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  • Coverart: School of Seven Bells – Alpinisms (mit Hindernissen)

    Von    |   7. Oktober 2011   |   0 Kommentare

    School of Seven Bells besteigen Berge. Visuelle Hilfe bekommen sie dabei von Bryan Collins.

    Die Dream-Pop Band School of Seven Bells, entstanden aus der Asche von On!Air!Library! und der Trennung von Benjamin Curtis von den Secret Machines, veröffentlichte ihr erstes Album im Jahre 2008. «Alpinisms» nannten sie ihren Erstling und untermalten die Wahl des Titels mehr als deutlich auf dem Cover.

    Was liegt beim Titel «Alpinisms» schon näher, als auf dem Plattencover Berge abzubilden? Aber einfach ein schönes Panoramafoto sollte es nun auch nicht sein – wäre ja wohl doch ein wenig zu offensichtlich und einfallslos. Dies dürfte unter anderem der Grund gewesen sein, weshalb man sich für die surrealere Variante einer Gesteins-Collage entschied. Das Resultat ist eine kristallähnliche Bergformation, die durch die Wahl der Farbnuancen und Schattierungen einen täuschenden 3D-Effekt erzielt.

    Entworfen wurde das Artwork vom amerikanischen Künstler Bryan Collins. Die Referenz zu seinen Vorbildern, darunter M. C. Escher und Salvador Dalí, ist darin unverkennbar. Auch von Tim Burton lässt sich Collins gerne inspirieren, wie auf seiner Homepage deutlich zu sehen ist. Ursprünglich ein gelernter Tattoo-Artist, konzentriert sich Collins heute ganz auf seine Kunst, da es ihm im Tattoo-Studio nach eigenen Angaben zu viele einengende Regeln gab.

    Alpinismus ist nach dem französischen Schriftsteller René Daumal die Kunst Berge zu besteigen. Daumal-Verehrerin Alejandra Deheza, die nach dem Abgang ihrer Zwillingsschwester Claudia einzig verbliebene Sängerin der Band, schien diesen Begriff als besonders passend zu empfinden, denn sie bezeichnet das Album treffend als eine Kollektion von «mountain-climbing songs». Auch das Label von School of Seven Bells, Ghostly International, hielt sich denn im Plattenbeschrieb an die Bergmetaphorik: «Alpinisms is an electronically enhanced pop record of dizzying highs and claustrophobic lows, whose painstaking conception shows in its detail-laden crevices».

    Für alle, die mit den Höhen, Tiefen und Spalten von «Alpinisms» noch nicht vertraut sind, hier der letzte Track, und als Abschluss der Kletterei wohl auch der musikalische Gipfel des Albums.

    School of Seven Bells – My Cabal

    Künstler: School of Seven Bells
    Album: Alpinisms
    Label: Ghostly International / Vagrant Records
    Jahr: 2008
    Cover-Bild von: Bryan Collins

    In der Serie Coverart stellen wir Plattencover vor, die besonders sehenswert sind.

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