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  • Lo-fi aus Mali: Sidi Touré bringt uns „Sahel Folk“

    Von    |   25. Januar 2011   |   1 Kommentar

    Und stetig weht weiter traditionelle Musik aus Westafrika zu uns rüber: Mit Sidi Touré hat nun auch Thrill Jockey den Mali-Blues im Portfolio.

    Ganz egal ob man Ali Farka Touré – dem 2006 verstorbenen Bluesman of Africa – oder dem Desert Rock von Terakaft lauscht, Gitarren aus Mali legen sich wie Balsam auf westliche Ohren. Ob akustisch oder elektrisch, sanft schaukelnd oder mit einer repetitiven Portion Drive, eine malisch angehauchte Gitarre strahlt eine Gelassenheit aus, die man sich gerne für den Alltag einverleiben möchte.

    Mit seinem zweiten Album schickt sich nun auch Sidi Touré (der mit seinem berühmten Namensvetter übrigens nicht verwandtschaftlich verbandelt ist) an, dem Westen seine Musik ans Herz zu legen. Im Haus seiner Schwester spielt er die Platte „Sahel Folk“ ein, die heute auf Thrill Jockey erscheint. Dazu unterwirft sich Touré bei den Aufnahmen einem ganz eigenen Lo-fi-Dogma: Für jeden Song nimmt er sich einen Freund zur Seite und zwei Tage Zeit. Am ersten Tag findet man sich über einem Glas Tee in einem Duett und verliert sich im Zusammenspiel. Nach einer Nacht drüber schlafen wird der Song auf Band gebannt, wobei sich Touré nur zwei Takes gewährt, um die Flüchtigkeit des Moments, der musikalischen Begegnung zweier Freunde, zu wahren. Die Songs danken es mit einer unaufgeregt warmen Schönheit.

    Sidi Touré – Bon Koum

    [audio:http://downloads.pitchforkmedia.com/Sidi%20Toure%20-%20Bon%20Koum.mp3]

    Für La Blogotheque hat Vincent Moon Sidi Touré schon vor drei Jahren einen Besuch abgestattet:


    YouTube Direktlink

    Eine Reaktion

    1. #1 nico

      11:30 Uhr, 26.1.2011, Link

      ich finde das ganze touareg-ding aufregend fremd. sehr interessant, wie sich diese folkloristische musik seit einigen jahren zu unserer popmusik positioniert. mit bands wie tinariwen und group inerane habe ich dazu gefunden. die herausforderung, welche diese musik ans westliche ohr stellt, erlebe ich als unheimlich befruchtend für mein musikverständnis.

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