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  • Kula Shaker: konsequent nostalgisch

    Von    |   5. Juli 2010   |   0 Kommentare

    Die ewigen Hippies sind zurück. Kula Shaker schauen mit „Pilgrims Progress“ einmal mehr ins psychedelische Klangkaleidoskop der späten 60er.

    „Pilgrims Progress“ ist bereits das zweite Album, das die Reunion von Kula Shaker hervorbringt, wobei man im spiritistischen Kontext dieser Band vielleicht eher von Reinkarnation sprechen sollte. Nach dem kometenhaften Aufstieg mit dem Debüt „K“ warfen Kula Shaker bereits nach dem zweiten Album das Handtuch. 2007 wollten es Crispian Mills und seine Mannen mit „Strangefolk“ dann nochmals wissen.

    Das Kaleidoskop von Kula Shaker dreht sich mittlerweile etwas gemächlicher. Gerockt wird auf „Pilgrims Progress“ nur noch am Rande. Die Single „Peter Pan R.I.P.“ bietet streicherlastigen Folk-Pop, der auf einem Album von The Verve nicht deplatziert wirken würde. „Modern Blues“ steht dagegen eher in der Tradition von Bob Dylan. „All Dressed Up“ klingt gar nach Country, wäre da nicht die plötzlich einsetzende Sitar.

    „Figure It Out“ erinnert am ehesten an die alten Kula Shaker. Wie die Tabla-Trommeln unterstreichen, haben die Briten ihr Faible für indische Instrumente ebenso behalten wie ihre Vorliebe für die späten 60er, auch wenn sie sich vermehrt von folkigen Klängen inspirieren lassen. Manchmal plätschert „Pilgrim’s Progress“ etwas gar nostalgisch vor sich hin, doch in den besten Momenten wird deutlich, dass Kula Shaker mit ihrer anachronistischen Hippie-Mucke das gegenwärtige Psychedelic-Revival vorweg genommen haben.

    > Albumstream „Pilgrims Progress“

    Kula Shaker – Peter Pan R.I.P.:


    YouTube Direktlink

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