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  • Schweizer Festivals, Live-Streams bitte!

    Von    |   18. April 2011   |   13 Kommentare

    Einfach mal so bemerkt, liebe Schweizer Festivals: Das Programm des Coachella kriegt ihr zwar nicht hin, aber so einen feschen Live-Stream doch bestimmt, non?

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    13 Reaktionen

    1. #1 deepgoa

      15:28 Uhr, 18.4.2011, Link

      die kriegen gar nix hin. in sachen vermarktung hinken wir hier um lichtjahre.. und wer soll das alles bezahlen?!
      *ironie off*

    2. #2 Marc

      16:03 Uhr, 18.4.2011, Link

      Den wünsche ich mir auch für die Festivals in Deutschland. Wird aber (auch) nix werden.

    3. #3 starttomelt

      16:29 Uhr, 18.4.2011, Link

      Ja genau. Kanns kaum erwarten die siebenunddreissigsten Auftritte von Stress und Bad Religion zu streamen! Wird sicher super!!!!11

    4. #4 David Bauer

      16:41 Uhr, 18.4.2011, Link

      Ska P wollte ich schon lange mal mit Mute-Knopf sehen.

    5. #5 the aeschli

      20:10 Uhr, 18.4.2011, Link

      ich bin dafür, dass man aus dem topf der swissperform etwas aufbringen soll zum sowas finanzieren, ich denke so:
      170’000.- (hauptbühnen)
      + 150’000.- (nebenbühnen)
      + 100’000.- (defizitgarantie)
      wäre doch was…

    6. #6 Mathias Menzl

      20:39 Uhr, 18.4.2011, Link

      Montreux zeichnet doch seine Konzerte immer auf. Die könnten ein Live-Streaming wohl mit ein paar Batzeli mehr easy hinkriegen, die Crew ist ja vor Ort, ein paar Streaming-Server hinstellen und fertig die Schose. Von der PK letztes Jahr hats bei Montreux auf jeden Fall geklappt. Da würde es sich von den Acts her auch noch lohnen. Und in punkto Reputation ebenso, da würden die Leute auch vom Ausland reinklicken.Das Problem ist halt, dass es dafür wohl keinen Sponsor gibt, sprich das Angebot sich nich verkaufen lässt. Und ähnlich geht es wohl den anderen Festivals auch. Die SRG hätte es in der Hand, die ist ja noch bei manchen Festivals mit Equippe vor Ort. Diese Konzerte strahlt man aber lieber irgedwann in der Nacht aus für eine Handvoll TV-Zuschauer.

    7. #7 the aeschli

      20:42 Uhr, 18.4.2011, Link

      offenbar ist das so eine sache mit den rechten
      http://www.drs.ch/www/de/drs/sendungen/tagesgespraech/2782.sh10161103.html

    8. #8 JV

      00:15 Uhr, 19.4.2011, Link

      filmerisch war das ganze bei coachella nicht immer ganz so der hit – aber verkraftbar – einiges besser, als manch andere live-konzert-aufzeichung (mit wildem hin-und-her-gecutte!)
      es war, wenn ich mich richig erinnere, mehr als 480p? – in der schweiz kriegt das noch niemand hin, oder?
      bezüglich den rechten weiss hierzulande z.b. livebeat sehr gut bescheid, leistet dementsprechend auch pionierarbeit (suisa, etc.) und regelt es glaubs mit den rechten auch ganz flott!
      einen grossen sponsor braucht es aber allerdings und technisch dürfte es auch scheitern – es ist mir nicht bekannt, dass ein wald-und-wiesen festival über so gute upload-leitungen verfügt und wie waren nochmals die preise für einen satelit? 1000.-/min?
      pssst… man munkelt, diese jahr solls was geben in montreux…?
      und ja, gefordert wäre tatsächlich sf – auf mehrern ebenen! aber wir schauen halt lieber das eidgenössische…

    9. #9 PLUTO

      08:18 Uhr, 19.4.2011, Link

      Ich denke es ist genau eine der stärken der Festivals, dass man sie eben live erleben muss. Als nächstes wollt ihr noch einen „i like“ Button am bühnenrand, einen twitterscreen für live feedback auf der Bühne und einen Ticker am unteren bühnenrand, der euch vertickt was ihr gerade woanders am verpassen seid.
      Ich glaube nicht, dass das gestreamte Festivalerlebnis erstrebenswert ist, im Gegenteil, es nimmt mir die Spannung auf einen Act, ohne mir einen wirklichen Eindruck davon gegeben zu haben.
      Ausserdem gefällt mir die Vorstellung nicht, dass einer zu Hause im Pijama faul auf der Couch sitzt, zuschaut und sagt: „am coachella waren sie aber besser“.
      Fuck that!
      Ich sage: nicht nur streamverbot, sondern gleich noch die Handys aus dem Konzertsaal verbannen, damit die, die da sind sich auch wirklich auf die Show konzentrieren, anstatt dauernd zu filmen & fotografieren als Beweis für ihre Anwesenheit und smsen, twittern oder Facebook Status updaten damit auch ja alle ihre Freunde zu Hause mitkriegen wie toll sie sich amüsieren würden, wenn sie nicht gerade mit updaten beschaeftigt wären!

