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  • Song des Tages: Grimes – Vanessa

    Von    |   24. Mai 2011   |   0 Kommentare

    Grimes Pop-Kunst klingt wie das Echo eines flüchtigen Traums. Variantenreiche Beats umhallt von geisterhaften Stimmen, die hinüber flüstern aus einer vergessenen Welt bizarrer Schönheit.

    Claire Boucher ist erst 23 und hat sich mit zwei Alben bereits einen Namen über die Indie-Szene Montreals hinaus gemacht. „GothicPop“ nennt sie ihre ausserweltlichen DIY-Kunstwerke, die sich durch spooky Atmosphäre, d.h. im Hall herumgeisternde Stimmen und allerlei hypnotische Beats auszeichnen.

    Die Stimmlage bewegt sich meist in kritischen Höhen, überschreitet jedoch nie die Schmerzgrenze und trägt als konzeptuell-theatralischer Teil zur Einzigartigkeit des artsy EsoPop-Experiments bei. Eine faszinierende Symbiose ansteckender Rhythmen und entrückender Melodien, deren Einflussgebiet vom 80er-SynthPop, HipHop über R&B, PostPunk, Industrial bis hin zum mittelalterlichen Organum reicht.

    Artverwandt mit Julianna Barwick und Tickley Feather, führt Bouchers Stimmvirtuosität, Perkussionsversessenheit und Genre-Verflechtung sie zuweilen auch in die finsteren Wälder des WitchHouse. Wie aus einem vergessenen Traum echot es mal melancholisch, mal fröhlicher, aber immer etwas verschroben zwischen den Ohrmuscheln. Ein akustischer Beleg für die unmittelbare Nähe der Schönheit zum Kitsch und Bizarren.

    Nach den letztjährigen, bezaubernden „Geidi Primes“ und „Halfaxa“ erschien kürzlich die Split-12“ „Darkbloom“ (mit d’Eon), worauf ‚Vanessa‘ zu finden ist, Grimes‚ bis dato vielleicht konturiertester, catchyester Song.


    Zugaben aus Halfaxa:

    Grimes – Weregild

    Grimes – Dream Fortress

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