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  • Dirty Beaches: Der düstere Lo-Fi-Vagabund kommt ins Mascotte

    Von    |   22. Oktober 2011   |   0 Kommentare

    Vor lauter Sommer und Strandromantik liessen wir uns Dirty Beaches in den letzten Monaten glatt durch die Lappen gehen. Das wird spätestens am Sonntagabend im Zürcher Mascotte nachgeholt.

    Zhang Hungtai ist in Taiwan geboren und in Montreal aufgewachsen. Die acht Songs auf seinem Anfangs Jahr erschienenen Album «Badlands» erinnern an die Rockabilly-Grössen der 50er und an mit Kassettenrekorder aufgenommenes Wellenrauschen. Hungtai spricht in Interviews oft darüber, wie er während seiner Kindheit nirgends wirklich zuhause war und keine vollständigen Heimatserinnerungen hat. Dies widerspiegelt sich auf seinem Album. Die einzelnen Geschichten sind verstückelt, der Plot vage. Die Grundstimmung hingegen nahtlos und konsequent düster.

    Oft wird seine Musik im Zusammenhang mit Filmregisseuren wie David Lynch oder Jim Jarmusch erwähnt. Tatsächlich: Hätte Jim «Stranger Than Paradise» 2011 gefilmt, hätte «Lord Knows Best» von Dirty Beaches Jay Hawkins‘ «I Put A Spell On You» bei der Soundtrackwahl in den Schatten gestellt. Denn selbst der «Master of Boredom» Jarmusch hätte sich beim Lauschen von Françoise Hardys Backing Vocals einen entzückten Seufzer nicht verkneifen können.

    Egal, ob ihr Versäumtes nachzuholen habt, oder euch schon seit Wochen auf das Konzert freut: Am Sonntag steht Dirty Beaches in Zürich auf der Bühne und wir empfehlen euch, davor zu stehen.


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