      Opus hat es damals doch am besten gesagt: „LIFE IS LIVE“ oder war es sogar „LIVE IS LIVE“? So oder so richtig.

    10. #10 PLUTO

      08:28 Uhr, 19.4.2011, Link

      … Ach ja, bloggen habe ich noch vergessen!

    11. #11 tom

      08:49 Uhr, 19.4.2011, Link

      word, pluto.

    12. #12 JV

      08:19 Uhr, 20.4.2011, Link

      @Pluto: nun, bei der Wahl zwischen kein coachella oder stream-coachella erübrigt sich deine (vorsinflutiche-nostaigische) replik auf ein vergangenes Zeitalter des „Freide-Freude-Eicherkuchen“

    13. #13 PLUTO

      12:37 Uhr, 20.4.2011, Link

      Mein lieber JV, ich kann mir vorstellen, dass es schwer sein muss für dich zu akzeptieren, dass nicht alles was uns der technische Fortschritt so zu bieten hat auch automatisch einen positiven Einfluss auf uns haben muss.
      Du bist wahrscheinlich gerade voll im App-Fieber deines neuen iPhones und möchtest gerade alles haben und möglichst sofort und unbedingt. Sag, hast du auch einen Second Life avatar? Und hat der öfter Sex als du?

      Unsere Generation hat nunmal die grosse (und weit herum unterschätzte) Aufgabe in den abertausenden von Angeboten, Optionen und Möglichkeiten nicht komplett zu ertrinken und das geht nur indem man sich bewusst macht, ob man etwas braucht oder nicht, bzw. ob einen etwas weiterbringt oder nicht.

      Ein Coachella-stream mag seine Vorteile haben, keine Frage. Nur hat er auch seine Nachteile und es bleibt die Frage, ob du, ich oder sonstwer bereit ist, diese Nachteile in Kauf zu nehmen oder nicht.
      Ich habe mir auf livebeat auch schon gestreamte Shows angeguckt und ich habe mir die The Kills Aufzeichnungen vom Coachella Festival angeschaut und bin ein mal mehr zum Schluss gekommen, dass mich das am Ende mehr deprimiert als erfreut.

      Ich möchte die Sachen in meinem Leben unmittelbar erleben, nicht auf einem Bildschirm. Nicht so halbarschig. Alles oder nichts. Wenn dich der Coachellastream (abgesehen von der Kameraführung und der Streamqualität) befriedigt, fine! Meine Ansprüche liegen da etwas höher (hat aber nichts mit Kameraführung und Sreamqualität zu tun).

      Und etwas hast du leider ganz falsch verstanden. Es geht mir nicht um Nostalgie oder die Rückkehr zu einer vermeintlich bessern Zeit. Ich sehe in vielen (technischen) Entwicklungen das potential zur weiteren Degeneration der (Musik-) Kultur und ich bin nicht bereit das so einfach zu akzeptieren

      Mir geht es um eine Weiterentwicklung und zwar zu einen Punkt wo Kunst einen Wert hat, wo die Darbietung Qualität hat, weil das Publikum den Wert erkennt und auch bereit ist etwas zu opfern dafür – nämlich Geld, Zeit, Aufmerksamkeit, eine heisere Stimme, wundgeklatschte Hände und verschwitzte Kleider. Aber am Schluss ist es eine win-win Situation. Oder denkst du es bedeutet irgendjemandem auch nur einen feuchten Furz ob du auf der Coachella Facebookseite den „I like“ Button geklickt hast? Hast du dir denn wenigsten diese kleine Mühe gemacht? Vielleicht bist du ja auch nur aus versehen darauf gekommen und warst zu faul das wieder rückgängig zu machen. Wir werden es nie wissen.

      Und in Tat und Wahrheit ist die die Wahl ja nicht nur zwischen „kein Coachella“ und „Stream Coachella“. Es gibt noch ein drittes, nämlich „Coachella“. Vielleicht nicht mehr dieses Jahr aber möglicherweise nächstes, wer weiss?

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