. #5 jv

      15:46 Uhr, 20.2.2012, Link

      mx3 ist schon drin… zumindest in einer.
      neben dem „nicht repräsentativ“ stellt sich natürlich auch noch die problematik, dass man z.t. birnen und äpfel vergleicht…
      der vergleilch zwischen mx3 und restorm ist dementsprechend rel. naheliegend

    6. #6 David Bauer

      18:06 Uhr, 20.2.2012, Link

      Dass die Umfrage nicht repräsentativ ist, schreibe ich ja selber.

      Was das Vergleichen angeht: Meine Grundannahme war die, dass Bands ein beschränktes Zeitbudget haben, um Onlinedienste welcher Art auch immer zu nutzen. Davon ausgehend frage ich, wie wichtig einzelne Dienste sind. Wenn es ums Zeitbudget geht, dann konkurriert eben schon jeder Dienst mit jedem, insofern finde ich den Vergleich gerechtfertigt.

      Was Mx3 betrifft: Ich habe kurz in den Daten nachgeschaut. Mx3 wurde von keinem der Antwortenden als wichtigster Dienst genannt, ist also auch nicht unter „andere“ in der zweiten Grafik subsummiert.

    7. #7 Fred

      23:11 Uhr, 20.2.2012, Link

      MX3 ein sehr wichtiges Tool? Dahinter stecken zumeist Redaktoren (Couleur 3 ausgenommen), die sich ohne Hirtenhund nicht aus dem Haus trauen.

    8. #8 JV

      23:43 Uhr, 20.2.2012, Link

      @David
      Das Vergleichen mach sicherlich Sinn!
      (Nur im engeren Sinn und beim ersten Blick konkurrrieren die Dienste, welche einen ähnlicheren Fokus haben, stärker untereinander.)
      In diesem Sinne: Man könnte fast noch weiter gehen und Youtube z.B. auf für Soundfiles benutzen. (Besser, als wenn sonst jemand die Songs dort hochlädt.)
      Interessant wäre die grüne Grafik, wenn man „wichtig/mässig wichtig“ kummuliert für die Reihenfolge verwendet. Dann zeichnet sich nämlich meiner Meinung nach ein weiterer Trend ab: Bei den (hauptsächlich) Content-Diensten dominieren ganz klar die beiden Audio-visuellen Youtube und Vimeo. Video-Präsenz ist gefragt. Zudem verfügen beide ja auch über Playlist-Funktionen, etc. Hinzu kommt, dass die Video-Content-Dienste am besten auf allen Plattformen zugänglich sind (Mobile, Mobile FB, etc.). Hinzu kommmt, dass im Netz audiovisueller Content wesentlich attraktiver ist als „nur“ Audio.

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