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  • Wild Nothing: Der schönste Fadein des Jahres

    Von    |   26. August 2010   |   9 Kommentare

    Zeugen Fadeouts von schlechtem Songwriting? Wenn ja, wie ist es denn um den Fadein bestellt?

    Das Orchesterstück „Die Planeten“ von Gustav Holst aus dem Jahre 1916 war der erste Musiktitel, dessen Ende ausgeblendet wurde. Fadeouts gelten in der Popmusik eher als verpöntes Stilmittel. Man stelle sich vor, Fernsehsendungen würden plötzlich grau werden und dann schwarz. Wenn man keine Idee hat den Song zu beenden, lässt man ihn einfach ausklingen lautet der Vorwurf. Allerdings gibt es auch grosse Songs, die ausfaden, zum Beispiel „Reckoner“ von Radiohead oder „We Dance“ von Pavement, um nur zwei zu nennen. Was hingegen soll man von Fadeins halten? Als erste Aufnahme mit einem Fadein gilt „Eight Days a Week“ von den Beatles aus dem Jahr 1964. Der schönste Fadein des Jahres – ich kenne schlicht keinen anderen – kommt von Wild Nothing und ihrem Song „Golden Haze“, der am 12. September auf der gleichnamigen 12inch erscheinen wird. Wild Nothing nützen mit dieser EP den Schwung rigoros aus, den sie im Mai mit der Veröffentlichung der grandiosen Platte „Gemini“ aufgenommen haben. Ein Kleinod aus Lo-Fi und Dream-Pop, inspiriert durch The Cure, und die Cocteau Twins.

    9 Reaktionen

    1. #1 jdw

      11:23 Uhr, 26.8.2010, Link

      „Man stelle sich vor, Fernsehsendungen würden plötzlich grau werden und dann schwarz. “

      Schon mal „Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins“ gesehen? Richtig eingesetzt kann ein Fadeout sehr effektiv sein (auch in der Musik).

    2. #2 jdw

      11:24 Uhr, 26.8.2010, Link

      und übrigens: auch ein sehr schönes fadein (und bereits 10 jahre alt): „two hands and ten fingers“ von last days of aprils album „angel youth“.

    3. #3 jdw

      11:25 Uhr, 26.8.2010, Link

      und last but not least: schöner song von wild nothing, danke für den tipp!

    4. #4 Reto

      11:45 Uhr, 26.8.2010, Link

      drei weitere schöne fadeins dieses jahres:
      „half light I“ von arcade fire, „like home“ von musée mécanique und vor allem „take care“ von beach house.

    5. #5 Mathias Menzl

      11:57 Uhr, 26.8.2010, Link

      hm, die sollte ich eigentlich kennen. vielleicht hab ich die einfach nie beachtet. bis jetzt. ich avenciere zu einem fadein-fetischisten.

    6. #6 seb

      09:17 Uhr, 27.8.2010, Link

      ich find fade ins im allgemeinen und diesen im speziellen sehr ansprechend!

    7. #7 patrik

      12:09 Uhr, 1.9.2010, Link

      habe gerade bemerkt, dass das wild nothing album mit einem fade in beginnt… doll!

    8. #8 N. Senada

      14:54 Uhr, 8.9.2010, Link

      „Das Orchesterstück Die Planeten von Gustav Holst aus dem Jahre 1916 war der erste Musiktitel, dessen Ende ausgeblendet wurde.“
      Fein recherchiert, Herr Journalist! :-)
      PS: Ein Trick, den schon Primarschüler anwenden, wenn sie aus der Wikipedia abschreiben: Einfach ein wenig umformulieren, dann merkt man’s nicht :-)

    9. #9 N. Senada

      15:03 Uhr, 8.9.2010, Link

      „Als erste Aufnahme mit einem Fadein gilt Eight Days a Week von den Beatles aus dem Jahr 1964.“

      Oops, he did again! :-)

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