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  • Die holländischen Onkel aus Manchester

    Von    |   9. November 2011   |   3 Kommentare

    Die Dutch Uncles zeigen dem geneigten Hörer, wie britischer Math-Rock moderner Prägung so klingt.

    Wer in der letzten Woche an einem der beiden Schweizer Konzerttermine der Wild Beasts anwesend war, dürfte den Abend nicht nur wegen der Biester aus dem hohen Norden Englands in guter Erinnerung behalten. Beeindruckt hat auch die Vorband mit dem klingenden Namen Dutch Uncles.

    Dutch Uncles "The Ink"

    Die jungen Musiker rund um Frontmann und Sänger Duncan Wallis haben eindringlich unter Beweis gestellt, dass sie nicht zu Unrecht als eine der viel versprechendsten Bands aus Manchester gelten, die in den letzten Jahren den Sprung über die lokale Musikszene hinaus geschafft haben. Und dies ist kein geringes Lob, entstammen doch Erfolgsprojekte wie Hurts, Everything Everything oder Delphic (mit denen die Dutch Uncles eng befreundet sind) der Stadt mit dem ohnehin schon grossen musikalischen Erbe.

    Obwohl die Dutch Uncles bereits auf eine gewisse Erfahrung in Kontinenaleuropa zurückblicken können (ihr erstes selbstbetiteltes Album ist 2008 auf dem Hamburger Label Tapete Records erschienen), haben sie erst in diesem Jahr grössere Anerkennung erfahren. Mittlerweile stehen sie beim englischen Indie-Label Memphis Industries (dem Zuhause von „Tokyo Police Club“ und „The Go! Team“) unter Vertrag und haben in diesem Sommer an den ersten grösseren Festivals auf der Insel gespielt.

    Der Sound der Dutch Uncles mit seinen verspielten Strukturen und den stakkatoartigen Gitarrenriffs erinnert bisweilen stark an die Foals oder die bereits erwähnten Everything Everything. Doch durch das prägende Charisma von Wallis (der sich beim Kleidungsstil stark von den 70ern inspirieren lässt) sowie durch die vielen kreativen Ideen, welche die Lieder durchziehen, schaffen die Dutch Uncles etwas Neues, Aufregendes. Wie der Guardian allerdings richtigerweise anmerkt, fehlt es ab und an noch an Eingängigkeit beziehungsweise an grossen Refrains. Doch das Potential dazu, eine der nächsten grossen britischen Gitarrenbands zu werden, ist allemal vorhanden.

    Cadenza by Dutch Uncles

    3 Reaktionen

    1. #1 tom

      00:26 Uhr, 10.11.2011, Link

      autsch, ganz schlimme band. haben mir das wild beasts konzert fast versaut. schlimmer kunsti-buben-prog-rock, gespielt von jungs die nicht wissen dass es einem song auch mal gut tut wenn man nicht die ganze tonleiter rauf und runter spielt… nein danke.

    2. #2 Mathias Menzl

      13:02 Uhr, 11.11.2011, Link

      i like kunsti-buben-prog-rock. für mich eines der besten knozerte des jahres. und damit mein ich NICHT Wild Beasts.

    3. #3 Simon Aeschbacher

      16:45 Uhr, 12.12.2011, Link

      Besser als Wild Beasts? Kann ich mir nur schwer vorstellen.

      http://www.guardian.co.uk/music/video/2011/dec/06/wild-beasts-other-voices-video

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