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  • Sonarpilot winkt aufs Mutterschiff

    Von    |   13. August 2010   |   0 Kommentare

    Ein Basler Sonarpilot lädt aufs Mutterschiff, das für die Länge einer Doppel-CD in die tiefen des Klangkosmos abhebt und dabei bunte Elektro-Galaxien voller IDM-, Trance- und Synthienebel durchfliegt.

    Musikalisch aufgewachsen ist der Klangtüftler Michael Moppert in den 1970ern mit Bowie, Pink Floyd und Roxy Music, fühlte sich aber schon damals auch zu Elektro-Pionieren wie Tangerine Dream, Kraftwerk und Jean-Michel Jarre hingezogen. In den 80ern produzierte er tagsüber im eigenen Tonstudio Lokalbands und des Nachts werkelte er am eigenen Sound, der nach Einflüssen britischer SynthiePop-Bands immer technoider wurde. In den 90ern beteiligte er sich am erfolgreichen Start-Up einer Software-Firma.

    Erst 2008 fand er zu seiner eigentlichen Leidenschaft und zum „Mothership“ zurück, das er als Sonarpilot ab Ende August (VÖ 27.8.) abheben lässt. Zu einem über zweistündigen, in seiner Eintönigkeit abwechslungsreichen Flug, angetrieben von einer glasklaren Mischung eklektischen, aber selten langweilenden Chill-Technos.

    Meditativ und mit sorgfältiger Hand führt er das Mutterschiff durch den vor ihm expandierenden Klangkosmos. Auf elf Etappen tuschiert er nur sanft etwas klebrige Pop-Planeten und holt sich in verschiedenen Klangnebeln keltische, afrikanische oder asiatische Einschläge. Für zwei Remixes docken zudem die britischen Produzenten Simbad und Ramadanman an.

    Obschon er manchmal Züge einer Zeitreise annimmt, gestaltet sich der Trip nicht so spektakulär, ausgeklügelt und Horizont erweiternd wie mit einigen der Space-Pioniere, aber die Route ist auch anders gewählt. Ab und zu kreuzt der Weg gar etwas billig anmutende Floaters mit nackt tanzenden Weltraum-Touristen auf dem Weg zur Strassenparade. In leicht wehmütiger Erinnerung an ausgelassene Trance- und Goaparties längst vergangener Tage bereut man nach der Landung jedenfalls nicht mitgeflogen zu sein.

    Mit der downloadbaren Startphase in Form von ‚First Contact‘ lockt der Pilot aufs Schiff. Erste Sonarsignale werden durchs Sternenmeer geschickt, verlieren sich im leeren Raum und werden doch in aller Friedfertigkeit erwidert.

    Sonarpilot – First Contact by Sonarpilot

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