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  • Tierisch gut: Die Debüt-EP von Niki and the Dove

    Von    |   10. August 2011   |   7 Kommentare

    Es ist die ewig gleiche Leier – und sie zieht immer noch. In Sound und Styling machen Musikerinnen einen auf Naturverbundenheit und verleihen ihrem Pop damit eine schier unwiderstehliche Note. So auch Niki and the Dove. 

    Wie zuvor schon Kate Bush, Björk, Bat for Lashes oder Lykke Li lassen auch Niki and the Dove in ihrem Synth-Pop immer wieder eine gut geerdete Spiritualität durchblicken. Seit Anfang 2010 widmen sich Malin Dahlström und Gustaf Karlöf aus Stockholm der Musik und stossen mit ersten Releases (78s berichtete) auf offene Ohren. Sie tragen die Taube im Bandnamen, singen von Veilchen und Adlern – und jetzt auch vom Fuchs.

    Mitte Juni hat das Duo auf Sub Pop sein 12-Inch-Debüt „The Fox“ veröffentlicht und betört abermals mit einem schillernden Sound, dem eine abgründige Düsterheit inne ist. Der polternde Titelsong der 3-Song-EP schwört auf die magische Kraft des Fuchses:

    We got inspired to write „The Fox“ when we heard this interview with this Swedish book author on the radio, the author describes a technique for insomnia where you picture a meadow with a hill, and at the top of the hill is a tree that a fox lives under, you walk up the fox and tell her all your worries and fears, the fox then digs a hole, buries the worries and lays on top. Then you are able to fall asleep.“

    Niki and the Dove – The Fox

    [audio:http://assets4.subpop.com/assets/audio/9372.mp3]

    7 Reaktionen

    1. #1 nico

      11:29 Uhr, 10.8.2011, Link

      tiersymbolik und die naturbeziehung im weiteren sinn stehen für eine mythische komponente, auf welche letzten endes alle musik zurückzuführen ist. sie ist quasi das stammhirn der musik, die überlieferung. diesem ursprung lässt sich mehr oder weniger vordergründig huldigen, -immer bleibt er aber als unwiderlegbare tatsache vor jeder musikalischen entwicklung bestehen. für die einen eso-quatsch und spiritueller rohrkrepierer, für andere der einfache grund dafür, das leben selbst in so engem bunde mit musik zu leben.

    2. #2 Nina Wyss

      12:03 Uhr, 10.8.2011, Link

      Den Song, nico, wie findest du den Song!?

    3. #3 Simon Aeschbacher

      13:19 Uhr, 10.8.2011, Link

      Der Song ist mal sicher kein Mittel gegen Schlaflosigkeit, wie es in der inspirationsstiftenden Geschichte geschildert wird, dafür polterts und blitzts zu heftig. Ich hab ihn mir aber gerne mehrmals angehört und The Fox scheint ein wuchtiger Wurf zu sein. Was das Naturgedusel anbelangt, das man so oft in der Popwelt serviert bekommt – Adam Ant und Shakira fallen mir noch ein – trifft ‘nico’ für mich in’s Schwarze. Musik ist ein direkter Draht zum Tierischen. Und zu anderen schlummernden Dingen auch.
      Für mich funktioniert’s im vorliegenden Falle. Ich glaube, weil in The Fox genug dunkle Noten mitschwingen. Und die kommen primär vom “natürlichen” Cello. Danke für den Tip.

    4. #4 Gwaggli

      13:52 Uhr, 10.8.2011, Link

      Das mit den Federli in den Haaren hätte ich sonst langsam ein bisschen gesehen.

    5. #5 Henri

      16:19 Uhr, 10.8.2011, Link

      Recht geil!! Das hat Eier ;-)

    6. #6 nico

      17:08 Uhr, 10.8.2011, Link

      oh natürlich, der song. er ist toll. natasha khan ist für mich, zumindest was emotionalität und authentizität anbelangt, auf dieser schiene meilenweit voraus. tut aber nichts zur sache. ich mag die schweren synthies gut. die sind für mich eng verbunden, mit dem nordischen klang. der song ist auch rhythmisch interessant. austra bespielten ja kürzlich landesweit die bühnen. die frauen hatten alle verblüffende ähnlichkeit mit eulen. und wer sich an das dramatische video zu when I grow up von fever ray erinnern kann – wie sich da über dem swimmingpool der himmel zusammenzog und was der wind mit den haaren des mädchens machte – der kann unmöglich behaupten, nicht eingeladen worden zu sein, zur hochzeit von klang und natur. wie du gesagt hast, nina: sie ist ewig wiederkehrendes thema in der kunst.

    7. #7 Nina Wyss

      20:23 Uhr, 10.8.2011, Link

      Das nenn ich mal eine Kommentarkultur. Merci, Jungs!

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