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  • Unscharf: 9. Stolze Openair

    Von    |   8. Juni 2010   |   1 Kommentar

    Für ein Wochenende im Jahr wird die Stolze-Wiese im Kreis 6 zum Mittelpunkt Zürichs. Was 2002 als kleiner Quartier-Plausch begann, ist längst zum weitum bekannten, generationsvereinenden Happening geworden.

    Mitten auf eine unscheinbare Wiese beim Rigiplatz lockt die Musik und verbreitet Festival-Atmosphäre für alle. Schon fast selbstverständlich jährlich wird das Stolze Openair zum Place-to-be mit abwechslungsreichem und doch geschmackvollem Line-up und allerlei überraschenden Begegnungen. Heuer wird dem OK seit langem mal wieder nicht nur mit Pilgerströmen an Musik- und Gesellschaftshungrigen gedankt, sondern auch mit prächtigem Wetter.

    Die Kleinsten turnen auf des Vaters Schultern, die etwas Grösseren spielen im Beinewald Verstecken, herausgeputzte Girlies flirten zaghaft mit coolen Jungs, ältere Paare können die Finger nicht voneinander lassen und Andrea Jansens Augen sind in echt noch krasser als am TV.

    4.6.: Schon komisch, wenn man nach getaner Arbeit zuhause auf dem Balkon sitzt und aus der Nachbarschaft Bassfetzen von My Heart Belongs To Cecilia Winter rüberwummern. Trotz Sonne sorgt das Glimmer-Trio für ein wenig Hühnerhaut, die mit der zweiten Konzerthälfte jedoch etwas abflaut.

    Während zur Dämmerung die holländischen Boogiemen fideln und dudeln, schwingen ältere Semester das Tanzbein und Teenies nebenaussen den Trinkarm. Angesichts der illustren Jahrmarktszenerie passen sogar die Kostüme der Clowns, die mit beherztem Auftritt für einen unerwartet würdigen Abschluss sorgen, bevor um Mitternacht das Gelände geräumt wird.

    5.6.: Schon am Nachmittag locken Yakari mit bekömmlichen Stadionrock-Tendenzen auf die glühende Wiese, und ob ihrem epischen Schlussfeuerwerk den Programmleiter fast aus der Reserve. Paul, das Pausenbrot spielt mit engagierten Cover-Hits gelungen den Pausenfüller und die Berner Kummerbuben beweisen, dass sie keine Herren von Traurigkeit und mehr sind als blosser Abklatsch von Patent Ochsner & Co.

    Nach dem Eindunkeln überrascht Solange La Frange (deren Auftritt es an der Bad Bonn Kilbi nicht mal ins Kurzzeitgedächtnis geschafft hatte) mit einem – vielleicht Sonnenstich-bedingt halluzinierten – explosiven Mix aus The Gossip, The Knife und Gang Gang Dance. Die Mongo-Brothers gewinnen den gemeingefährlichen Grümpi-Cup und Christian Gibbs setzt mit charakterstarkem Folk, Rock’n’Country einen stolzen Schlusspunkt. Gibt also wahrlich schlimmere Nachbarschaften.

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